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Montag, 17. November 2014

Nasch-Buffet zur Gartenparty

Bereits vor einiger Zeit genossen wir mit Freunden das sommerliche Wetter ... ja, es ist wirklich schon wieder so einiges an Zeit seit Anfang August vergangen. Euch möchte ich nun heute gern noch einmal in den Sommer entführen (bis wir uns gemeinsam in die Vorweihnachtszeit werfen) und euch meinen Sweet Table dafür zeigen.


Da es abends erst einmal viel Herzhaftes gab und es wirklich warm und schwül war, gab es die süßen Kleinigkeiten erst spät am Abend. Daher sind die Bilder leider nicht so gut ausgeleuchtet.



Zur Auswahl standen:

Johannisbeer-Macarons
Cake Pops mit Schwips
Aprikosentarte mit Rosmarin
Zweierlei Süßes Sushi
Erdbeer-Kokos-Cupcakes

Natürlich habe ich euch auch die jeweiligen Rezepte mitgebracht. 


Johannisbeer-Macarons

Macaron-Schalen

Das Rezept für die Macaron-Schalen habe ich bereits hier für euch aufgeschrieben.

Für die weißen Macarons habe ich die Masse nicht eingefärbt. Für pinke und violette Macarons habe ich Pastenfarben der Firma Sugarflair genutzt und zur Masse gegeben.

Füllung Macarons:

100 g weiße Schokolade
50 ml Schlagsahne
2 EL schwarzes Johannisbeergelee

Die Schokolade klein hacken. Die Sahne aufkochen und kurz abkühlen lassen. Dann zu der Schokolade geben und diese damit verflüssigen. Sofern die Schokolade nicht komplett flüssig wird, noch über dem Wasserbad schmelzen. Abschließend das Gelee unterrühren. Die Masse für eine halbe Stunde abkühlen lassen und in festerem Zustand auf jeweils eine Macaronschale spritzen und eine zweite Schale darauf setzen. Die Macarons am besten noch einen Tag in einem geschlossenen Gefäß durchziehen lassen.


Cake Pops mit Schwips

Zutaten:

350 g Sckoladenkuchen (z. B. dieser), bereits gebacken und ausgekühlt
ca. 5 EL Aprikosenmarmelade
2 EL Grand Marnier
200 Zartbitterkuvertüre
rosa Perlen zum Verzieren
CakePopStiele oder Holzspieße

Zubereitung:

Den Schokokuchen mit den Händen in einer großen Schüssel zerkrümeln. Anschließend die Marmelade hinzugeben, bis eine weich aber noch formbare Masse entsteht. Erinnert euch an Knete, es muss also noch formbar sein und nicht zerfallen. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nun aus der Masse Kugeln formen (ca. 5 cm Durchmesser). Diese auf ein Brett legen und für 2 Stunden in den Kühlschrank zum Durchkühlen stellen. Kurz vor der Weiterverarbeitung der Kugeln die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln anschließend aus dem Kühlschrank nehmen. Die Stiele leicht mit dem oberen Ende in die Kuvertüre tauchen und in die Kugeln stecken. Alles muss noch einmal mindestens eine halbe Stunde kühlen. Danach könnt ihr die Kugeln komplett mit Kuvertüre überziehen, indem ihr sie komplett hinein taucht (tiefes Gefäß ist sinnvoll) und kurz sanft abklopft. Dann sofort mit Zuckerperlen verzieren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech zum Auskühlen stellen.



Für diese Tarte habe ich mich wieder auf den Blog von Aurelie Bestian begeben. Sie ist als echte Französin geradezu ein kleines Vorbild, was solche tollen Tarte-Rezepte angeht. Schon lang hatte ich dieses Rezept auf dem To-Do-Zettelchen.

Hier kommt für euch also das Rezept für die

Aprikosentarte mit Rosmarin

Zutaten:

Teig: 
250 g Mehl
110 g Butter 
2 Eigelb
100 g Zucker
2 EL Wasser (nach Konsistenz)
1 Prise Salz

Füllung:
8 große frische Aprikosen
2 EL Rosmarin (frisch, gewaschen und fein gehackt)
50 ml Schlagsahne
200 g griech. Joghurt
60 g Zucker
2 Eier

Zubereitung:

Die Form fetten. Die Teigzutaten zusammen kneten und mit ein wenig Mehl ausrollen. Dies dann in die Backform geben und mit einer Gabel mehrfach in den Teig stechen. Den Boden für ca. 20 Minuten bei 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze vorbacken.

Die Sahne mit dem Rosmarin aufkochen und 5 Minuten ohne weitere Hitzezufuhr ziehen lassen (intensiviert den Geschmack). Anschließend die Sahne durch ein Sieb passieren und mit dem Joghurt, Zucker und den Eiern mischen. Die Aprikosen in Streifen schneiden. Die Rosmarin-Creme auf den Tarteboden gießen, die Aprikosen darauf verteilen und die Garte bei 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene für 45 Minuten fertig backen. Bevor die Tarte verzehrt werden kann, sollte sie noch ca. 1 Stunde in der Form ruhen.



