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Donnerstag, 18. Dezember 2014

Edel und lecker - Dunkle Giotto-Zimt-Cupcakes

Wie ist das eigentlich, wenn ihr zu Feste ladet? Gibt es da auch Gäste, die nicht alles an Süßkram mögen oder nur ganz spezielle Sachen? Also ich kenne das und stelle mich dann gern auf meine Gäste und Familie ein. 

Doch mal ehrlich - dunkle Schoki geht doch immer, oder? Gut, wahrscheinlich gibt es da die ein oder andere klitzekleine und grundsätzlich nicht zu erwähnende Ausnahme. Doch im Großen und Ganzen kann ich mit puren und einfachen Schoki-Rezepten eigentlich bei fast keinem etwas verkehrt machen.  Daher probiere ich immer herum, um trotzdem einen kleinen Pfiff in meine Lieblings-Schoki-Rezepte zu bekommen. 

Im Gegensatz zu Schoki ist Zimt ja nicht jedermanns Sache. Kombiniert man die Beiden und setzt Zimt ganz dezent ein, so kommt auch das gut an - das konnte ich jedenfalls vor kurzem fest stellen.


Als ich beim Einkaufen die Giotto Gebäckkugeln mit der Geschmacksrichtung Kakao entdeckte, war das neue Cupcake-Rezept in meinem Kopf schon präsent.


Auch dieses Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Also, los geht´s:

Dunkle Giotto-Zimt-Cupcakes
(ca. 12 Stück)

Zutaten Teig:
80 g weiche Butter
200 g Mehl 
40 g Kakao
1 Prise Salz
2 EL Backpulver
1 TL Ceylon Zimt
180 g Zucker
2 Eier
240 ml Milch

Zubereitung Teig:
Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Mehl, Backpulver, Zimt, Kakao und Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Währenddessen das Frosting zubereiten.


Zutaten Frosting (Ganache)  und Deko:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml Schlagsahne
24 Giotto-Kugeln Cacao

Nun mit einem kleinen runden Ausstecher oder einem Messer einen runden Kreis aus der Mitte des Cupcakes ausstechen. Den Teig zur Seite legen. Ein klein wenig Ganache in die Cupcakes sowie darauf eine Giotto-Kugel in die Cupcakes geben.

Wie ich Cupcakes fülle, könnt ihr hier noch einmal sehen.

Bis die Ganache abgekühlt ist, könnt ihr auch die Cupcakes beiseite stellen. Nach der Abkühlzeit die Ganache mit einem Spritzbeute (ich nutze Einweg-Spritzbeutel) und einer großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen. Dabei die Tülle direkt in die Mitte der Cupcakes setzen und die Ganache spritzen - ohne weitere Bewegung, nur ganz leicht nach oben. So erhaltet ihr die selbe Art Frosting wie auf den Fotos. Zum Abschluss auf jede Frostingspitze noch eine Giotto-Kugel setzen.



Diese Cupcakes sind sehr schokoladig und natürlich kein leichter Nachmittagssnack. Gerade aber zur Winterzeit sind sie toll und für die Weihnachtzeit durch die dezente Zimtnote nicht von der Adventstafel weg zu denken - zumindest bei uns nicht.


Euch nun erst einmal eine süße Restwoche und bis ganz bald.

Eure Jessi!


Sonntag, 14. Dezember 2014

Spekulatius-Weihnachtsbaum-Cupcakes

Wahnsinn, wie schon wieder die Zeit vergangen ist. Wir haben heute nun schon den dritten Advent und ich habe ehrlich gesagt das Gefühl, die gesamte Vorweihnachtszeit ist nur so an mir vorbeigeflogen. Geht es euch auch so oder gehört ihr zu denen, die die Weihnachtszeit ausgiebig mit Weihnachtsmarktbesuchen, Plätzchenbacken und Stollenessen verbracht haben? Klar ... ich habe auch Plätzchen gebacken, den Weihnachtsmarkt mal besucht und natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder meine jährliche Mädels-Advents-Runde (hier der Bericht aus dem letzten Jahr).

Genauso wie die Plätzchen und Stollen gehört für uns auch ein echter Weihnachtsbaum zum Fest. Diesen haben wir allerdings dieses Jahr noch nicht stehen (wird dann wohl ein Last-Minute-Baum), sodass zu meiner Mädels-Advents-Runde ein paar kleinere Bäumchen her halten mussten.


Die standen einem echten Weihnachtsbaum jedoch in nichts nach und konnten diesen natürlich noch durch einen leckeren Geschmack ausstechen.

Da ich nicht nur die Cupcakes für das kleine Nachmittags-Buffet hatte, fiel mir die Entscheidung leicht, Mini-Cupcakes zu backen. Die sind nicht zu groß und man schafft auch noch alles andere zu probieren.


Für euch habe ich natürlich auch das Rezept zur Hand, damit auch ihr noch vor dem Fest kleine Bäumchen auf die Kaffeetafel bringen könnt.

Spekulatius-Weihnachtsbaum-Cupcakes
(24 Mini-Cupcakes oder 12 normale Cupcakes)

Zutaten Teig:
40 g weiche Butter
100g Mehl 
20 g Kakao
1 Prise Salz
1 EL Backpulver
2 TL Spekulatiusgewürz gemahlen
90 g Zucker
1 Ei
120 ml Milch

Zubereitung Teig:
Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Mehl, Backpulver, Kakao, Spekulatiusgewürz und Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Währenddessen das Frosting zubereiten.

Zutaten Frosting/Deko:
200 g Mascarpone
50 g Frischkäse
130 g weiche Butter
250 g Puderzucker
6 Spekulatius
Lebensmittel-Pastenfarbe grün (z. B. Wilton Leaf Green)

Zuckerperlen grün und rosa
Spritztülle Wilton 1M
Einweg-Spritzbeutel

Zubereitung Frosting:
Wie immer sollten alle Zutaten vor Verarbeitung Zimmertemperatur haben. Die Spekulatius mit einem Messer oder einem Mixer sehr fein hacken. Dann Butter und Puderzucker schaumig aufschlagen. Anschließend Mascarpone und Frischkäse sowie den feinen Spekulatius unterheben bis sich alles gut verbunden hat. Zum Abschluss noch die Masse mit zwei Zahnstocherspitzen Pastenfarbe  grün einfärben. Damit sich das Frosting besser aufspritzen lässt, dieses abgedeckt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Zum Aufspritzen habe ich die Spritztülle 1 M von Wilton genutzt. Spritzt auf jeden Cupcake einen schönen hohen Kegel (unten breit, oben schmal), damit das Frosting die Form eines Tannenbaums erhält. Damit die Cupcakes auch wie Weihnachtsbäume aussehen, dekoriert ihr das Frosting abschließend mit Zuckerperlen.


