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Donnerstag, 8. Mai 2014

Baby Sweet Table ... Fondant Cookies und Holunder-Heidelbeer-Cake-Pops

Vor ein paar Tagen hatte ich euch bereits meinen Sweet Table zur Begrüßungsparty meiner kleinen Nichte gezeigt. Außerdem habt ihr gleich das Törtchen Rezept nachlesen können. Heute geht es weiter mit den nächsten Rezepten der Sweet Table Leckereien.


Wir fangen an mit dem Rezept für die Fondant-Cookies.

Ausstechkekse

Zutaten:
440 g Mehl (gesiebt)
1 Prise Salz
250 g weiche Butter
140 g Puderzucker
3 EL abgeriebene Zitronenschale (Bio-Zitrone)
1 Ei (groß)


Zubereitung:
Butter und Zucker schön cremig schlagen. Anschließend Ei und Zitronenschale unterrühren. Das Mehl sowie das Salz hinzugeben und kurz unterrühren. Nun den den Teig mit den Händen schön glatt kneten und für mindestens zwei Stunden in Frischhaltefolie (noch besser: über Nacht) im Kühlschrank durchziehen lassen.
Nach der Kühlzeit den Teig auf bemehlter Fläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze oder 155 Grad Umluft vorheizen. Aus dem Teig runde Kekse mit einem Kreisausstecher (ich hatte 6 cm Durchmesser-Ausstecher) ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 10 - 12 Minuten auf mittlerer Schiene goldgelb backen. Fängt der Rand der Kekse an, sich zu bräunen, können sie auf dem Ofen geholt werden. Die Kekse nun auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Ich habe nur 1/2 des Teiges benötigt. Die andere Hälfte habe ich eingefroren.

Verzierung Fondant Cookies:

Zutaten:
ca. 200 g Rollfondant
Pastenfarbe "Pink" von Sugarflair
Pastenfarbe "Party Green" von Sugarflair
rosafarbene und grüne Zuckerperlen (z. B. von TortenBoutique)

Dekoration:
Den Rollfondant zur Hälfte mit pink und zur Hälfte mit grün einfärben. Dazu den Fondant weich kneten und ein bis zwei Zahnstocherspitzen der jeweiligen Farbe dazugeben und gut unterkneten, bis sie vollständig den Fondant gefärbt hat.
Beide Fondant ausrollen und 6 Kreise ausstechen (gleicher Ausstecher, wie der von den Keksen), je Farbe 3 Stück. Dann mit der Prägematte "Diamanten" prägen und wie auf dem Bild mit Zuckerperlen verzieren. 6 weitere (3 pro Farbe) Fondantaufleger mit Hilfe der Mould Babyfüßchen herstellen. Dazu den Fondant in die Mould drücken, überstehenden Fondant mit einem Messer abschneiden, kurz in die Kühltruhe legen und dann heraus drücken. 
Alle Aufleger auf die Cookies/Kekse aufbringen. Der Rollfondant ist klebrig genug, dass er ohne Weiteres auf den Keksen haftet.


Holunder-Heidelbeer-Cake-Pops

Zutaten:
Ölkuchen (halbes Rezept, sh. hier)
1/2 Glas Marmelade Holunder Waldheidelbeer von Schwartau (150 g)
ca. 100 g CandyMelts rosa (z. B. von Wilton)
50 g CandyMelts weiß (z. B. von Wilton)
etwas neutrales Öl
Cake Pop Stiele
ggf. Zuckerdekor, hier kleine Zuckerperlen

Zubereitung:
Den Kuchen mit den Händen in einer Schüssel zerkrümeln und die Marmelade gut unterbreiten, bis eine weiche formbare Masse entsteht. Erinnert euch wieder an Knete, es muss also noch formbar sein und darf aber nicht zerfallen. Aus dem Marmeladen-Kuchen-Teig Kugeln formen (ca. 4 cm Durchmesser) und für 2 Stunden im Kühlschrank oder in der Kühltruhe kühlen. Kurz vor der Weiterverarbeitung der Kugeln die rosa CandyMelts in der Mikrowelle schmelzen. D. h. die Candy Melts im 30 Sekundentakt verflüssigen - immer mal einen Schuss neutrales Öl hinzugeben, damit die Melts schön flüssig werden. Ist die Masse flüssig genug, die Teig-Kugeln aus der Kühlung nehmen, die Cake Pop Stiele für ca. 0,5 cm in die Candy Melts tauchen und dann in den Kugeln befestigen. Diese nun noch einmal mindestens eine halbe Stunde kühlen. Anschließend können die Cake Pops mit den rosa Melts überzogen werden (in tiefes Gefäß tauchen und leicht abklopfen). Nach dem Trocknen des rosaroten Zuckerüberzugs die weißen Candy Melts schmelzen (sh. oben) und einen kleinen Überzug von oben auf die Cake Pops geben. Wer möchte, kann noch Zuckerperlen darüber streuen. 