Zum ersten Mal habe ich auch Süßes Sushi hergestellt. Was das angeht, war es wirklich eine kleine Herausforderung, denn mein genutzter Milchreis wollte nicht recht kleben. Die Herstellung von Inside Out Rollen (innen Füllung, außen Reis) gestaltete sich daher etwas schwierig - der Reis wurde ja nicht von einem Noriblatt oder Ähnlichem gehalten.

Hergestellt habe ich zweierlei Sorten und zwar: 

Sushi mit Banane und Frischkäse gefüllt, getoppt mit Schoko-Vanille-Soße und Schokostreuseln 
sowie 
Mango-Kokos-Sushi mit Vanillesoße 

Schlussendlich waren die beiden trotz der widerspenstigen Herstellung sehr lecker!


Zweierlei Süßes Sushi

Zutaten:

ca. 200 g Milchreis
1/2 Banane 
1/2 Mango
100 g Frischkäse
Schokosoße
Vanillesoße
Schokostreusel
Kokosflocken

Zubereitung:

Milchreis in doppelter Menge Wasser kochen, bis er gar ist.

Für die Bananen-Sushis die Banane längs vierteln. Den Reis auf der Ausrollmatte breit machen, darauf einen Streifen Frischkäse streichen, mit Streuseln versehen und die Bananenstreifen längs darüber legen. Nun alles zu einer Suchirolle rollen. Schoko- und Vanillesoße über die geschnittenen Rollen gießen und Schokostreusel darüber streuen.

Für die Mango-Sushis ebenfalls den Reis auf der Ausrollmatte verteilen. Darauf Frischkäse verteilen und in Streifen geschnittene Mango längs darauf legen. Alles zu einer Rolle rollen und in Sushis schneiden. Vanillesoße darüber geben und mit Kokosflocken verzieren.

Für alle, die sich noch nicht mit der Herstellung von Sushi und insbesondere mit dieser speziellen Form beschäftigt haben, gibt es hier ein tolles Video dazu. Ihr solltet nur darauf achten, nehmt für süßes Sushi keine Nori(=Algen)bätter!



Zu guter Letzt möchte ich euch auch das Rezept für die Cupcakes des Abends nicht vorenthalten.


Erdbeer-Kokos-Cupcakes (12 Stück)

Zutaten:

80 g weiche Butter
200 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Mark einer Vanilleschote
240 g Mehl
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier 
240 ml Milch
Erdbeermarmelade

Zubereitung Teig:

Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Die Vanilleschote mittig aufschlitzen, das Mark herauskratzen und unter die Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit einem Messer oder Kreisausstecher in der Mitte der Cupcakes einen Kreis ausschneiden/ausstechen, ein wenig Marmelade einfüllen und den oberen Teigdeckel wieder aufsetzen. Anschließend das Frosting zubereiten.

Zutaten Frosting:
ca. 100 g weiche Butter
80 g Frischkäse
100 g Mascarpone
250 g Puderzucker
rote Pastenfarbe (z. B. Extra Red von Sugarflair)
24 Raffaelo

Zubereitung Frosting:
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Die Butter und den Puderzucker schaumig weiß schlagen. Anschließend Frischkäse, Mascarpone, 12 klein gehackte Raffael und Pastenfarbe unterheben. Das Frosting mit einer sehr großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen und die restlichen 12 Raffaelo darauf setzen.


Soooo... das war jetzt ganz schön viel und soll es für heute gewesen sein. Mir glühen jetzt echt die Finger und euch wahrscheinlich der Kopf :) Daher euch nun erst einmal eine richtig tolle Woche und bis ganz bald!

Eure Jessi!

Donnerstag, 8. Mai 2014

Baby Sweet Table ... Fondant Cookies und Holunder-Heidelbeer-Cake-Pops

Vor ein paar Tagen hatte ich euch bereits meinen Sweet Table zur Begrüßungsparty meiner kleinen Nichte gezeigt. Außerdem habt ihr gleich das Törtchen Rezept nachlesen können. Heute geht es weiter mit den nächsten Rezepten der Sweet Table Leckereien.


Wir fangen an mit dem Rezept für die Fondant-Cookies.