Tja und wie es so üblich ist, liegen auch unter meinen Weihnachtsbäumchen tolle Geschenke. Am Nikolaustag startete ich ja für euch ein kleines Gewinnspiel. Zu gewinnen gab es drei tolle Salz-Päckchen der SalzMischer (www.salz-mischer.de). Das Gewinnspiel ist mittlerweile beendet und mein lieber Herr S. hat den Weihnachtsmann gespielt und folgende Gewinner gezogen:

1. Salzpaket: Stefanie Noé
2. Salzpaket: Eve´s Zucker-Himmel
3. Salzpaket: Sarah K.

Herzlichen Glückwunsch an euch drei und vielen Dank an alle Teilnehmerinnen!

Liebe Gewinnerinnen, sendet mir bitte bis zum 16.12.2014 eure deutschen Postadressen an coliskitchen@web.de, damit sich euer Päckchen schon bald auf den Weg machen kann. Beachtet bitte, dass ich keine von euch extra anschreiben kann.


Habt alle einen wunderschönen dritten Advent und genießt diese tolle Vorweihnachtszeit! Wir lesen uns in der kommenden Woche noch einmal wieder mit einem weiteren leckeren Rezept.

Eure Jessi!

Montag, 16. Dezember 2013

Pflaumenmus, Marzipan und Zimt - wenn das mal nicht nach Cupcake klingt

Auch in dieser Woche habe ich so kurz vor dem Fest der Feste noch ein schönes winterlichere Cupcake-Rezept für euch.

Mittlerweile ist es bei mir und einigen Freundinnen zum Brauch geworden, dass wir uns am 1. Adventswochenende in meinem kleinen Reich zu einer nachmittäglichen Kerzenparty einfinden und uns mit Punsch, herzhaften Leckereien und so manchem Süßkram auf die Weihnachtszeit einstimmen. 

Wie unter Frauen so üblich wird viel geschnattert, News werden ausgetauscht, über das Essen gefachsimpelt und natürlich, nicht zu vergessen, werden so einige Kerzen geduftet (so sagt man in der Kerzenparty-Fachsprache ;o) ) - man schnuppert sich also durch ein großes Sortiment von tollen Duftkerzen durch, bis man seine Lieblingsdüfte gefunden hat. Jetzt habe ich mich geoutet: Ja, ich stehe auf tolle Duftkerzen und ich finde solche Zusammentreffen super - auch wenn sie einen klitzekleinen kommerziellen Hintergrund haben. Aber mal ehrlich, welcher wunderbare Shoppingtripp hat keinen kommerziellen Hintergrund? Genau, keiner. Und da wir es uns vor Kamin und dem mit Kerzen und Leckereien gedeckten Tisch daheim so richtig kuschelig machen konnten, war es wieder einmal ein wirklich toller Nachmittag mit lieben Mädels!


Ihr müsst nun natürlich auf die Duftkerzen verzichten; das Rezept für die Cupcakes mit Zimtnote und Pflaumenmus-Marzipan-Füllung gibt es aber hier für euch:

Schoko-Cupcakes mit Zimtnote und Pflaumenmus-Marzipan-Füllung
(12 Stück)

Zutaten Teig:
80 g weiche Butter
200 g Mehl 
40 g Kakao
1 Prise Salz
2 EL Backpulver
180 g Zucker
2 Eier
240 ml Milch

Zubereitung Teig:
Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Mehl, Backpulver, Kakaound Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Währenddessen das Frosting zubereiten.

Zutaten Frosting:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml Schlagsahne
4 EL Pflaumenmus
2 TL Zimtpulver

Zubereitung Frosting:
Die Schlagsahne kurz aufkochen lassen und beiseite stellen. Dann die Schokolade klein hacken und die Sahne in drei Schritten darüber geben und gut unterrühren.  Sollte dies nicht ausreichen, die Masse noch einmal über dem Wasserbad schmelzen, bis alles gut aufgelöst ist. Anschließend das mit Zimt verrührte Pflaumenmus gut unter die Ganache geben und alles bei Zimmertemperatur ca. 3 Stunden abkühlen lassen.

Füllung Cupcakes:

Zutaten Füllung:
5 EL Pflaumenmus
4 TL Zimtpulver
50 g Marzipanmasse

Zubereitung Füllung:
Das Pflaumenmus mit dem Zimtpulver gut verrühren.

Nun mit einem kleinen runden Ausstecher oder einem Messer einen runden Kreis aus der Mitte des Cupcakes ausstechen. Den Teig zur Seite legen. Die Marzipanmasse in 12 Stücke teilen - ich habe 12 kleine Kreise ausgestochen. Diese 12 Stücke in die Cupcakes verteilen. Darauf wird nun die Pflaumenmus-Zimtmasse gegeben und wieder ein Stück Teig oben auf gesetzt, damit die Füllung nicht austrocknet. 

Wie ich Cupcakes fülle, könnt ihr hier noch einmal sehen.

Bis die Ganache abgekühlt ist, könnt ihr auch die Cupcakes beiseite stellen. Nach der Abkühlzeit die Ganache mit einem Spritzbeutel (ich nutze Einweg-Spritzbeutel) und einer großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen. Ihr könntet aber auch eine große Lochtülle nehmen, was auch immer sehr schön aussieht. 


Neben diesen Cupcakes hatte ich auch noch einmal die Schoko-Salzstangen aus der letzten "Post aus meiner Küche-Runde" vorbereitet und auch die Preiselbeer-CakePops mit Lebkuchennote, die ich euch hier vorstellte, fanden in neuem Kleid ihren Platz auf dem kleinen Buffet.