Das Rezept für die Macacamia-Karamell-Cupcakes verrate ich euch dann im nächsten Beitrag.

Eure Jessi!

Sonntag, 4. Mai 2014

Baby Sweet Table für die süßeste Nichte

Anfang des Jahres - genau am Valentinstag - gab es Zuwachs in unserem Familienklan. Am 14.02.2014 durfte ich Premiere feiern - ich wurde Tante der kleinen süßen Hannah. 

Hannah´s stolze Eltern richteten nun vor kurzem zu Ehren der neuen kleinen Erdenbürgerin eine Fete aus und da durfte ein Sweet Table von Tante Jessi (wie toll das klingt, nicht wahr ;o) ) natürlich nicht fehlen. Klar, Hannah war nicht meine beste Kundin, was sich hoffentlich noch ändert. Viele der über 40 Gäste erlagen aber der ein oder anderen Leckerei.


Zur Auswahl standen:

 Litschi-Zitronengras-Törtchen 
(sh. weiter unten im Beitrag)



Das Rezept für das Litschi-Zitronengras-Törtchen könnt ihr hier nachlesen. Ein ganz besonders frisches und leckeres Törtchenrezept, welches auch dieses Mal wieder super angekommen ist.

Das Törtchen hatte einen Durchmesser von 20 cm  und war 10 cm hoch.


Eingefärbt habe ich den Fondant mit PINK von Rainbow Dust. Diese Neon-Farbe hat Rainbow Dust ganz neu auf den Markt gebracht. Ergattert habe ich diese auf der Cake World Messe in Hamburg. Das Pink sah in Kombination mit dem schwarz schön satt aus und so konnte ich mal wieder fest stellen, dass auf Rainbow Dust wie immer Verlass ist.


Den schwarzen Fondant habe ich nicht selbst eingefärbt, da dies meist sehr schwierig ist und eine wirkliche Geduldsarbeit. Lieber habe ich mein Päckchen schwarzen Fondant der Marke "Sweet Art" heraus gekramt und schon konnte es los gehen.


Bevor ich euch in den nächsten Posts die weiteren Rezepte verrate, gibt es heute noch ein paar Sweet-Table-Eindrücke für euch. 







Eure Jessi!

Mittwoch, 5. März 2014

Um diese Cookies kommt kein Krümelmonster herum

Schon lange habe ich keine Cookies mehr gebacken, sondern mich mehr auf allerlei Cupcakes und Törtchen konzentriert. Das musste letztes Wochenende  mal wieder geändert werden. Mein ganz privates Krümelmonster hat sich darüber im Übrigen sehr gefreut.

Ende des letzten Jahres hatte ich endlich Pekanüsse ergattert ... diese Nüsse sind hier irgendwie sehr schwer zu bekommen oder ich suche in den falschen Märkten. Keine Ahnung. Und da ich ja so einen super Einkauf getätigt hatte, war es Zeit, diese kleine Goldnüsschen auch einmal in Kekse zu umzuwandeln.


Wie ihr im Bild sehen könnt, habe ich - ach wie überraschend - Pekanuss-Cookies gebacken. Das Schöne an diesen Cookies ist, dass sie wirklich nur sehr dezent süß sind und so schön sandig (perfekt zum Krümeln ;o) ). Natürlich habe ich euch auch das Rezept mitgebracht, damit ihr euch von den tollen  Eigenschaften selbst überzeugen könnt.



Pekanuss-Cookies

Zutaten:
250 g Mehl
1 TL Natron
90 g Zucker
150 g weiche Butter
1 Ei
120 ml Schlagsahne
125 g Pekanüsse
25 g Schokotröpfchen 

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen. Die Pekanüsse grob hacken und vorerst zur Seite stellen. Das Mehl mit dem Natron vermischen und einmal sieben. Anschließend Zucker, Butter und das Ei hinzugeben und mit dem Handrührgerät gut verrühren. Abschließend rührt ihr die Schlagsahne unter den Teig und hebt Pekanüsse und Schokotröpfchen unter die Masse. Aus dem Teig kleine Kullern (ca. 3 - 4 cm) rollen und auf einem mit Backpapier belegtem Blech leicht flach drücken. Die Cookies auf mittlerer Schiene für ca. 12 - 15 Minuten backen.


