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Montag, 17. November 2014

Nasch-Buffet zur Gartenparty

Bereits vor einiger Zeit genossen wir mit Freunden das sommerliche Wetter ... ja, es ist wirklich schon wieder so einiges an Zeit seit Anfang August vergangen. Euch möchte ich nun heute gern noch einmal in den Sommer entführen (bis wir uns gemeinsam in die Vorweihnachtszeit werfen) und euch meinen Sweet Table dafür zeigen.


Da es abends erst einmal viel Herzhaftes gab und es wirklich warm und schwül war, gab es die süßen Kleinigkeiten erst spät am Abend. Daher sind die Bilder leider nicht so gut ausgeleuchtet.



Zur Auswahl standen:

Johannisbeer-Macarons
Cake Pops mit Schwips
Aprikosentarte mit Rosmarin
Zweierlei Süßes Sushi
Erdbeer-Kokos-Cupcakes

Natürlich habe ich euch auch die jeweiligen Rezepte mitgebracht. 


Johannisbeer-Macarons

Macaron-Schalen

Das Rezept für die Macaron-Schalen habe ich bereits hier für euch aufgeschrieben.

Für die weißen Macarons habe ich die Masse nicht eingefärbt. Für pinke und violette Macarons habe ich Pastenfarben der Firma Sugarflair genutzt und zur Masse gegeben.

Füllung Macarons:

100 g weiße Schokolade
50 ml Schlagsahne
2 EL schwarzes Johannisbeergelee

Die Schokolade klein hacken. Die Sahne aufkochen und kurz abkühlen lassen. Dann zu der Schokolade geben und diese damit verflüssigen. Sofern die Schokolade nicht komplett flüssig wird, noch über dem Wasserbad schmelzen. Abschließend das Gelee unterrühren. Die Masse für eine halbe Stunde abkühlen lassen und in festerem Zustand auf jeweils eine Macaronschale spritzen und eine zweite Schale darauf setzen. Die Macarons am besten noch einen Tag in einem geschlossenen Gefäß durchziehen lassen.


Cake Pops mit Schwips

Zutaten:

350 g Sckoladenkuchen (z. B. dieser), bereits gebacken und ausgekühlt
ca. 5 EL Aprikosenmarmelade
2 EL Grand Marnier
200 Zartbitterkuvertüre
rosa Perlen zum Verzieren
CakePopStiele oder Holzspieße

Zubereitung:

Den Schokokuchen mit den Händen in einer großen Schüssel zerkrümeln. Anschließend die Marmelade hinzugeben, bis eine weich aber noch formbare Masse entsteht. Erinnert euch an Knete, es muss also noch formbar sein und nicht zerfallen. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nun aus der Masse Kugeln formen (ca. 5 cm Durchmesser). Diese auf ein Brett legen und für 2 Stunden in den Kühlschrank zum Durchkühlen stellen. Kurz vor der Weiterverarbeitung der Kugeln die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln anschließend aus dem Kühlschrank nehmen. Die Stiele leicht mit dem oberen Ende in die Kuvertüre tauchen und in die Kugeln stecken. Alles muss noch einmal mindestens eine halbe Stunde kühlen. Danach könnt ihr die Kugeln komplett mit Kuvertüre überziehen, indem ihr sie komplett hinein taucht (tiefes Gefäß ist sinnvoll) und kurz sanft abklopft. Dann sofort mit Zuckerperlen verzieren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech zum Auskühlen stellen.



Für diese Tarte habe ich mich wieder auf den Blog von Aurelie Bestian begeben. Sie ist als echte Französin geradezu ein kleines Vorbild, was solche tollen Tarte-Rezepte angeht. Schon lang hatte ich dieses Rezept auf dem To-Do-Zettelchen.

Hier kommt für euch also das Rezept für die

Aprikosentarte mit Rosmarin

Zutaten:

Teig: 
250 g Mehl
110 g Butter 
2 Eigelb
100 g Zucker
2 EL Wasser (nach Konsistenz)
1 Prise Salz

Füllung:
8 große frische Aprikosen
2 EL Rosmarin (frisch, gewaschen und fein gehackt)
50 ml Schlagsahne
200 g griech. Joghurt
60 g Zucker
2 Eier

Zubereitung:

Die Form fetten. Die Teigzutaten zusammen kneten und mit ein wenig Mehl ausrollen. Dies dann in die Backform geben und mit einer Gabel mehrfach in den Teig stechen. Den Boden für ca. 20 Minuten bei 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze vorbacken.

Die Sahne mit dem Rosmarin aufkochen und 5 Minuten ohne weitere Hitzezufuhr ziehen lassen (intensiviert den Geschmack). Anschließend die Sahne durch ein Sieb passieren und mit dem Joghurt, Zucker und den Eiern mischen. Die Aprikosen in Streifen schneiden. Die Rosmarin-Creme auf den Tarteboden gießen, die Aprikosen darauf verteilen und die Garte bei 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene für 45 Minuten fertig backen. Bevor die Tarte verzehrt werden kann, sollte sie noch ca. 1 Stunde in der Form ruhen.