Wie ihr seht, hatte ich sie nicht nur in Zartbitterkuvertüre getaucht, sondern sie auch noch mit roten CandyMelts von Wilton und weihnachtlichen Zuckerstreuseln verziert.


Mein lieber Besuch kostete sich quer durch Süßes und Herzhaftes - außer mein kleinster Gast. Ja, wir hatten sogar ein kleine Dame im Alter von 3 Wochen bei der Party. Sie verschlief jedoch sowohl die gesamten Kerzenduftproben als auch die Leckereien - die ja eh für sie noch nichts gewesen wären. 

Ich hoffe, ihr könnt die verbleibende Adventszeit auch für solch schönen Runden nutzen und wünsche euch nun erst einmal einen guten Start in die neue Woche.

Eure Jessi!

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Weihnachtsleckereien auf Reisen - die nächste Küchensause ging durchs Land

Wie ihr wisst, habe ich in letzter Zeit keine der Aktionen von Post aus meiner Küche verpasst. So auch dieses Mal. Die nächste Küchensause verbreitete leckeren Plätzchenduft bis über die deutschen Grenzen hinaus und so manche Küchenfee versandte ihr Paket zum Thema: "Lasst uns froh und lecker sein".

Ich hatte mir dieses Mal vier weihnachtliche Leckereien überlegt. Folgendes konnte meine liebe Tauschpartnerin Michaela aus ihrem Päckchen fischen:

Schoko-Salzstangen
Macarons mit feiner Lebkuchenganache
Preiselbeer-CakePops mit Lebkuchennote
Schicht-Pralinen mit Nougat

Mit dem ein oder anderen Weihnachtsliedchen auf den Lippen und vor allem von professionellen Backroundsängern aus dem CD-Player im Hintergrund begleitet, habe ich mich Ende November beschwingt an die Herstellung allerlei Leckereien gemacht.

Für euch gibt es dafür heute die Rezepte. Los geht es mit den Schoko-Salzstangen.


Schoko-Salzstangen

Zutaten:
kleine Packung Salzstangen
200 g Zartbitterkuvertüre
Zuckerdekor

Zubereitung:
Die Kuvertüre schmelzen. Anschließend die Salzstangen zu 7/8 mit der Kuvertüre überziehen, gut abklopfen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Abschließend mit Zuckerdekor bestreuen. Die Schokolade auskühlen lassen.

Wenn die Salzstangen frisch zubereitet sind, schmecken sie am besten - sind schön knackig und knuspern sich superschnell weg.


Die Macarons mit feiner Lebkuchenganache habe ich zwei Tage vor dem Versand vorbereitet und die Macaronschalen wieder nach diesem Rezept hergestellt. Damit die Macarons weihnachtlich und schön golden glänzen, werden sie mit ein wenig goldener Puderfarbe vor dem Backen der Schalen bestreut. Das wirkt gleich viel edler. 


Füllung Macarons
Lebkuchenganache

Zutaten:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml frische Schlagsahne
3 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung:
Die Schlagsahne aufkochen und sie kurz abkühlen lassen. Die Schokolade klein hacken und die Sahne in drei Schritten unter die Schokolade rühren, sodass sie zu schmelzen beginnt. Gleichzeitig das Lebkuchengewürz zugeben. Sollte die Schokolade noch nicht ganz geschmolzen sein, diese noch über dem Wasserbad vollständig schmelzen lassen. Die Ganache ca. 2 Stunden abkühlen lassen und dann mit einer Sterntülle auf eine Macaronschale spritzen, eine zweite darauf setzen. Die Macarons in einer Dose für ca. 2 Stunden im Kühlschrank kühlen, so durchziehen sie sich toll.


Für die Zubereitung der Preiselbeer-CakePops mit Lebkuchennote habe ich einen Tag vorher einen Schokokuchen gebacken (diesen hier) und aus Blütenpaste Schneeflöckchen ausgestochen, damit diese über Nacht trocknen konnten. Abgepudert habe ich die Schneeflocken dann mit blauer und goldener Lebensmittel-Puderfarbe.


Wie ihr seht, habe ich dieses Mal die CakePops einfach umgedreht. Das Rezept gibt es nun hier für euch:

Preiselbeer-CakePops mit Lebkuchennote

Zutaten:
Schokoladenkuchen
100 g Preiselbeeren (im Glas)
100 g Johannisbeermarmelade
2 TL Lebkuchengewürz

CakePop-Stäbchen
200 g Zartbitterkuvertüre
Schneeflocken aus Blütenpaste
Puderfarbe

Zubereitung:
Den Schokoladenkuchen in einer Schüssel mit den Händen zerkrümeln. Die Preiselbeeren, die Marmelade und das Lebkuchengewürz mit den Händen unterkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Kugeln aus der Masse formen, ca. 5 cm Durchmesser. Diese Kugeln müssen nun erst einmal mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen, ich lasse sie über Nacht kühlen. 
Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Zuerst die CakePopStiele einen halben Zentimeter in die Schokolade tauchen und dann jeweils in die Kugeln stecken. Sind alle Teigkugeln mit Stiel versehen, müssen diese erst einmal 20 - 30 Minuten kühlen, damit euch beim Eintauchen in die Schokolade die Kugeln nicht vom Stiel fallen. Ist die Kühlzeit vorüber, taucht ihr jede Kugel komplett in die Schokolade und klopft sie leicht ab. Dann stellt ihr die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und kurze Zeit später bringt ihr die Schneeflocke an. 


Zu guter Letzt möchte ich euch noch das Rezept für meine Schicht Pralinen mit Nougat zeigen. Vor einiger Zeit war ich bei einem Pralinenkurs (dazu gibt es zu einem anderen Zeitpunkt mal mehr zu hören und sehen) und habe die Silikonformen für Pralinen für mich entdeckt. Bisher hatte ich nur Pralinen mit Hohlkörpern hergestellt. Diese sind um einiges aufwendiger und brauchen daher etwas mehr Zeit. Aber auch mit den Silikonformen kann man kreativ sein und wunderbare Pralinen zaubern. 