Ich muss ja gestehen, dass ich vor diesen Cookies noch nicht wusste, wie Pekanüsse schmecken. Man kann eben nicht immer alle Lebensmittel kennen. Ich habe aber schon so einige Rezepte gesehen, die sehr lecker klangen und mir schon eine Vorahnung auf den tollen Geschmack dieser Nuss gaben. Die Nüsse erinnern mich leicht an Walnüsse, sind aber meinem Geschmack nach etwas filigraner und sanfter im Geschmack. Auf jeden Fall ein Nüsschen, für das ich einen weiteren Hamsterkauf machen würde. 


Euch wünsche ich noch eine tolle Woche und verspreche euch, dass der nächste Beitrag wieder etwas ganz besonderes wird.

Eure Jessi!

Sonntag, 3. November 2013

Walnuss-Schoko-Cookies mit Vanille-Safran-Salz und einem tollen Gewinnspiel

Der Herbst hat Einzug gehalten und draußen ist es wirklich nicht mehr so schön gemütlich. Dafür auf der eigenen Couch mit warmen Tee und einem leckeren Cookie in den Händen umso mehr. Diese dunkler werdende Jahreszeit ist aber nicht nur zum Rumlümmeln gut, sondern bietet auch ausreichend Zeitkapazitäten um im Internet auf Schnüffeltour zu gehen. 

Mir wurde das aber vor einiger Zeit abgenommen, denn da klopften Patrick und Jochen -  Salzmischer - an die virtuellen Pforten meines E-Mail-Postfaches und fragten an, ob ich nicht Lust hätte, ihr Fleur de Sel de Guérande zu testen. Ich? Natürlich hatte ich Lust - und wie! Fleißige Leser meines kleinen Blogs wissen ja schon, dass ich gern auch einmal selbst mit Salz experimentiere, da lasse ich mir so eine Chance auf qualitativ hochwertiges Fleur de Sel keinesfalls entgehen. 

Kaum war die Mail eingegangen und ich hatte die ersten gedanklichen Freudensprünge hinter mir, ratterte mein Gehirn schon die ersten Rezeptideen durch, bevor ich den beiden überhaupt antworten konnte. Dies holte ich natürlich schnell nach, denn ich durfte mir einige Salzmischungen selbst aussuchen. Ich entschied mich für Fleur de Sel de Guérande natur sowie  die Mischungen Balsamicosalz, Ayurvedasalz, Schokoladensalz, Vanille-Safran-Salz und Orangensalz.


Recht schnell kam das Paket bei mir an und ich konnte mich neben den von mir gewünschten Salzsorten zusätzlich über Ingwersalz und Wildblütensalz freuen.

Zum Kochen und ab und an auch zum Backen nutze ich Fleur de Sel sehr gern. Bisher habe ich Fleur de Sel aus Portugal verwendet. Das Fleur de Sel de Guérande dagegen kommt aus Frankreich, genauer gesagt aus der Bretagne und überzeugte mich bereits beim Fühlen und kurzem Abschmecken. Es ist ein sehr klares, feines Salz, welches schön feucht daherkommt und so einen wunderbaren feinen Salzgeschmack abgibt. Das Fleur de Sel de Guérande wird in aufwendiger Handarbeit geschöpft, d. h. die Salzblüte wird mit einer Kelle vorsichtig abgeschöpft. Wer mehr darüber erfahren möchte, klickt einfach hier. Hier haben euch Patrick und Jochen viele Infos rund um die Herkunft des von ihnen vertriebenen Salzes zusammengestellt. Auch findet ihr  bei den Salzmischern ein kleines, aber wie ich finde, sehr feines Angebot von liebevoll zusaemmengestellten Salzmischungen und natürlich auch das pure Fleur de Sel de Guérande in unterschiedlichsten Größen.  

Die beiden Köche aus Karlsruhe haben aber nicht nur ein kleines feines Angebot an tollem Fleur de Sel und kreativen Mischungen. Für mich ist auch immer wichtig, dass eine solche Seite übersichtlich ist, dass man über die Herkunft der Produkte Infos bekommt und zwischen unterschiedlichen Verpackungsgrößen wählen kann. Auch finde ich es toll, dass man ein Probierset bestellen kann. So kann man erst einmal testen, was man am liebsten mag und was eher nicht so der eigene Geschmack ist. All das kann der kleine Shop bieten und lädt mich persönlich daher zum Verweilen ein.