Ausstechkekse

Zutaten:
440 g Mehl (gesiebt)
1 Prise Salz
250 g weiche Butter
140 g Puderzucker
3 EL abgeriebene Zitronenschale (Bio-Zitrone)
1 Ei (groß)


Zubereitung:
Butter und Zucker schön cremig schlagen. Anschließend Ei und Zitronenschale unterrühren. Das Mehl sowie das Salz hinzugeben und kurz unterrühren. Nun den den Teig mit den Händen schön glatt kneten und für mindestens zwei Stunden in Frischhaltefolie (noch besser: über Nacht) im Kühlschrank durchziehen lassen.
Nach der Kühlzeit den Teig auf bemehlter Fläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze oder 155 Grad Umluft vorheizen. Aus dem Teig runde Kekse mit einem Kreisausstecher (ich hatte 6 cm Durchmesser-Ausstecher) ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 10 - 12 Minuten auf mittlerer Schiene goldgelb backen. Fängt der Rand der Kekse an, sich zu bräunen, können sie auf dem Ofen geholt werden. Die Kekse nun auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Ich habe nur 1/2 des Teiges benötigt. Die andere Hälfte habe ich eingefroren.

Verzierung Fondant Cookies:

Zutaten:
ca. 200 g Rollfondant
Pastenfarbe "Pink" von Sugarflair
Pastenfarbe "Party Green" von Sugarflair
rosafarbene und grüne Zuckerperlen (z. B. von TortenBoutique)

Dekoration:
Den Rollfondant zur Hälfte mit pink und zur Hälfte mit grün einfärben. Dazu den Fondant weich kneten und ein bis zwei Zahnstocherspitzen der jeweiligen Farbe dazugeben und gut unterkneten, bis sie vollständig den Fondant gefärbt hat.
Beide Fondant ausrollen und 6 Kreise ausstechen (gleicher Ausstecher, wie der von den Keksen), je Farbe 3 Stück. Dann mit der Prägematte "Diamanten" prägen und wie auf dem Bild mit Zuckerperlen verzieren. 6 weitere (3 pro Farbe) Fondantaufleger mit Hilfe der Mould Babyfüßchen herstellen. Dazu den Fondant in die Mould drücken, überstehenden Fondant mit einem Messer abschneiden, kurz in die Kühltruhe legen und dann heraus drücken. 
Alle Aufleger auf die Cookies/Kekse aufbringen. Der Rollfondant ist klebrig genug, dass er ohne Weiteres auf den Keksen haftet.


Holunder-Heidelbeer-Cake-Pops

Zutaten:
Ölkuchen (halbes Rezept, sh. hier)
1/2 Glas Marmelade Holunder Waldheidelbeer von Schwartau (150 g)
ca. 100 g CandyMelts rosa (z. B. von Wilton)
50 g CandyMelts weiß (z. B. von Wilton)
etwas neutrales Öl
Cake Pop Stiele
ggf. Zuckerdekor, hier kleine Zuckerperlen

Zubereitung:
Den Kuchen mit den Händen in einer Schüssel zerkrümeln und die Marmelade gut unterbreiten, bis eine weiche formbare Masse entsteht. Erinnert euch wieder an Knete, es muss also noch formbar sein und darf aber nicht zerfallen. Aus dem Marmeladen-Kuchen-Teig Kugeln formen (ca. 4 cm Durchmesser) und für 2 Stunden im Kühlschrank oder in der Kühltruhe kühlen. Kurz vor der Weiterverarbeitung der Kugeln die rosa CandyMelts in der Mikrowelle schmelzen. D. h. die Candy Melts im 30 Sekundentakt verflüssigen - immer mal einen Schuss neutrales Öl hinzugeben, damit die Melts schön flüssig werden. Ist die Masse flüssig genug, die Teig-Kugeln aus der Kühlung nehmen, die Cake Pop Stiele für ca. 0,5 cm in die Candy Melts tauchen und dann in den Kugeln befestigen. Diese nun noch einmal mindestens eine halbe Stunde kühlen. Anschließend können die Cake Pops mit den rosa Melts überzogen werden (in tiefes Gefäß tauchen und leicht abklopfen). Nach dem Trocknen des rosaroten Zuckerüberzugs die weißen Candy Melts schmelzen (sh. oben) und einen kleinen Überzug von oben auf die Cake Pops geben. Wer möchte, kann noch Zuckerperlen darüber streuen. 


Das Rezept für die Macacamia-Karamell-Cupcakes verrate ich euch dann im nächsten Beitrag.

Eure Jessi!

Sonntag, 4. Mai 2014

Baby Sweet Table für die süßeste Nichte

Anfang des Jahres - genau am Valentinstag - gab es Zuwachs in unserem Familienklan. Am 14.02.2014 durfte ich Premiere feiern - ich wurde Tante der kleinen süßen Hannah. 

Hannah´s stolze Eltern richteten nun vor kurzem zu Ehren der neuen kleinen Erdenbürgerin eine Fete aus und da durfte ein Sweet Table von Tante Jessi (wie toll das klingt, nicht wahr ;o) ) natürlich nicht fehlen. Klar, Hannah war nicht meine beste Kundin, was sich hoffentlich noch ändert. Viele der über 40 Gäste erlagen aber der ein oder anderen Leckerei.


Zur Auswahl standen:

 Litschi-Zitronengras-Törtchen 
(sh. weiter unten im Beitrag)



Das Rezept für das Litschi-Zitronengras-Törtchen könnt ihr hier nachlesen. Ein ganz besonders frisches und leckeres Törtchenrezept, welches auch dieses Mal wieder super angekommen ist.