Schicht-Pralinen mit Nougat
30 Stück, 2 Silikonformen

Zutaten:
150 g weiße Schokolade
200 g Zartbitterschokolade
70 g Nougat
50 g Zartbitterschokolade zum Verzieren
1 Zuckerstange

Zubereitung:
Je nachdem, welche Schokolade ihr gern oben sehen wollt, nehmt ihr diese zuerst und hackt sie klein.  Ich habe beide Varianten hergestellt. Wir gehen jetzt aber mal davon aus, dass zuerst die weiße Schokolade verarbeitet wird. Diese über dem Wasserbad schmelzen und die Silikonformen je zu 1/3 füllen. Diese Schokolade muss jetzt für ca 1 Stunde an einem kühlen Ort (nicht Kühlschrank) auskühlen. Währenddessen könnt ihr die Zartbitterschokolade und das Nougat klein hacken, vermischen und über dem Wasserbad schmelzen. Sobald die weiße Schokolade hart ist, die dunkle Nougatmasse darauf geben. Die Pralinen sollten nun über Nacht kühlen. Am nächsten Tag können Sie aus der Form gelöst werden und mit einer ganz feinen Spritztülle und geschmolzener Zartbitterschokolade oder einer zerstoßenen Zuckerstange dekoriert werden.


All diese Leckereien gingen an die liebe Michaela aus dem schönen Schwabenländle. Auch sie hatte mir zuvor ein sehr leckeres Päckchen gesandt. Da ich in diesem Jahr noch gar nicht so richtig auf Weihnachten eingestimmt war, sorgte das erste Weihnachtspäckchen aber dafür. Für mich war es mal wieder ein toller Tausch und ich habe eine sehr liebe Tauschpartnerin kennen gelernt. Das gerade ist das Schöne an dieser Aktion. Man lernt so viele nette Menschen kennen, wozu es ansonsten nicht gekommen wäre. Süßes für die Völkerverständigung ... wenn man diese Idee mal nicht in den Bundestag einschmuggeln sollte. 


Wer noch einmal schauen möchte, was ich bisher in die Päckchen gepackt habe, kann hier noch einmal vorbeischauen:


Vielleicht findet sich unter den heute vorgestellten Rezepten oder in den letzten Küchensausen ja die ein oder andere Leckerei, die ihr auf euren weihnachtlichen Plätzchenteller packen könnt. Viel Spaß beim Stöbern!

Ich wünsche euch eine wunderbare Woche, morgen einen prall gefüllten Nikolausstiefel (ich hoffe für euch, ohne Rute und Kohle und so) und natürlich einen schönen, kuscheligen 2. Advent!

Wer noch eine tolle Idee für das Wochenende sucht, findet mich am Samstag, 07.12.2013 auf dem wunderschönen Weihnachtsmarkt in Lützeroda bei Jena. Meine Törtchen begleiten mich und ich freue mich, einige von euch da zu sehen.

Eure Jessi!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Das wird ein Fest - Baumkuchen, Lebkuchenkugeln und Lebkuchen vom Dorfe

... versammeln sich in so einigen Blechdosen im meiner Vorratskammer und trollen sich auf meinem jährlichen Weihnachtsplätzchenteller. Und natürlich weiß ich auch, dass ich euch noch drei Rezepte schuldig bin. Da der Countdown für Heiligabend und die anschließenden Festtage nun so richtig in Schwung kommt und die Feiertage schon direkt vor der Tür stehen, gibt es heute also die letzten Plätzchenrezepte in diesem Jahr für euch.


Los geht es nun also mit dem Rezept für sagenhaft leckersaftige

Lebkuchen vom Dorfe

Zutaten:

300 g brauner Zucker
5 Eier
60 g fein geriebene Zartbitterschokolade
250 g gem. Mandeln
250 g Haselnüsse
1/2 TL gem. Nelken
2 TL Zimt
ca. 40 Backoblaten (7 cm Durchmesser)

Zubereitung:

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Anschließend die geriebene Schokolade sowie die Mandeln, Nüsse und Gewürze unterheben. Nun ca. 1 EL Teig auf eine Oblate geben und mit einem Messer glatt streichen. Da mein Teig ziemlich klebte, habe ich das Messer etwas angefeuchtet. 
Nun die Lebkuchen bei 150 Grad Ober-/Unterhitze oder 130 Grad Umluft für ca. 20 Minuten backen. Nach dieser Zeit die Lebkuchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und erst dann in verschließbare Dosen oder Gläser zum Aufbewahren füllen. Haltbar sind sie ca. 4 - 5 Wochen, allerdings schmecken sie in den ersten Tagen besonders gut, da sie noch richtig saftig sind. 


Dieses wunderbare Lebkuchenrezept habe ich aus dem wunderhübschen Buch "Bald ist Weihnachten" von Regine Stroner. Allerdings habe ich es etwas abgewandelt und für mich mein Lieblingslebkuchenrezept damit gefunden.


Auch die nächste Rezeptidee stammt aus diesem Buch. Dabei muss ich sagen, dass sich alle Rezepte zu  Baumkuchen, welche ich recherchiert habe, sehr ähneln. Sowohl das Internet als auch einige Bücher haben ähnliche Rezepte für diesen tollen aber doch etwas aufwendigen Kuchen. Daher ist es wohl keine außergewöhnliche Köstlichkeit, was den Leckerfaktor jedoch nicht schmälert.  Allerdings habe ich auch dieses Rezept nach meinem Geschmack abgeändert. Weiter geht es für euch also mit dem Rezept für die 

Baumkuchenspitzen

Zutaten:

250 g sehr weiche Butter
200 g Marzipanrohmasse 
130 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eier
125 g Speisestärke
125 g Mehl
2 TL Zimt
10 EL Orangenlikör (z. B. Grand Marnier)
400 g Zartbitterkuvertüre
100 g gehackte Pistazienkerne

Zubereitung:

Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke "rupfen" und mit der Butter in einem Topf erwärmen, bis eine zahflüssige, weiche Konsistenz entsteht. Bitte auf keinen Fall kochen! Danach abkühlen lassen und mit der Küchenmaschine cremig bzw. schaumig aufschlagen. Anschließend Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier zufügen und zu einer schönen Creme schlagen. Nun Speisestärke, Zimt und Mehl über die Masse sieben und sorgfältig unterheben. Den Backofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze, 230 Grad Umluft oder die höchste Grillstufe vorheizen. Ich hatte mich für die Umluftvariante entschieden. 
Eine 24 cm-Durchmesser Springform fetten und mit Backpapier auslegen. Nun 2 EL Teig einfüllen, glatt streichen und für ca. 3 - 5 Minuten hellbraun backen. Danach die nächste Schicht Teig darauf geben und erneut backen. So weiter verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist. Den noch heißen Kuchen mit Zahnstochern mehrfach einstechen und den Orangenlikör über den Kuchen in die Löcher fließen lassen. Den vollständig erkalteten Kuchen könnt ihr nun in 2 x 2 cm große Stücke schneiden, mit der geschmolzenen Kuvertüre überziehen und mit gehackten Pistazienkernen verzieren.
Sollte der Rand des Baumkuchen etwas zu dunkel geworden sein, schneidet ihn vorher einfach ab.




 Und als Letztes möchte ich euch meinen absoluten Favoriten vorstellen: Die Lebkuchenkugeln! Wer schon immer gern Dominosteine verspeist hat, wird diese kleinen Leckerbissen lieben. Zwar sind sie nicht wie Dominosteine hergestellt, der Geschmack ähnelt allerdings sehr. Das Rezept bekommt ihr also nun hier:

Lebkuchenkugeln

Zutaten:

300 g - 400 g Schokokuchen (z. B. dieser oder dieser oder den, welchen ihr am liebsten mögt)
4 - 5 gehäufte EL schwarze Johannisbeermarmelade
2 EL Lebkuchengewürz
250 g Zartbitterkuvertüre
Zuckerperlen etc. nach Belieben zum Verzieren

Zubereitung:

Den Schokokuchen gut zerbröseln und mit dem Lebkuchengewürz sowie der Marmelade gut mit den Händen vermengen. Es müssen sich gut kleine Bälle (ca. 2 - 3 cm Durchmesser) formen lassen. Diese auf einen Teller oder ein Brett für eine Stunde in den Tiefkühler stellen. Kurz bevor die Kugeln herausgenommen werden, die Kuvertüre hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Anschließend die Kugeln damit glasieren und auf Backpapier zum Trocknen legen. Sofern die Kugeln noch verziert werden sollen, dies sofort tun, da die Schokolade sehr schnell fest wird.

Als Handmodel konnte ich Herrn S. verpflichten ;o)

Diese wunderbaren Lebkuchenkugeln können auch als Cake Pops (Kuchen am Stiel) verwendet werden. Für eine meiner diesjährigen Weihnachtsfeiern habe ich diese Gelegenheit sofort genutzt und die Lebkuchenkugeln als Cake Pops hergestellt. Dafür verfahrt ihr bis zum Schmelzen der Schokolade wie oben beschrieben. Ihr benötigt für Cake Pops allerdings noch Stiele. Hierfür könnt ihr auch Schaschlikholzstäbchen oder aber extra für Cake Pops vorgesehene Stiele nehmen (gibt es mittlerweile im Internet oder auch in so einigen Läden wie z. B. Xenos). Diese Stäbe taucht ihr ca. 0,5 cm in die heiße Kuvertüre und steckt sie in eine der Kugeln. Diese müssen nun noch für eine Viertelstunde kühlen, bevor auch die Cake Pops mit Kuvertüre überzogen werden können. Die Cake Pops trocknet ihr am besten, ohne sie auf Backpapier zu legen. Ihr könnt sie z. B. ganz prima in Steckmasse für Trockenblumen stecken. 

 Und damit ihr auch noch wisst, wo man tolles Verpackungsmaterial kaufen kann, gibt es die Info dafür  jetzt noch für euch!



weißer Becher: Casa di Falcone
weiße Plätzchentüte: Depot
Klarsichtbeutel: Duni Werksverkauf
rot-weiß gestreifter Karton: Idee Creativmarkt
Maskingtape rote Stermchen: Nanu Nana
rote Filzelche zum Kleben: Rossmann Drogeriemarkt
personalisierte Aufkleber: Casa di Falcone
GlasHerzAnhänger "for you":Depot

Vielleicht ist der ein oder andere von euch ja noch auf der Suche nach so einigen Geschenk- oder Verpackungsideen und kann die Tipps gebrauchen. Für noch mehr Ideen schaut doch einfach mal auf dem Printerest von Post aus meiner Küche vorbei - da gibt es unzählige wunderbare Küchenschätze zu entdecken!

Eure Jessi!

Dienstag, 11. Dezember 2012

Klassische Lebkuchen und schon wird´s hübsch auf dem Plätzchenteller

So ihr Lieben, heute gibt es das nächste Rezept aus meinem weihnachtlichen Plätzchenbackmarathon für euch. In diesem Jahr habe ich - man mag es kaum glauben - das erste Mal Lebkuchen gebacken. Keine Ahnung, weshalb ich mich all die Jahre vorher nicht daran getraut habe, aber es ist eben so. Umso überraschter war ich, wie ruckizucki diese Geschmacksbömbchen zusammengerührt und gebacken sind. 


Allerdings kann man nicht allzu ungeduldig sein, denn ein wenig Ruhezeit braucht der Teig schon, bevor er ausgestochen und gebacken werden kann. Wenn man diese Geduld aber aufbringt, dann wird man mächtig belohnt. Ich muss euch sagen, ich hatte wirklich noch nie so einen herzensguten Teig zwischen den Händen - ein wahres Träumchen. Warum? Ja weil er völlig unkompliziert und nicht ein bisschen zickig war, wie man es von anderen Plätzchenteigen kennt, die einem nur beim Anschauen zerbröseln, die Finger, Haare oder andere Sachen mit ihrer Klebeigenschaft in Bedrängnis bringen oder gar noch Tage später in irgendwelchen Ritzen klebend auftauchen und man sich wundert, warum man diese nicht bei den letzten drei Grundküchenreinigungen entdeckt hat. Neeeein ... dieser Lebkuchenteig ist wirklich anständig - ja, geradezu fromm.