Mein Geschmack getroffen hat auch die erste von mir getestete Salzmischung: Das Vanille-Safran-Salz.  Von dieser Mischung bin ich wirklich hin und weg und habe euch deshalb auch dafür ein kleines Rezeptchen mitgebracht.


Salz muss ja nicht immer nur für herzhafte Gerichte eingesetzt werden. Mittlerweile gibt es schon viele Rezepte für Süßes mit einer salzigen Note. Wer sich an meinen diesjährigen Summer Sweet Table erinnert, hat bestimmt das Rezept der Salzkaramell-Cake-Pops, der Eulen Cupcakes oder der Macarons mit Salzkaramell-Ganache vor Augen. Auch da hatte ich bereits mit Süßem und Fleur de Sel experimentiert.

Heute gibt es für euch mal wieder ein Cookie-Rezept - nämlich:


Walnuss-Schoko-Cookies mit Vanille-Safran-Salz

Zutaten:
20 g weißer Zucker
120 g brauner Zucker
160 g weiche Butter
1/2 TL Vanille-Safran-Salz (oder reines Fleur de Sel)
2 TL Vanillezucker
160 g Mehl
30 g Kakaopulver
1/2 TL Natron
150 g gehackte Zartbitterschokolade
50 g gehackte Walnüsse

Zubereitung:
Die Butter mit dem weißen und braunen Zucker, dem Salz und Vanillezucker mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine schön cremig rühren. Das dauert mindestens 5 - 10 Minuten, damit der Zucker schon etwas aufgelöst wird. Dann das mit Natron und Kakao vermischte Mehl hinzugeben und alles zu einem glatten Teig rühren. Die Zartbitterschokolade und die Walnüsse ebenfalls unterrühren. Aus dem Teig zwei oder drei gleich große Rollen formen (je nachdem, wie groß ihr die Cookies haben wollt) und in Frischhaltefolie einrollen. Nun lasst ihr den Teig mindestens für 5 Stunden im Kühlschrank durchkühlen, ich lasse ihn immer über Nacht im Kühlschrank. Bevor ihr den Teig aus dem Kühlschrank holt, belegt ihr zwei Backbleche mit Backpapier und heizt den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze oder 140 Grad Umluft vor. Nun die Teigrollen aus dem Kühlschrank holen und für diese für die Cookies in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Cookies auf mittlerer Höhe für ca. 10 - 12 Minuten backen - nicht länger, sonst werden sie zu knusprig.


Wenn ihr mögt, könnt ihr zum Servieren noch etwas von dem Vanille-Safran-Salz über die Cookies streuen. Achtet aber darauf, dass ihr euch im Salztöpfchen nicht vergreift, denn die Cookies sollen einen leichten salzigen Geschmack haben - nicht aber versalzen sein. Das geht aber recht schnell, deshalb dosiert vorsichtig!


Die leckeren Walnuss-Schoko-Cookies mit Vanille-Safran-Salz könntet ihr aber auch ohne Nüsse backen oder einfach die Nusssorte auswechseln und schon erhaltet ihr eine völlig neue Geschmacksrichtung. Ich könnte mir zum Beispiel diese Cookies toll mit Erdnüssen oder Haselnüssen vorstellen. Oder man könnte sogar einen Nussmix zum Teig geben. Probiert es einfach mal aus. Das Tolle daran ist, dass der salzig-sandige Cookieteig sehr gut zu allen Nusssorten passt und ihr habt freie Bahn zum Experimentieren.


Nun kommen wir aber noch zu einem weiteren Highlight am heutigen Post. Die Jungs von den Salzmischern haben nämlich nicht nur mir ein nettes Päckchen geschnürt, sondern auch für euch etwas zusammen gepackt. Mit ein bisschen Glück kommt also auch ihr in den Genuss dieses wunderbaren Fleur de Sel.

Zu gewinnen gibt es ein kleines Paket mit zwei unterschiedlichen Fleur de Sel de Guérande. Ein Gläschen enthält das pure Fleur de Sel de Guérande und ein weiteres Gläschen ist gefüllt mit Himbeersalz. 


Und so könnt ihr gewinnen:

- Der Gewinnspielzeitraum beginnt am 03.11.2013 und endet am 09.11.2013.
- Teilnehmen kann jeder, der einen Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet hat.
- Hinterlasst mir im Gewinnspielzeitraum auf dem Blog oder auf Facebook einen Kommentar und
  sagt mir, welche Produkte ihr auf www.salz-mischer.de am besten findet und was ihr damit anstellen
  würdet.