Das Törtchen hatte einen Durchmesser von 20 cm  und war 10 cm hoch.


Eingefärbt habe ich den Fondant mit PINK von Rainbow Dust. Diese Neon-Farbe hat Rainbow Dust ganz neu auf den Markt gebracht. Ergattert habe ich diese auf der Cake World Messe in Hamburg. Das Pink sah in Kombination mit dem schwarz schön satt aus und so konnte ich mal wieder fest stellen, dass auf Rainbow Dust wie immer Verlass ist.


Den schwarzen Fondant habe ich nicht selbst eingefärbt, da dies meist sehr schwierig ist und eine wirkliche Geduldsarbeit. Lieber habe ich mein Päckchen schwarzen Fondant der Marke "Sweet Art" heraus gekramt und schon konnte es los gehen.


Bevor ich euch in den nächsten Posts die weiteren Rezepte verrate, gibt es heute noch ein paar Sweet-Table-Eindrücke für euch. 







Eure Jessi!

Montag, 16. Dezember 2013

Pflaumenmus, Marzipan und Zimt - wenn das mal nicht nach Cupcake klingt

Auch in dieser Woche habe ich so kurz vor dem Fest der Feste noch ein schönes winterlichere Cupcake-Rezept für euch.

Mittlerweile ist es bei mir und einigen Freundinnen zum Brauch geworden, dass wir uns am 1. Adventswochenende in meinem kleinen Reich zu einer nachmittäglichen Kerzenparty einfinden und uns mit Punsch, herzhaften Leckereien und so manchem Süßkram auf die Weihnachtszeit einstimmen. 

Wie unter Frauen so üblich wird viel geschnattert, News werden ausgetauscht, über das Essen gefachsimpelt und natürlich, nicht zu vergessen, werden so einige Kerzen geduftet (so sagt man in der Kerzenparty-Fachsprache ;o) ) - man schnuppert sich also durch ein großes Sortiment von tollen Duftkerzen durch, bis man seine Lieblingsdüfte gefunden hat. Jetzt habe ich mich geoutet: Ja, ich stehe auf tolle Duftkerzen und ich finde solche Zusammentreffen super - auch wenn sie einen klitzekleinen kommerziellen Hintergrund haben. Aber mal ehrlich, welcher wunderbare Shoppingtripp hat keinen kommerziellen Hintergrund? Genau, keiner. Und da wir es uns vor Kamin und dem mit Kerzen und Leckereien gedeckten Tisch daheim so richtig kuschelig machen konnten, war es wieder einmal ein wirklich toller Nachmittag mit lieben Mädels!


Ihr müsst nun natürlich auf die Duftkerzen verzichten; das Rezept für die Cupcakes mit Zimtnote und Pflaumenmus-Marzipan-Füllung gibt es aber hier für euch:

Schoko-Cupcakes mit Zimtnote und Pflaumenmus-Marzipan-Füllung
(12 Stück)

Zutaten Teig:
80 g weiche Butter
200 g Mehl 
40 g Kakao
1 Prise Salz
2 EL Backpulver
180 g Zucker
2 Eier
240 ml Milch

Zubereitung Teig:
Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Mehl, Backpulver, Kakaound Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Währenddessen das Frosting zubereiten.

Zutaten Frosting:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml Schlagsahne
4 EL Pflaumenmus
2 TL Zimtpulver

Zubereitung Frosting:
Die Schlagsahne kurz aufkochen lassen und beiseite stellen. Dann die Schokolade klein hacken und die Sahne in drei Schritten darüber geben und gut unterrühren.  Sollte dies nicht ausreichen, die Masse noch einmal über dem Wasserbad schmelzen, bis alles gut aufgelöst ist. Anschließend das mit Zimt verrührte Pflaumenmus gut unter die Ganache geben und alles bei Zimmertemperatur ca. 3 Stunden abkühlen lassen.

Füllung Cupcakes:

Zutaten Füllung:
5 EL Pflaumenmus
4 TL Zimtpulver
50 g Marzipanmasse

Zubereitung Füllung:
Das Pflaumenmus mit dem Zimtpulver gut verrühren.

Nun mit einem kleinen runden Ausstecher oder einem Messer einen runden Kreis aus der Mitte des Cupcakes ausstechen. Den Teig zur Seite legen. Die Marzipanmasse in 12 Stücke teilen - ich habe 12 kleine Kreise ausgestochen. Diese 12 Stücke in die Cupcakes verteilen. Darauf wird nun die Pflaumenmus-Zimtmasse gegeben und wieder ein Stück Teig oben auf gesetzt, damit die Füllung nicht austrocknet. 

Wie ich Cupcakes fülle, könnt ihr hier noch einmal sehen.