Zum ersten Mal habe ich auch Süßes Sushi hergestellt. Was das angeht, war es wirklich eine kleine Herausforderung, denn mein genutzter Milchreis wollte nicht recht kleben. Die Herstellung von Inside Out Rollen (innen Füllung, außen Reis) gestaltete sich daher etwas schwierig - der Reis wurde ja nicht von einem Noriblatt oder Ähnlichem gehalten.

Hergestellt habe ich zweierlei Sorten und zwar: 

Sushi mit Banane und Frischkäse gefüllt, getoppt mit Schoko-Vanille-Soße und Schokostreuseln 
sowie 
Mango-Kokos-Sushi mit Vanillesoße 

Schlussendlich waren die beiden trotz der widerspenstigen Herstellung sehr lecker!


Zweierlei Süßes Sushi

Zutaten:

ca. 200 g Milchreis
1/2 Banane 
1/2 Mango
100 g Frischkäse
Schokosoße
Vanillesoße
Schokostreusel
Kokosflocken

Zubereitung:

Milchreis in doppelter Menge Wasser kochen, bis er gar ist.

Für die Bananen-Sushis die Banane längs vierteln. Den Reis auf der Ausrollmatte breit machen, darauf einen Streifen Frischkäse streichen, mit Streuseln versehen und die Bananenstreifen längs darüber legen. Nun alles zu einer Suchirolle rollen. Schoko- und Vanillesoße über die geschnittenen Rollen gießen und Schokostreusel darüber streuen.

Für die Mango-Sushis ebenfalls den Reis auf der Ausrollmatte verteilen. Darauf Frischkäse verteilen und in Streifen geschnittene Mango längs darauf legen. Alles zu einer Rolle rollen und in Sushis schneiden. Vanillesoße darüber geben und mit Kokosflocken verzieren.

Für alle, die sich noch nicht mit der Herstellung von Sushi und insbesondere mit dieser speziellen Form beschäftigt haben, gibt es hier ein tolles Video dazu. Ihr solltet nur darauf achten, nehmt für süßes Sushi keine Nori(=Algen)bätter!



Zu guter Letzt möchte ich euch auch das Rezept für die Cupcakes des Abends nicht vorenthalten.


Erdbeer-Kokos-Cupcakes (12 Stück)

Zutaten:

80 g weiche Butter
200 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Mark einer Vanilleschote
240 g Mehl
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier 
240 ml Milch
Erdbeermarmelade

Zubereitung Teig:

Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Die Vanilleschote mittig aufschlitzen, das Mark herauskratzen und unter die Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit einem Messer oder Kreisausstecher in der Mitte der Cupcakes einen Kreis ausschneiden/ausstechen, ein wenig Marmelade einfüllen und den oberen Teigdeckel wieder aufsetzen. Anschließend das Frosting zubereiten.

Zutaten Frosting:
ca. 100 g weiche Butter
80 g Frischkäse
100 g Mascarpone
250 g Puderzucker
rote Pastenfarbe (z. B. Extra Red von Sugarflair)
24 Raffaelo

Zubereitung Frosting:
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Die Butter und den Puderzucker schaumig weiß schlagen. Anschließend Frischkäse, Mascarpone, 12 klein gehackte Raffael und Pastenfarbe unterheben. Das Frosting mit einer sehr großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen und die restlichen 12 Raffaelo darauf setzen.


Soooo... das war jetzt ganz schön viel und soll es für heute gewesen sein. Mir glühen jetzt echt die Finger und euch wahrscheinlich der Kopf :) Daher euch nun erst einmal eine richtig tolle Woche und bis ganz bald!

Eure Jessi!

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Weihnachtsleckereien auf Reisen - die nächste Küchensause ging durchs Land

Wie ihr wisst, habe ich in letzter Zeit keine der Aktionen von Post aus meiner Küche verpasst. So auch dieses Mal. Die nächste Küchensause verbreitete leckeren Plätzchenduft bis über die deutschen Grenzen hinaus und so manche Küchenfee versandte ihr Paket zum Thema: "Lasst uns froh und lecker sein".

Ich hatte mir dieses Mal vier weihnachtliche Leckereien überlegt. Folgendes konnte meine liebe Tauschpartnerin Michaela aus ihrem Päckchen fischen:

Schoko-Salzstangen
Macarons mit feiner Lebkuchenganache
Preiselbeer-CakePops mit Lebkuchennote
Schicht-Pralinen mit Nougat

Mit dem ein oder anderen Weihnachtsliedchen auf den Lippen und vor allem von professionellen Backroundsängern aus dem CD-Player im Hintergrund begleitet, habe ich mich Ende November beschwingt an die Herstellung allerlei Leckereien gemacht.