Am 10.11.2013 werde ich den Gewinner auslosen und das Ergebnis auf dem Blog bekannt geben. Ihr habt dann zwei Tage Zeit, mir eure Kontaktdaten zu übersenden, damit ich das Päckchen an euch versenden kann.

Die Produkte wurden mir unentgeltlich zur Verlosung bereitgestellten, eine Barauszahlung des Gewinns sowie Umtausch sind daher nicht möglich. 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich bin schon gespannt, was eure Salzfavoriten sind und freue mich über viele Kommentare von euch!


In den nächsten Wochen werde ich auch die übrigen Salzsorten testen. Als Fazit zum Shop der Salz-Mischer ist aber schon einmal festzuhalten, dass die beiden Karlsruher Köche einen feinen kleinen Onlineshop für Fleur de Sel Genießer geschaffen haben. Es gibt eine kleine Auswahl an Salzmischungen und einige Verpackungsgrößen, unter denen man wählen kann. Ich empfinde die Preise als fair und sogar der Versand ist ab 30 EUR Warenwert kostenlos. Einzig zu bemängeln wäre, dass ein Korken des Schokoladensalzes beim Versand meines Pakets kaputt gegangen war. Dies ist aber für mich nicht weiter schlimm, denn die Gläser waren alle heil und die Verpackung eigentlich ausreichend. Schön finde ich, dass man auch erst einmal Probegrößen bestellen kann, um sich durch zu testen. Von mir gibt es also ein klares "Daumen hoch" für diesen tollen kleinen Online-Shop!

Eure Jessi!



Sonntag, 1. Juli 2012

Very Berry - Frische Früchtchen machen sich auf den Postweg

Vor einiger Zeit bin ich bei einer meiner Internettouren auf einen supertollen Blog gestoßen, der mich sofort mit seiner Idee begeisterte. Post aus meiner Küche wird geführt von drei FoodBloggerinnen, welche die geniale Idee hatten, Koch- und Backbegeisterte zu Küchentauschrunden zusammenzurufen.


Man kann sich also per Mail mit seinen Daten anmelden und bekommt dann nach kurzer Zeit eine/n Tauschpartner/in zugelost. Mit diesem oder dieser soll dann ein kleiner Tausch in Form von gezauberten Küchenwerken in einer vom Blog Post aus meiner Küche vorgegeben Woche und einem vorgegebenen Thema erfolgen. Also verschickt man ein Päckchen leckerer Sachen und bekommt auch ein tolles Überraschungspaket vom Tauschpartner.

Für Pakete bin ich ja sowieso immer zu haben und war natürlich gleich Feuer und Flamme für diese Idee, sodass ich gar nicht lange überlegen musste und mich anmeldete. In dieser Tauschrunde ging es um fruchtige Beeren und alles, was man daraus machen kann. Entscheiden musste jeder selbst, was und auch wieviel er kocht, backt, keltert, einmacht oder zusammenmixt.



Bei so vielen Möglichkeiten, die einem in dieser Jahreszeit an Früchtchen zur Verfügung stehen, musste ich mich erst einmal festlegen, welche Früchte ich verarbeiten möchte. Danach musste natürlich auch noch entschieden werden, welche Rezepte Paketpotenzial haben.

Nach einigen Überlegungen stand dann schnell fest, dass ich mich ganz und gar einem Früchtchen widmen möchte. Die HIMBEERE sollte mein Very-Berry-Star werden und sich zu meiner Tauschpartnerin auf den Weg machen. Die Rezepte waren schnell gefunden und so stand auch fest, dass mein Paket mit dem Thema "Leckereien mit Himbeer-Zitronenmelisse" auf den Weg geschickt wird.