Bis die Ganache abgekühlt ist, könnt ihr auch die Cupcakes beiseite stellen. Nach der Abkühlzeit die Ganache mit einem Spritzbeutel (ich nutze Einweg-Spritzbeutel) und einer großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen. Ihr könntet aber auch eine große Lochtülle nehmen, was auch immer sehr schön aussieht. 


Neben diesen Cupcakes hatte ich auch noch einmal die Schoko-Salzstangen aus der letzten "Post aus meiner Küche-Runde" vorbereitet und auch die Preiselbeer-CakePops mit Lebkuchennote, die ich euch hier vorstellte, fanden in neuem Kleid ihren Platz auf dem kleinen Buffet.


Wie ihr seht, hatte ich sie nicht nur in Zartbitterkuvertüre getaucht, sondern sie auch noch mit roten CandyMelts von Wilton und weihnachtlichen Zuckerstreuseln verziert.


Mein lieber Besuch kostete sich quer durch Süßes und Herzhaftes - außer mein kleinster Gast. Ja, wir hatten sogar ein kleine Dame im Alter von 3 Wochen bei der Party. Sie verschlief jedoch sowohl die gesamten Kerzenduftproben als auch die Leckereien - die ja eh für sie noch nichts gewesen wären. 

Ich hoffe, ihr könnt die verbleibende Adventszeit auch für solch schönen Runden nutzen und wünsche euch nun erst einmal einen guten Start in die neue Woche.

Eure Jessi!

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Weihnachtsleckereien auf Reisen - die nächste Küchensause ging durchs Land

Wie ihr wisst, habe ich in letzter Zeit keine der Aktionen von Post aus meiner Küche verpasst. So auch dieses Mal. Die nächste Küchensause verbreitete leckeren Plätzchenduft bis über die deutschen Grenzen hinaus und so manche Küchenfee versandte ihr Paket zum Thema: "Lasst uns froh und lecker sein".

Ich hatte mir dieses Mal vier weihnachtliche Leckereien überlegt. Folgendes konnte meine liebe Tauschpartnerin Michaela aus ihrem Päckchen fischen:

Schoko-Salzstangen
Macarons mit feiner Lebkuchenganache
Preiselbeer-CakePops mit Lebkuchennote
Schicht-Pralinen mit Nougat

Mit dem ein oder anderen Weihnachtsliedchen auf den Lippen und vor allem von professionellen Backroundsängern aus dem CD-Player im Hintergrund begleitet, habe ich mich Ende November beschwingt an die Herstellung allerlei Leckereien gemacht.

Für euch gibt es dafür heute die Rezepte. Los geht es mit den Schoko-Salzstangen.


Schoko-Salzstangen

Zutaten:
kleine Packung Salzstangen
200 g Zartbitterkuvertüre
Zuckerdekor

Zubereitung:
Die Kuvertüre schmelzen. Anschließend die Salzstangen zu 7/8 mit der Kuvertüre überziehen, gut abklopfen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Abschließend mit Zuckerdekor bestreuen. Die Schokolade auskühlen lassen.

Wenn die Salzstangen frisch zubereitet sind, schmecken sie am besten - sind schön knackig und knuspern sich superschnell weg.


Die Macarons mit feiner Lebkuchenganache habe ich zwei Tage vor dem Versand vorbereitet und die Macaronschalen wieder nach diesem Rezept hergestellt. Damit die Macarons weihnachtlich und schön golden glänzen, werden sie mit ein wenig goldener Puderfarbe vor dem Backen der Schalen bestreut. Das wirkt gleich viel edler. 


Füllung Macarons
Lebkuchenganache

Zutaten:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml frische Schlagsahne
3 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung:
Die Schlagsahne aufkochen und sie kurz abkühlen lassen. Die Schokolade klein hacken und die Sahne in drei Schritten unter die Schokolade rühren, sodass sie zu schmelzen beginnt. Gleichzeitig das Lebkuchengewürz zugeben. Sollte die Schokolade noch nicht ganz geschmolzen sein, diese noch über dem Wasserbad vollständig schmelzen lassen. Die Ganache ca. 2 Stunden abkühlen lassen und dann mit einer Sterntülle auf eine Macaronschale spritzen, eine zweite darauf setzen. Die Macarons in einer Dose für ca. 2 Stunden im Kühlschrank kühlen, so durchziehen sie sich toll.


Für die Zubereitung der Preiselbeer-CakePops mit Lebkuchennote habe ich einen Tag vorher einen Schokokuchen gebacken (diesen hier) und aus Blütenpaste Schneeflöckchen ausgestochen, damit diese über Nacht trocknen konnten. Abgepudert habe ich die Schneeflocken dann mit blauer und goldener Lebensmittel-Puderfarbe.