Für euch gibt es dafür heute die Rezepte. Los geht es mit den Schoko-Salzstangen.


Schoko-Salzstangen

Zutaten:
kleine Packung Salzstangen
200 g Zartbitterkuvertüre
Zuckerdekor

Zubereitung:
Die Kuvertüre schmelzen. Anschließend die Salzstangen zu 7/8 mit der Kuvertüre überziehen, gut abklopfen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Abschließend mit Zuckerdekor bestreuen. Die Schokolade auskühlen lassen.

Wenn die Salzstangen frisch zubereitet sind, schmecken sie am besten - sind schön knackig und knuspern sich superschnell weg.


Die Macarons mit feiner Lebkuchenganache habe ich zwei Tage vor dem Versand vorbereitet und die Macaronschalen wieder nach diesem Rezept hergestellt. Damit die Macarons weihnachtlich und schön golden glänzen, werden sie mit ein wenig goldener Puderfarbe vor dem Backen der Schalen bestreut. Das wirkt gleich viel edler. 


Füllung Macarons
Lebkuchenganache

Zutaten:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml frische Schlagsahne
3 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung:
Die Schlagsahne aufkochen und sie kurz abkühlen lassen. Die Schokolade klein hacken und die Sahne in drei Schritten unter die Schokolade rühren, sodass sie zu schmelzen beginnt. Gleichzeitig das Lebkuchengewürz zugeben. Sollte die Schokolade noch nicht ganz geschmolzen sein, diese noch über dem Wasserbad vollständig schmelzen lassen. Die Ganache ca. 2 Stunden abkühlen lassen und dann mit einer Sterntülle auf eine Macaronschale spritzen, eine zweite darauf setzen. Die Macarons in einer Dose für ca. 2 Stunden im Kühlschrank kühlen, so durchziehen sie sich toll.


Für die Zubereitung der Preiselbeer-CakePops mit Lebkuchennote habe ich einen Tag vorher einen Schokokuchen gebacken (diesen hier) und aus Blütenpaste Schneeflöckchen ausgestochen, damit diese über Nacht trocknen konnten. Abgepudert habe ich die Schneeflocken dann mit blauer und goldener Lebensmittel-Puderfarbe.


Wie ihr seht, habe ich dieses Mal die CakePops einfach umgedreht. Das Rezept gibt es nun hier für euch:

Preiselbeer-CakePops mit Lebkuchennote

Zutaten:
Schokoladenkuchen
100 g Preiselbeeren (im Glas)
100 g Johannisbeermarmelade
2 TL Lebkuchengewürz

CakePop-Stäbchen
200 g Zartbitterkuvertüre
Schneeflocken aus Blütenpaste
Puderfarbe

Zubereitung:
Den Schokoladenkuchen in einer Schüssel mit den Händen zerkrümeln. Die Preiselbeeren, die Marmelade und das Lebkuchengewürz mit den Händen unterkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Kugeln aus der Masse formen, ca. 5 cm Durchmesser. Diese Kugeln müssen nun erst einmal mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen, ich lasse sie über Nacht kühlen. 
Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Zuerst die CakePopStiele einen halben Zentimeter in die Schokolade tauchen und dann jeweils in die Kugeln stecken. Sind alle Teigkugeln mit Stiel versehen, müssen diese erst einmal 20 - 30 Minuten kühlen, damit euch beim Eintauchen in die Schokolade die Kugeln nicht vom Stiel fallen. Ist die Kühlzeit vorüber, taucht ihr jede Kugel komplett in die Schokolade und klopft sie leicht ab. Dann stellt ihr die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und kurze Zeit später bringt ihr die Schneeflocke an. 


Zu guter Letzt möchte ich euch noch das Rezept für meine Schicht Pralinen mit Nougat zeigen. Vor einiger Zeit war ich bei einem Pralinenkurs (dazu gibt es zu einem anderen Zeitpunkt mal mehr zu hören und sehen) und habe die Silikonformen für Pralinen für mich entdeckt. Bisher hatte ich nur Pralinen mit Hohlkörpern hergestellt. Diese sind um einiges aufwendiger und brauchen daher etwas mehr Zeit. Aber auch mit den Silikonformen kann man kreativ sein und wunderbare Pralinen zaubern. 