Die drei Rezepte möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Als erstes für euch daher das Rezept der

  Himbeer-Mandel-Cookies mit Zitronemelisse und weißer Schokolade


Zutaten:

225 g weiche Butter
80 g Zucker
200 g gezuckerte Kondensmilch (z. B. von Milchmädchen)
350 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Natron
7 - 8 Blätter Zitronenmelissen, ganz fein gehackt
100 g weiße Schokolade
100 g Mandeln, grob gehackt
ca. 100 g Himbeeren, ganze Frucht

Zubereitung:

Die Schokolade mit den Nüssen mischen und vorerst beiseite stellen. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen und auch schon zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Butter und Zucker mit der Küchenmaschine schaumig rühren. Danach die Kondensmilch einrühren und anschließend Mehl, Backpulver und Natron miteinander mischen und ebenfalls unterrühren. 3/4 der Zitronemelisse unter den Teig geben. Der Teig sollte schön weich sein. Mit ausreichend Abstand nun teelöffelgroße Teigportionen auf die Backbleche verteilen. Auf jedes Häufchen etwas Mandel-Schoko-Mischung und Zitronenmelisse streuen und dabei flach drücken. Anschließend noch 1 - 2 Himbeeren pro Cookie aufsetzen und leicht andrücken.

Die Cookies auf mittlerer Höhe im Ofen für 12 - 14 Minuten goldgelb backen. Länger als diese Zeit sollten sie nicht backen, da sie sonst zu trocken werden. Anschließend die Cookies aus dem Ofen nehmen, kurz auf dem Blech abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter zum Auskühlen umsetzen. Frisch aus dem Ofen schmecken die Cookies am besten und sollten auch schnell aufgebraucht werden, da die frischen Himbeeren schnell verderblich sind. 


Und weiter geht es gleich mit leckeren Himbeer-Kaubonbons mit Zitronemelisse

Zutaten:

1/8 l Sahne
25 g Himbeermus
1 TL Zitronenmelisse, sehr fein gehackt
150 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 TL flüssiger Honig


Zubereitung:

Die Sahne mit der Zitronenmelisse und dem Himbeermus kurz aufkochen und anschließend durch ein Sieb gießen. Nun mit allen übrigen Zutaten bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten kochen lassen - ständig gut rühren! Dann die Masse in Silikonförmchen gießen und erkalten lassen.

Ja und bei all diesen süßen Leckereien sollte auch die herzhaft fruchtige Seite der Himbeere ihren Auftritt bekommen. Was wäre dafür besser geeignet, als ein Himbeersalz verfeinert mit dem frischen Aroma der Zitronemelisse?! Auch dieses Rezept gibt es natürlich für euch und das solltet ihr unbedingt einmal ausprobieren, denn zu Salat, Hühnchen und Fisch ist dieses Salz einfach der Hit! Und dabei ist es noch einfach herzustellen ...


Himbeer-Zitronenmelisse-Salz

Zutaten:

200 g Himbeeren
400 g grobes Meersalz
10 Blätter Zitronenmelisse, fein gehackt


Zubereitung:

Die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Zitronenmelisse fein hacken. Alle Zutaten zusammen mischen und anschließend auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Bei 80 Grad Ober-/Unterhitze für 2 Stunden im Ofen auf mittlerer Schien trockenen lassen. Mit der Gabel währenddessen regelmäßig auflockern.


Am Dienstag der vergangenen Woche ging dann das kleine Päckchen auf die Reise zu meiner Tauschpartnerin Maren, welche mir zwei Tage später auch ihr Paket ankündigte.
So ging mein kleines Paket auf Reisen
Freitag war es dann soweit: Die Dame von der Post klingelte und überreichte ein Päckchen, dem ich seinen Very-Berry-Inhalt schon anhand der Absendeadresse ansehen konnte. Da hatte ich mich nun schon die ganzen Tage auf diese Post gefreut und nun war der Moment gekommen - mein Paket war endlich da und nach der Entgegennahme nicht mehr lange geschlossen. Ein netter kleiner Gruß erfreute mich, als ich das Paket öffnete. Und zwischen so einigem Verpackungsmaterial erblickte ich ein kleines, vor allem niedlich verschnürtes Päckchen leckerer Himbeer-Schoko-Cookies ... mmmh! Und daneben lag eine ganze Flasche wunderbarer Erdbeerlimes, der nur darauf wartete, bei diesem Sonnenschein im Garten nebst der Cookies genossen zu werden.

Ein wunderbares Päckchen und ein wunderbarer Start ins Wochenende! Ich hoffe doch, auch meine Tauschpartnerin konnte sich über mein Päckchen so freuen!


Schade bloß, dass diese Küchensause schon vorüber ist. Aber ganz sicher gibt es eine nächste Runde, bei der ich natürlich wieder - das habe ich mir jedenfalls vorgenommen - dabei sein werde.

Bis dahin werde ich euch mit anderen Leckereien auf dem Laufenden halten!

Eure Jessi!