Seinen Auftritt hat sich dieses Lebkuchenrezept also durchaus verdient. Deshalb heißt es nun: Bühne frei Kartoffelbrei für ein wunderbares Rezeptchen!

Klassische Lebkuchen

Zutaten:

150 g Butter
180 g brauner Zucker (Rohrohrzucker z. B. von Alnatura)
250 g Honig 
500 g Mehl
1 gestr. TL Pottasche
1 gestr. EL Lebkuchengewürz
2 EL (Back-) Kakao
abger. Schale einer Zitrone (Bio-Qualität)
1 Ei

Zubereitung:

Den Honig, Zucker und Butter in einem Topf erhitzen (aber nicht kochen) und dabei ständig rühren. Die Zuckerkristalle müssen sich vollständig aufgelöst haben. Anschließend die Masse leicht auskühlen lassen und in eine Rührschüssel umfüllen. In diese Schüssel Mehl, Kakao, Zitronenschale, Ei und Lebkuchengewürz dazugeben und unterrühren. Die Pottasche in 2 EL kaltem Wasser auflösen und zur Lebkuchenmasse geben. Den Teig mit einem Knethaken schön geschmeidig kneten und ggf. noch etwas Mehl hinzugeben, sollte der Teig zu klebrig sein. Den Lebkuchenteig in Frischhaltefolie einwickeln und 24 Stunden an einem kühlen Ort (z. B. Kühlschrank, Keller) ruhen lassen.

Am nächsten Tag ausrollen (ca. 0,5 cm), ausstechen und ggf. noch mit blanchierten Mandeln dekorieren. Anschließend bei 180 Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Einschubhöhe oder 160 Grad Umluft auf einem mit Backpapier belegten Blech für ca. 15 Minuten backen. 

Darf ich vorstellen? Das ist Edgar, Edgar der Elch! Bevor er zu mir kam, wohnte er im Rewe-Backförmchen-Regal,  woher er auch seinen Namen hat ....! Ist er nicht süß?!
Sobald die Lebkuchen ausgekühlt sind, können diese verziert werden. Ich habe mich für Royal Icing entschieden. Nachdem ich bereits einen missglückten Herstellungsversuch bei anderen Plätzchen hinter mir hatte, war ich aber etwas skeptisch, ob das wirklich die beste Idee ist. Allerdings sehen Lebkuchen mit einem tollen Icingrand nun einmal ganz entzückend aus ... Außerdem kann ich solche Versuche nicht einfach unter "Hat nicht geklappt, versuche ich nicht mehr!" ablegen. Der Ehrgeiz hat mich also gepackt und wie ihr seht, war ich dann doch erfolgreich. 

Das Icingrezept gibt es für euch natürlich auch noch:

Royal Icing

Zutaten:

1 kaltes, möglichst frisches Eiweiß
1 klitzekleine Prise Salz
180 - 250 g gesiebter Puderzucker

Zubereitung:

Das Salz in das Eiweiß rieseln und anschließend dieses solange mit dem Rührgerät oder alternativ mit der Küchenmaschine schlagen, bis der Eischnee fast steif ist. Dann nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen und fleißig weiterschlagen. Je nachdem, welche Konsistenz euer Icing haben soll, gebt ihr Puderzucker hinzu. Soll es nicht so steif und fest werden, nehmt ihr weniger Puderzucker. Soll es schön fest werden und nicht über die Plätzchen/Lebkuchen laufen, dann gebt mehr 200 g oder mehr Puderzucker hinzu. Ihr müsst den Eischnee solange schlagen, bis ihr schöne Spitzen beim Herausziehen des Rührers sehen könnt. 

Da es bei mir auch nicht beim ersten Mal geklappt hat, habt ruhig Mut und probiert es aus. Hier macht mal wieder Übung den Meister und wenn es beim ersten Mal nicht gleich klappt, dann eben beim zweiten Mal.


Für das Spritzen des Royal Icing hatte ich mir schon vor einiger Zeit einige Spritztüllen bestellt (schaut doch mal hier). Als Spritztüten verwende ich sogenannte Einmal-Spritzbeutel, welche nach gründlicher Reinigung (auch im Geschirrspüler) mehrfach verwendet werden können.


Das nächste Plätzchenrezept gibt es in der nächsten Woche für euch. Im nächsten Post bekommt ihr erst einmal einen kleinen Tipp, was ihr für eure Liebsten unters Bäumchen packen... ääähhm ich meinte: Was ihr dem Weihnachtsmann zuflüstern könnt ;o)!

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit und freue mich, wenn wir uns ganz bald wieder lesen!

Eure Jessi!




Freitag, 7. Dezember 2012

Spekulatius - hat das was mit Speck zu tun?

Nach der prallen Adventszeit könnte man sich das schon mal fragen, oder? Hier ein Plätzchen, da ein Stück Stollen und mal wieder hier ein hübscher Macaron. Ja ja, die Adventszeit ist sehr verführerisch, vor allem wenn man es sich bei gefühlt sibirischen Temperaturen so schön gemütlich auf der Couch machen kann. Dazu gehört für viele nun mal auch eine kleine Leckerei. 


Ganz sicher auch für mich. Allerdings backe ich viel lieber, um diese Sachen dann unter meine Lieben zu bringen. Es ist doch toll, wenn man ein schön geschnürtes Päckchen zu einer Feier oder einfach mal so übergeben kann. Und das Backen dieser Leckereien ist gerade zur derzeitigen Jahreszeit eine wirklich schöne und entspannende Sache. Natürlich wird nicht alles verschenkt ... versteht sich ;o)


Heute habe ich ein besonderes leckeres und supidupi schnelles Plätzchenrezept für euch. Nicht, dass die anderen Plätzchen nicht auch lecker wären. Diese Plätzchen habe ich bereits im letzten Jahr gebacken. Weil sie so schnell aufgefuttert waren und sie jeder toll fand, standen sie natürlich auch in diesem Jahr auf meiner Backliste. Gemeint sind die Spekulatiuskullern mit Cranberrys. Besonders durch diese tollen getrockneten Beeren werden die Plätzchen sooo schön fruchtig und bleiben aber trotzdem durch die Spekulatiusnote weihnachtlich. Im Herbst habe ich selbst noch zwei Sträucher Cranberrys gepflanzt und hoffe, im nächsten Jahr eigene rote Beeren zu ernten. Obwohl ich meine deutschen Früchte dann eigentlich als großfrüchtige Moosbeeren, Kranbeeren oder auch Kranichbeeren (weil die Staubfäden der Beeren wie ein Kranichschnabel aussehen) bezeichnen müsste. Sie wachsen ja schließlich auf deutschem Boden.