Wie ihr seht, habe ich dieses Mal die CakePops einfach umgedreht. Das Rezept gibt es nun hier für euch:

Preiselbeer-CakePops mit Lebkuchennote

Zutaten:
Schokoladenkuchen
100 g Preiselbeeren (im Glas)
100 g Johannisbeermarmelade
2 TL Lebkuchengewürz

CakePop-Stäbchen
200 g Zartbitterkuvertüre
Schneeflocken aus Blütenpaste
Puderfarbe

Zubereitung:
Den Schokoladenkuchen in einer Schüssel mit den Händen zerkrümeln. Die Preiselbeeren, die Marmelade und das Lebkuchengewürz mit den Händen unterkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Kugeln aus der Masse formen, ca. 5 cm Durchmesser. Diese Kugeln müssen nun erst einmal mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen, ich lasse sie über Nacht kühlen. 
Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Zuerst die CakePopStiele einen halben Zentimeter in die Schokolade tauchen und dann jeweils in die Kugeln stecken. Sind alle Teigkugeln mit Stiel versehen, müssen diese erst einmal 20 - 30 Minuten kühlen, damit euch beim Eintauchen in die Schokolade die Kugeln nicht vom Stiel fallen. Ist die Kühlzeit vorüber, taucht ihr jede Kugel komplett in die Schokolade und klopft sie leicht ab. Dann stellt ihr die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und kurze Zeit später bringt ihr die Schneeflocke an. 


Zu guter Letzt möchte ich euch noch das Rezept für meine Schicht Pralinen mit Nougat zeigen. Vor einiger Zeit war ich bei einem Pralinenkurs (dazu gibt es zu einem anderen Zeitpunkt mal mehr zu hören und sehen) und habe die Silikonformen für Pralinen für mich entdeckt. Bisher hatte ich nur Pralinen mit Hohlkörpern hergestellt. Diese sind um einiges aufwendiger und brauchen daher etwas mehr Zeit. Aber auch mit den Silikonformen kann man kreativ sein und wunderbare Pralinen zaubern. 


Schicht-Pralinen mit Nougat
30 Stück, 2 Silikonformen

Zutaten:
150 g weiße Schokolade
200 g Zartbitterschokolade
70 g Nougat
50 g Zartbitterschokolade zum Verzieren
1 Zuckerstange

Zubereitung:
Je nachdem, welche Schokolade ihr gern oben sehen wollt, nehmt ihr diese zuerst und hackt sie klein.  Ich habe beide Varianten hergestellt. Wir gehen jetzt aber mal davon aus, dass zuerst die weiße Schokolade verarbeitet wird. Diese über dem Wasserbad schmelzen und die Silikonformen je zu 1/3 füllen. Diese Schokolade muss jetzt für ca 1 Stunde an einem kühlen Ort (nicht Kühlschrank) auskühlen. Währenddessen könnt ihr die Zartbitterschokolade und das Nougat klein hacken, vermischen und über dem Wasserbad schmelzen. Sobald die weiße Schokolade hart ist, die dunkle Nougatmasse darauf geben. Die Pralinen sollten nun über Nacht kühlen. Am nächsten Tag können Sie aus der Form gelöst werden und mit einer ganz feinen Spritztülle und geschmolzener Zartbitterschokolade oder einer zerstoßenen Zuckerstange dekoriert werden.


All diese Leckereien gingen an die liebe Michaela aus dem schönen Schwabenländle. Auch sie hatte mir zuvor ein sehr leckeres Päckchen gesandt. Da ich in diesem Jahr noch gar nicht so richtig auf Weihnachten eingestimmt war, sorgte das erste Weihnachtspäckchen aber dafür. Für mich war es mal wieder ein toller Tausch und ich habe eine sehr liebe Tauschpartnerin kennen gelernt. Das gerade ist das Schöne an dieser Aktion. Man lernt so viele nette Menschen kennen, wozu es ansonsten nicht gekommen wäre. Süßes für die Völkerverständigung ... wenn man diese Idee mal nicht in den Bundestag einschmuggeln sollte. 


Wer noch einmal schauen möchte, was ich bisher in die Päckchen gepackt habe, kann hier noch einmal vorbeischauen:


Vielleicht findet sich unter den heute vorgestellten Rezepten oder in den letzten Küchensausen ja die ein oder andere Leckerei, die ihr auf euren weihnachtlichen Plätzchenteller packen könnt. Viel Spaß beim Stöbern!

Ich wünsche euch eine wunderbare Woche, morgen einen prall gefüllten Nikolausstiefel (ich hoffe für euch, ohne Rute und Kohle und so) und natürlich einen schönen, kuscheligen 2. Advent!

Wer noch eine tolle Idee für das Wochenende sucht, findet mich am Samstag, 07.12.2013 auf dem wunderschönen Weihnachtsmarkt in Lützeroda bei Jena. Meine Törtchen begleiten mich und ich freue mich, einige von euch da zu sehen.

Eure Jessi!