Freitag, 29. Juni 2012

Die wunderbaren Muh-Muh-Cookies und mein Gastauftritt bei Anna

Neben meinen vielen süßen Törtchen, Leckereien und anderen diversen Köstlichkeiten gibt es in meinem Bloggerdasein auch die Faszination für tolle Blogs von Gleichgesinnten. Und wenn ich so im Internet hier klicke und dann mal wieder da klicke, finde ich immer mal wieder Internetseiten bzw. Blogs mit super Ideen, leckeren Rezepten und wahnsinnig tollen Fotografien von Törtchen & Co.. Tja und wenn dann irgendwie alles in einem Blog zusammenkommt und ich nur noch gebannt auf den Bildschirm sehe, am liebsten jeden Beitrag sofort mit den Augen verschlingen möchte und mir das Wasser allein vom Lesen und Schauen im Munde zusammen läuft, dann schaue ich regelmäßig nach Neuigkeiten auf diesem Blog und freue mich meist über jeden neuen Post.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als Anna von Anna im Backwahn - eine meiner Lieblingsbloggerinnen - Gastblogger für einen kleinen Beitrag auf ihrem Blog suchte. Anna hat einen so lockeren Schreibstil, macht tolle Fotos (und das "nur" mit dem IPhone) und hat einfach eine zauberhafte Seite geschaffen, sodass sich die Beiträge super leicht lesen lassen und man ohne es zu merken einfach "kleben" bleibt. Die Chance, auch einmal auf einem anderen und vor allem supertollen Blog etwas beitragen zu können, wollte ich mir daher natürlich nicht entgehen lassen. 


Die Entscheidung für einen Fremdauftritt war damit schnell getroffen und genauso schnell war mir klar, mit welchem Rezept ich Anna`s Leser beglücken wollte.  Meine gerade neu entdeckten und schon heißgeliebten Muh-Muh-Cookies (Anregung zum Rezpet mal wieder von USA-Kulinarisch) sollten es sein. 


Nicht dass diese Cookies durch das Zusammentreffen von weißer Schokolade, gesalzenen Macadamianüssen und Karamell nicht so schon ein echter Gaumenschmeichler wären ... NEIN! ... sie zergehen auch förmlich auf der Zunge und sind dadurch ein echter Cookies-Spitzenreiter!

Meinen Gast-Post könnt ihr also ab sofort hier lesen und danach gleich noch ein wenig auf Anna`s  Blog schnüffeln. Ganz sicher werdet ihr ebenso begeistert von ihr und dem tollen Blog sein, wie ich es bin.

Hier aber auch noch einmal an dieser Stelle das leckere Rezept für die

Muh-Muh-Cookies

Zutaten:

225 g weiche Butter
80 g Zucker
200 g gezuckerte Kondensmilch (z. B. von Milchmädchen)
350 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Natron
100 g weiße Schokolade, grob gehackt
100 g gesalzene Macadamia-Nüsse, grob gehackt
60 g Karamellbonbons (z. B. MuhMuhs), gehackt

Zubereitung:

Die Schokolade mit den Nüssen und den Karamellbonbons mischen und vorerst beiseite stellen. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen und auch schon zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Butter und Zucker mit der Küchenmaschine schaumig rühren. Danach die Kondensmilch einrühren und anschließend Mehl, Backpulver und Natron miteinander mischen und ebenfalls unterrühren. Der Teig sollte schön weich sein.

Mit ausreichend Abstand nun teelöffelgroße Teigportionen auf die Backbleche verteilen. Auf jedes Häufchen etwas Nuss-Schoko-MuhMuh-Mischung streuen und dabei flach drücken.


 Die Cookies auf mittlerer Höhe im Ofen für 12 - 14 Minuten goldgelb backen. Länger als diese Zeit sollten sie nicht backen, da sie sonst zu trocken werden.


Anschließend die Cookies aus dem Ofen nehmen, kurz auf dem Blech abkühlen lassen und auf dann auf ein Kuchengitter zum Auskühlen umsetzen. Da sich die Cookies in Bonbongläsern o. Ä. gute zwei Wochen lagern lassen, kann auch gleich die doppelte Menge gebacken werden.


Wer gern kreativ ist und einmal andere Cookie-Varianten ausprobieren möchte, kann sich mit dem Rezept von diesen Cookies so richtig austoben. Es müssen ja schließlich nicht immer Macadamianüsse, MuhMuhs und weiße Schokolade sein, welche die Cookies schmücken - obwohl diese drei Zutaten für mich auf jeden Fall die Nummer eins bleiben werden. Für schokoladige Cookies kann man z. B. den Teig mit 300 g Mehl und 50 g Kakao zubereiten und Walnüsse mit Vollmilchschokolade darauf geben. Über ein paar mehr Varianten habe ich mich in meinem Gast-Post auf Anna`s Seite ausgelassen. Ein Besuch bei Anna im Backwahn lohnt sich also! 