Unabhängig von den unzähligen Beerennamen gibt´s für euch jetzt erst einmal das Rezept:

Spekulatiuskullern mit Cranberrys

Zutaten

200 g Mehl
1 Msp Backpulver
75 g gem. blanchierte Mandeln 
75 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Pck Vanillezucker
4 TL Spekulatiusgewürz
1 Prise Salz
1 Ei
1 EL Schmand oder Saure Sahne
60 g getrocknete Cranberrys (gehackt)

Zubereitung

Butter, Zucker, Vanillezucker, Spekulatiusgewürz und Salz cremig rühren. Anschließend das Ei darunterrühren. Nun Mehl, Backpulver und Mandeln mischen und unter die Butter-Ei-Masse rühren. Abschließend den Schmand hinzugeben und alles zu einem glatten Teig rühren. Vom Teig nun kleine (ca. 2 - 3 cm) Häufchen abnehmen und in der Hand zu Kugeln rollen, auf ein Blech mit Backpapier legen und ein paar Cranberrystückchen daraufgeben. Diese ggf. noch leicht andrücken.  Wenn ihr größere Plätzchen backen möchtet, rollt ihr einfach größere Kullern oder stecht Masse mit zwei Löffeln ab. Gebacken werden die Plätzchen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Einschubhöhe oder 150 Grad Umluft für ca. 15 - 20 Minuten. 


Da für dieses Rezept keine Kühl- oder Ruhezeit für den Teig notwendig ist, sind die Plätzchen auch bei wenig Zeit schnell gemacht. Bei richtiger Lagerung (z. B. in einer geschlossenen Blechdose an einem kühlen Ort) halten sich die Plätzchen einige Wochen. Natürlich gilt auch hier wieder: Wenn sie nicht vorher schon verspeist werden ;o)


Habt ein zauberhaftes zweites Adventswochenende und macht es euch kuschelig! Ich freue mich, wenn wir uns zum nächsten Rezept wieder lesen!

Eure Jessi!

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Anisplätzchen - so frisch schmeckt Weihnachten

So ihr Lieben, heute geht es weiter mit dem nächsten Weihnachtsplätzchenrezept. Auch diese Plätzchen waren dieses Jahr das erste Mal auf meiner Backliste und haben meinen Leckertest mit Bestnote bestanden. Ganz unscheinbar kommen sie daher und sind dabei eine richtige kleine Geschmacksexplosion. 


Wie man dem Namen schon entnehmen kann, ist die Hauptzutat Anis. Aber nicht - wie häufig verwendet - Anis in Pulverform, sondern die vollwertigen Annissamen geben diesen kleinen Leckerbissen DEN Geschmack, der sie ausmacht. Das sorgt für einen wirklich intensiven und frischen Geschmack.


Eigentlich habe ich immer gedacht, es gibt nur zwei Sorten Menschen, wenn es um Anis geht. Die einen, die Anis mögen und sicherlich auch sehr gern den berühmten Schnaps mit dieser Zutat täglich ertragen könnten. Und natürlich die anderen, die schon beim Geruch dieses Gewürzes grün anlaufen und das Weite suchen. Oder kennt ihr jemanden, der etwa sagt: "Ach Anis, mmmh, ja ... kann man mal essen/trinken ...."?

Aaaaber, das könnte sich gerade mit diesen Leckerschmeckerplätzchen ändern. Sogar mein lieber Herr S., der wirklich zu der zweiten Gruppe zu zählen ist, verspeist diese Plätzchen mit einem wohligen Grinsen und lässt mich schon mal wissen, dass sie lecker sind. Daher: Alle Anti-Anis` - es gibt auch leckere Sachen mit diesen Samen. Mich brauchen diese Plätzchen nicht überzeugen, denn ich bin ein echter Anisfan und mag alle Sachen, die damit gewürzt sind.

Hier seht ihr auch Sternanis ... das ist nicht das Gleiche wie Anissamen!
Nun aber mal zu dem Rezept. Schließlich wollt ihr die Plätzchen sicher auch mal testen:

Anisplätzchen

Zutaten:

100 g weiche Butter
65 g Zucker
1 großes Ei (Zimmertemperatur), verquirlt
165 g Mehl (am besten helles Dinkelmehl)
2 TL Anissamen
1 EL brauner Zucker

Zubereitung:

Butter und Zucker mit der Küchenmaschine schaumig aufschlagen, bis eine weiße, luftige Masse entstanden ist (ca. 5 - 7 Minuten). Das Ei gut unterrühren und anschließend mit einem Teigschaber das Mehl zügig unter die Buttercreme heben (nicht zu lange!). Nun den Teig in eine Spritztülle geben (gezackte Tülle) und ca. 3 cm kleine Rosetten auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen.  Das nennt man auch dressieren. Sobald ihr alle Rosetten gespritzt habt, die Zucker-Anissamen-Mischung gleichmäßig über die Plätzchen streuen und diese anschließend bei 150 Grad Umluft für ca. 15 min goldgelb backen.


Auch dieses Rezept stammt aus dem Buch "Plätzchen-Schule" von Matthias Ludwigs und wird ganz sicher im nächsten Jahr wieder von mir gebacken.

Am Freitag gibt es dann die nächsten Plätzchenrezepte für euch. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit!

Eure Jessi!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Würzige Macis-Stangen erobern den Plätzchenteller

Vorgestern habe ich euch ja bereits den Inhalt meines Weihnachtspäckchens an meine Tauschpartnerin Susanne in der vierten Küchensause gezeigt (hier noch mal schauen). Nun geht es daran, euch auch die Rezepte der sieben Leckereien zu verraten. Los geht es heute mit recht außergewöhnlichen und leckerwürzigen Plätzchen. Genau ... ich meine die Macis-Stangen.