Freitag, 20. September 2013

Summer Sweet Table - Cronuts, PushUp Cake Pops, Eiswaffel Cake Pops und rosa Baiserwölkchen

Bevor es nächste Woche endlich mal wieder Törtchen zu sehen gibt, begeben wir uns heute in die letzte Rezeptrunde für den Summer Sweet Table unserer Gartenfete im August. Vier Rezepte bin ich euch noch schuldig, also los geht´s!


Und da wir heute noch einiges vor uns haben, lege ich gleich mal los mit dem ersten Rezept. Wir fangen an mit den Cronuts. Habt ihr davon schon gehört - vielleicht aus den Medien? Cronuts ist zur Zeit der absolute Dauerbrenner im New Yorker Stadtteil Soho. 2010 war ich selbst in diesem Künstlerviertel zu Besuch - leider gab es da noch keine Cronuts (Cronuts = Croissant und Donut). Wer mehr darüber erfahren will, kann sich den Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 02.08.2013 hier durchlesen, welcher alles Wissenswerte über das Phänomen "Cronuts" anschaulich und toll beschrieben erzählt. Das Originalrezept habe ich natürlich nicht, aber eigentlich ist es nicht schwer nachzuvollziehen. Das Topping habe ich jedoch abgeändert, zu meinem Buffett passend. Außerdem hatte ich noch einiges an Baisermasse übrig, sodass ich diese hier gleich noch mit verarbeitet habe.


Cronuts

Zutaten:
1 Pckg. gefrorener Blätterteig
1 Pckg. Vanillepuddingpulver zum selbst Kochen und die dazugehörigen Zutaten
1/4 der Baisermasse von hier

Zubereitung:
Den Blätterteig über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Dann die Teigplatten nebeneinander und leicht überlappend (ca. 1 cm) auf einer Matte vor sich legen, ausrollen. Den Teig in der Hälfte zusammenschlagen und wieder ausrollen. Diese Prozedur noch zweimal wiederholen. Dann stecht ihr Kreise von ca. 7 - 8 cm aus. Dafür könnt ihr runde Ausstecher oder auch ein Glas nutzen. In der Mitte stecht ihr dann ein kleineres Loch aus. Nun könnt ihr die Teiglinge im auf 230 Grad Ober-/Unterhitze oder 210 Grad Umluft aufgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene für ca. 20 - 25 Minuten backen (schaut auch auf die Herstellerangaben des Blätterteigs wg. der Dauer). Die Cronuts sollten leicht gebräunt und schön aufgegangen sein, nicht zu dunkel. Während des Backens könnt ihr schon den Vanillepudding kochen und diesen leicht abkühlen lassen. Sind die Cronuts gebacken, spritzt ihr wie bei Pfannkuchen den Pudding hinein. Das macht sich bei kleinen Cronuts schwierig, also achtet darauf, dass nicht alles auf der anderen Seite wieder herausquillt. Abschließend noch die Baisermasse darauf geben und flambieren. 
Cronuts solltet ihr am selben Tag des Verzehrs zubereiten, am nächsten Tag schmecken sie nicht mehr sonderlich gut.

Wer noch mal genau sehen möchte, wie es geht, kann sich auch dieses Youtube-Video zu Gemüte führen.


Weiter geht es mit dem Rezept für die Push Up Cake Pops, für welches ich endlich meine dazu notwendigen Push Up Cake Pop Behälter nutzen konnte. Diese hatte ich bereits im April bei Tolle Torten gekauft, während wir bei der Cake Cologne einen Abstecher in deren Ladengeschäft machten. Viele erinnern sich jetzt vielleicht an Ed von Schleck - genau dieses Prinzip wird hier aufgegriffen. Besser ist natürlich, dass man die Behälter ganz nach seinen Wünschen füllen und wieder verwenden kann.

Schoko-Grütze-Pusch-Up-Cake-Pops
für 8 Behälter

Zutaten:
1/2 Rezept schneller Schokokuchen, bereits gebacken und ausgekühlt 
ca. 300 ml Rote Grütze (z. B. von Dr. Oetker)
ca. 300 ml guten Vanillejoghurt
8 Oreo-Kekse

Ein schönes Schichtdessert mal anders - To Go würde ich sagen

Zubereitung:
Stecht aus dem Schokokuchen (ca. 2 cm hoch) im Durchmesser der Push Up Cake Pop Behälter für jeden Behälter 3 runde Kreise aus. Dann wird geschichtet. Zuerst Kuchen, dann Joghurt, dann Grütze und das alles dreimal. Abschließend noch pro Behälter einen zerkrümelten Oreo-Keks aufstreuen und den Deckel des Behälters aufsetzen. Die Push Up Cake Pops sollten nun noch einmal aufrecht ca. 2 Stunden gekühlt durchziehen.

Diese Variante des Schichtdesserts finde ich echt klasse und auch unsere Gäste waren begeistert. Man kann so viele Varianten zaubern und ein kleines Highlight ist das mobile Dessert auch noch. Es gab sogar Ideen, die Push Up Behälter mit Fleisch zu füllen - ob das Ernst gemeint war, das weiß ich aber nicht so recht ;o)  ... das werde ich dann wohl nicht aufgreifen.