Eines solltet ihr allerdings beim Austausch der Karamellbonbons gegen eine andere Zutat bedenken: Der Name "Muh-Muh-Cookies" passt dann nicht mehr wirklich und ihr solltet nicht nur beim Zutatentausch kreativ werden, sondern möglichst auch einen neuen Namen finden ... Ansonsten könnte das etwas Verwirrung in eurem Umfeld bewirken.


In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Gastbeitrag bei Anna im Backwahn und natürlich mit diesen tollen Cookies, die sicherlich auch bald bei euch ganz oben auf der Lieblings-Cookies-Liste stehen.

Eure Jessi!

Sonntag, 3. Juni 2012

Leckere Chocolate Snickers Cookies für jede Gelegenheit

Backen kann man für soooo viele Anlässe. Trotzdem gibt es irgendwie nie genug Anlässe, wie es spannende Rezepte gibt. Tja, aber wer sagt schon, dass man immer einen Anlass braucht, um etwas Besonderes zu zaubern?! Genau - niemand. Schließlich kann man kleine und große Leckereien auch einmal zwischendurch genießen und schon für den nächsten echten Anlass "üben" ;o)

Als ich letztens meine Zeitschrift "Lecker Bakery" durchblätterte, sprangen mir sofort Cookies in die Augen, an denen ich nicht vorbeischauen konnte. Und da war er wieder: Der Moment, aus dem ein "Nicht-Anlass" wird und es wieder ab geht in Coli`s Kitchen.

Die Chocolate Snickers Cookies hatten es mir auf den ersten Augenblick angetan und ich konnte schon den süßen Schokoladengeruch in der Nase vernehmen. Da das Rezept nicht wirklich umfangreich ist, waren die Zutaten schnell zusammen gesucht und schon konnte es los gehen.


Für 16 Stück der leckeren Cookies benötigt ihr folgende 

Zutaten:

150 g Zartbitterschokolade
200 g Snickers Riegel
125 g weiche Butter 
130 - 140 g Zucker 
(eigentlich gem. Rezept 175 g Zucker, finde ich aber zu viel)
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 - 2 EL Kakao


Zubereitung:

Die Schokolade grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Danach die Schokolade etwas abkühlen lassen. Zwichenzeitlich auch die Snickers-Riegel grob hacken. Nun Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. Anschließend erst das Ei, dann die geschmolzene Schokolade unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und unter die Butter-Schoko-Mischung rühren. Zum Schluss 2/3 der gehackten Snickersriegel unter den Teig heben. Jetzt kann der Teig mit einem Esslöffel als kleines Häufchen auf das mit Backpapier belegte Backblech gegeben werden. Es sollten 16 kleine Häufchen entstehen. Achtet vor allem darauf, dass ihr etwas Abstand unter den Cookie-Häufchen lasst, da sie noch ein wenig auseinanderlaufen. Auf die Häufchen nun noch den Rest der gehackten Snickersriegel verteilen. Die Cookies können anschließend im auf 175  Grad (Ober-/Unterhitze)/ 150 Grad (Umluft) heißen Ofen ca. 10 -15 Minuten gebacken werden. Nach dem Backen sollten sie ca. 5 Minuten auf dem Blech abkühlen und anschließend noch auf einem Kuchengitter auskühlen.

Zwei Bleche voller leckerer Cookies habe ich herausbekommen. Im gesamten Haus roch es nach Schokolade und Karamell. Da war es natürlich nicht verwunderlich, dass die kleinen Leckerbissen so schnell vernascht waren, wie sie gemacht wurden. 


Als Fazit ist zu sagen, dass die Cookies wirklich einfach als auch vor allem schnell gebacken sind und sich bei guter luftdichter Lagerung (z. B. in Weck- oder Bonbongläsern) ca. 1 - 2 Wochen frisch halten lassen. Das Wichtigste, was jedoch zu diesem Rezept zu sagen ist: Es ist superlecker schokoladig und allein schon der Geruch macht Schoko-Karamell-Fans nach diesen Cookies süchtig.

Aber ein kleines Laster braucht ja jeder - und was gibt es für schönere Laster, als all die süßen Leckerein!

Eure Jessi!


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