Macis ist die Muskatblüte und wird in manchen Rezepten der Weihnachtsbäckerei verwendet. Allerdings ist es keine Standardzutat wie z. b. Gewürznelken oder Zimt. Trotzdem ist Macis nicht zu verachten, wenn es darum geht, den Plätzchen den richtigen Pfiff zu geben. Geschmacklich erinnert es mich an die Muskatnuss, welche viel bekannter ist und dadurch auch häufiger in der Rührschüssel oder im Kochtopf landet.


Entdeckt habe ich das wunderbare Rezept in der neuen "LandFRISCH", welche eine Reihe an ganz besonderen Plätzchen vorstellten. Aufgespürt hat die Zeitschrift diese Rezepte im Buch "Plätzchen-Schule" von Matthias Ludwig. Dieses Buch steht daher ganz oben auf meiner Haben-will-Liste.


Und damit auch ihr in den vorweihnachtlichen Genuss kommt, habe ich hier nun das Rezept für euch:

Macis-Stangen

Zutaten:

100 g brauner Zucker
85 g weiche Butter
1 Eigelb
1 EL Milch
165 g Mehl
90 g ungeschälte Mandeln
1 Msp. Natron
1/2 TL gem. Macis

Zubereitung:

Mit dem Rührgerät Zucker, Butter, Eigelb und Milch glatt rühren. Danach die übrigen Zutaten zu einem glatten Teig rühren. Den Teig nun in zwei Portionen teilen und jeweils zu rechteckigen Balken formen und auf ein Brett legen. Beide Balken für ca. 1 Stunde im Tiefkühler frieren. Anschließend herausnehmen und mit einem scharfen Messer die noch gefrorenen Balken in schmale Scheiben schneiden. Achtung: Die Stangen brechen leicht, daher nicht zu dünn schneiden. Im Backofen auf mittlerer Schiene für ca. 15 Minuten bei 160 Grad Umluft goldgelb backen und danach gut auskühlen lassen.


Die knusprigen Plätzchen lassen sich gut in Gläsern oder Blechdosen aufbewahren und halten gut verschlossen bis zu 4 Wochen, wenn sie vorher noch nicht aufgefuttert wurden.


Das nächste Plätzchenrezept gibt es dann morgen für euch. Habt noch einen schönen Abend!

Eure Jessi!

Sonntag, 2. Dezember 2012

Weihnachtsleckereien on Tour ...

Und zwar nicht nur aus Coli`s Kitchen, sondern bei der vierten Tauschrunde der drei Mädels von der Post  Post aus meiner Küche schickt gefühlt halb Deutschland viele, viele Weihnachtsleckereien durchs Land. Ach was sage ich da, nicht nur Deutschland sorgt für eine super Statistik, wenn es um die Erhaltung der Arbeitsplätze der Deutschen Post und gefüllte Adventsteller der Bevölkerung geht! Nein, halb Europa begibt sich mittlerweile rund alle zwei Monate in die Küche, um für die Tauschpartner haufenweise Leckereien zu produzieren.


Ihr Lieben, ist das nicht eine ganz wunderbare Entwicklung? Mittlerweile ist es chick und voll im Trend, sich Back- und Kochbücher zu gönnen. Wenn ich daran denke, ich hätte mich in der 8. Klasse zu meiner damals schon stark ausgeprägten Leidenschaft für all diese schönen Dinge und Leckereien mit anderen Gleichaltrigen unterhalten wollen ... herjeh ... ich hätte einen dicken "UNCOOL- und TOOOTAL OUT-STEMPEL" auf die Stirn bekommen. ;o) Umso schöner, dass diese Zeiten der Vergangenheit angehören!

Baumkuchenspitzen und Lebkuchenkugeln

Diese vierte Tauschrunde hat mir nun besonders viel Spaß bereitet. Nicht nur, dass ich eine sooo liebe Tauschpartnerin - nämlich die liebe Susanne aus Berlin (schaut doch mal hier) - zugelost bekommen habe. Auch ist für mich die Advents- und Weihnachtszeit irgendwie die tollste Zeit, um zu backen. Überall schnuppert es sooo verführerisch, es ist wahnsinnig kuschelig und sogar Menschen, die sonst nicht der Süßkramlust erliegen, sieht man zum Plätzchenteller greifen. 

Klassische Lebkuchen

Dieses Mal habe ich mich entschieden, nur süße Leckereien zu versenden und dafür gleich ein paar neue Plätzchenrezepte zu probieren. Zwar habe ich jedes Jahr meine Lieblingsplätzchen auf der Back-Liste, backe aber auch immer Plätzchen, die ich noch nicht kenne (sonst wird es ja langweilig). 

Anisplätzchen

Macis-Stangen

Spekulatiuskullern mit Cranberrys

Meine liebe Tauschpartnerin Susanne konnte sich über sieben verschiedene Leckereien und ein wenig Deko freuen. Und nicht nur Susanne bekam ein Päckchen, sondern auch Sarah, die Gewinnerin meines Gewinnspiels im November. Tja, und da ich schon beim Einpacken war, habe ich ein weiteres Päckchen für eine liebe Freundin zusammengestellt, die uns vor einiger Zeit bei einem kleinen Urlaubsdurcheinander so lieb geholfen hatte.

Alle drei Mädels konnten sich also über folgende Weihnachtsleckereien freuen:


Außerdem gab es noch goldene Tannenzapfen für die Weihnachtsdeko. Diese habe ich bereits letztes Jahr im Wald gesammelt, gut trocknen lassen und in der letzten Woche in einem Gold-Bronze-Farbton an der frischen Luft lackiert.


Die Rezepte für diese süßen Weihnachtssünden sowie die Bezugsquellen für mein Verpackungsmaterial verrate ich euch ab der nächsten Woche. Für heute wünsche ich euch noch einen schönen Tag und freue mich schon, wenn wir uns bald wiederlesen. Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen ersten Advent ... vielleicht schneit es ja bei euch auch so fleißig, wie bei uns!

Eure Jessi!



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