Weiter geht es mit einem Rezept zu den niedlichen Eiswaffel Cake Pops. Diese Idee habe ich im Internet gesehen und war ganz begeistert. Als Innenleben habe ich mich für Oreo-Kekse entschieden, was die kleinen Waffeln nicht zum fluffigen kleinen Leckerchen macht, aber trotz mächtiger Füllung echt super lecker ist. Das Rezept für euch gibt es also nun hier:

Eiswaffel Cake Pops
8 Stück

Zutaten:
8 kleine Likörwaffelbecher 
20 Oreo-Kekse
100 g Frischkäse natur
100 g rote CandyMelts (z. B. von Wilton)
etwas neutrales Öl für die CandyMelts
100 g Zartbitterkuvertüre
8 M&M`s und Zuckerstreusel

Zubereitung:
Zuerst gebt ihr die Oreo-Kekse in eine Mixer und mixt sie schön klein. Danach füllt ihr alles in eine Schüssel und gebt den Frischkäse dazu. Vermengt die Kekse und den Frischkäse zu einer homogenen Masse und formt daraus 8 Kugeln. Diese müssen für ca. 2 Stunden im Kühlschrank gut durchkühlen. Währenddessen könnt ihr die CandyMelts in der Mikrowelle im 30 Sekundentakt schmelzen. Vergesst nicht, immer wieder umzurühren und auch jeweils einen Schluck Öl dazu zu geben, damit die Melts schön flüssig werden. Die Zartbitterschokolade schmelzt ihr über dem Wasserbad. Baut euch auf dem Tisch am besten alle Materialien auf. Beim Fertigstellen muss es Schlag auf Schlag gehen und ihr müsst alles griffbereit haben. Ist das nicht so, werdet ihr ganz schön ins Schwitzen kommen, denn die Melts und die Kuvertüre trocknen schnell. 

Los geht es also. Die durchgekühlten OreoKugeln auf die Eiswaffeln setzen. Dann die erste Schicht Guss - hier rote Glasur - mit einem Löffel darauf geben und die Waffel leicht auf den Tisch klopfen, sodass die Glasur schön herunter läuft - wie bei einem Eis halt.


Nun die Glasur kurz antrocknen lassen - sie wird dabei matt. Anschließend die Zartbitterglasur ebenfalls darüber geben und wieder leicht auf den Tisch klopfen. Dann den M&M oben auf setzen und die Zuckerstreusel darüber streuen. Fertig ist eure Eiswaffel.

Mächtig - aber auch mächtig lecker!
Zu guter Letzt gibt es nun noch ein Rezept, welches ich aus der "Lecker Bakery - Spezial 2013 No 3" habe. Aber nicht nur hier konnte man dieses Rezept finden, denn in den meisten aktuellen Backbüchern und Zeitschriften gab und gibt es immer mal wieder Rezepte dazu. Für euch heute auch hier also mein Rezept (etwas aus allen) für wunderhübsche 

Rosa Baiserwölkchen


Zutaten:
2 frische mittelgroße Eiweiß
1 Spritzer Zitrone
1 Prise Salz
100 g Zucker
etwas rosa Pastenfarbe (z. B. Dusky Pink von Sugarflair)

Zubereitung:
Die Eiweiß in einem sauberen und vor allem fettfreien Gefäß mit Salz und Zitrone zuerst auf niedriger und dann auf mittlerer Stufe in der Küchenmaschine schlagen. Wenn es beginnt schaumig zu werden, die Pastenfarbe hinzugeben und den Zucker nach und nach ganz gleichmäßig einrieseln lassen. Das Eiweiß solange schlagen, bis es steif und glänzend ist. Den Backofen auf 90 Grad Ober-/Unterhitze oder 75 Grad Umluft vorheizen. Solltet ihr Umluft haben, nutzt dies - das Ergebnis wird bei mir besser. Die Masse auf ein bzw. mehrere mit Backpapier belegte Backbleche spritzen oder setzen. Ich habe eine runde Tülle (für die kleinen Wölkchen links im oberen Bild) und eine große Sterntülle (für die großen Wölkchen rechts  im oberen Bild) genutzt. Für 15 Minuten nun die Baiser an der Luft und dann für ca. 2 1/2 bis 3 Stunden im Ofen trocknen lassen.


Puh - was für ein Rezeptmarathon. Aber wie der Sommer nun schon sein Ende findet, sind auch wir am Ende der Rezeptreihe Summer Sweet Table. Ich hoffe, für jeden von euch war auch ein Rezeptchen dabei, was es auf die ToDoListe geschafft hat. 

Hier geht es in den nächsten Wochen dann mit tollen Neuigkeiten zu Coli`s Kitchen und vielen Törtchen weiter. Ich freue mich also schon, wenn wir uns wieder lesen. 

Eure Jessi!


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