Schicht-Pralinen mit Nougat
30 Stück, 2 Silikonformen

Zutaten:
150 g weiße Schokolade
200 g Zartbitterschokolade
70 g Nougat
50 g Zartbitterschokolade zum Verzieren
1 Zuckerstange

Zubereitung:
Je nachdem, welche Schokolade ihr gern oben sehen wollt, nehmt ihr diese zuerst und hackt sie klein.  Ich habe beide Varianten hergestellt. Wir gehen jetzt aber mal davon aus, dass zuerst die weiße Schokolade verarbeitet wird. Diese über dem Wasserbad schmelzen und die Silikonformen je zu 1/3 füllen. Diese Schokolade muss jetzt für ca 1 Stunde an einem kühlen Ort (nicht Kühlschrank) auskühlen. Währenddessen könnt ihr die Zartbitterschokolade und das Nougat klein hacken, vermischen und über dem Wasserbad schmelzen. Sobald die weiße Schokolade hart ist, die dunkle Nougatmasse darauf geben. Die Pralinen sollten nun über Nacht kühlen. Am nächsten Tag können Sie aus der Form gelöst werden und mit einer ganz feinen Spritztülle und geschmolzener Zartbitterschokolade oder einer zerstoßenen Zuckerstange dekoriert werden.


All diese Leckereien gingen an die liebe Michaela aus dem schönen Schwabenländle. Auch sie hatte mir zuvor ein sehr leckeres Päckchen gesandt. Da ich in diesem Jahr noch gar nicht so richtig auf Weihnachten eingestimmt war, sorgte das erste Weihnachtspäckchen aber dafür. Für mich war es mal wieder ein toller Tausch und ich habe eine sehr liebe Tauschpartnerin kennen gelernt. Das gerade ist das Schöne an dieser Aktion. Man lernt so viele nette Menschen kennen, wozu es ansonsten nicht gekommen wäre. Süßes für die Völkerverständigung ... wenn man diese Idee mal nicht in den Bundestag einschmuggeln sollte. 


Wer noch einmal schauen möchte, was ich bisher in die Päckchen gepackt habe, kann hier noch einmal vorbeischauen:


Vielleicht findet sich unter den heute vorgestellten Rezepten oder in den letzten Küchensausen ja die ein oder andere Leckerei, die ihr auf euren weihnachtlichen Plätzchenteller packen könnt. Viel Spaß beim Stöbern!

Ich wünsche euch eine wunderbare Woche, morgen einen prall gefüllten Nikolausstiefel (ich hoffe für euch, ohne Rute und Kohle und so) und natürlich einen schönen, kuscheligen 2. Advent!

Wer noch eine tolle Idee für das Wochenende sucht, findet mich am Samstag, 07.12.2013 auf dem wunderschönen Weihnachtsmarkt in Lützeroda bei Jena. Meine Törtchen begleiten mich und ich freue mich, einige von euch da zu sehen.

Eure Jessi!

Montag, 16. September 2013

Summer Sweet Table - zweierlei Macarons, Salz-Karamell-Cake-Pops und Eulen-Cupcakes

Hallo ihr Lieben, endlich gibt es auch von mir mal wieder ein Lebenszeichen. Wie ihr vielleicht bereits gemerkt habt, hat sich im oberen Teil der Seite etwas verändert. Noch nicht gesehen? Ich bin sehr stolz, dass Coli`s Kitchen ein neues und eigenes Styling bekommen hat. Mehr dazu erzähle ich euch in den nächsten Wochen, denn es ist so einiges geplant und es gibt bald einige Neuigkeiten für euch. Ihr dürft also gespannt sein ;o)

Heute melde mich aber erst einmal zurück mit weiteren Rezepten des Summer Sweet Table. Okay, okay ... mittlerweile hat der meterologische Herbst Einzug gehalten und auch der Herbstanfang steht direkt mit schmutzverschmierten Gummistiefeln vor der Haustür und saut den Vorleger ein. Aber mal ehrlich, wer lässt sich davon denn bitteschön schocken??!! Die Rezepte des Summer Sweet Table passen klar super in den Sommer, aber auch in der Übergangszeit lassen sie uns von heißen Nächten und weißem Strand mit türkisblauem Meer träumen. 


Also legen wir doch gleich mal los mit den zwei Rezepten für die Macarons. Für die Macaronschalen habe ich wieder das Rezept von Aurelie benutzt und euch bereits hier aufgeschrieben. Dieses Rezept habe ich dann am Vortag zwei Mal zubereitet und jeden Teil mit einer anderen Farbe eingefärbt (ich hatte gelbe und orange Pastenfarbe von Sugarflair).

Die gelben Macaronschalen habe ich am nächsten Tag mit einer weißen Zitronenganache gefüllt. Das Rezept dazu gibt es hier:

Macarons mit Zitronenganache

Zutaten:
gelbe Macaronschalen (ein Rezept der Macarons)
50 g weiße Schokolade
100 ml Sahne
2 TL Lemoncurd

Zubereitung:
Die Schlagsahne aufkochen und kurz abkühlen lassen. Währenddessen die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und die Sahne anschließend in zwei Intervallen unterrühren. Wenn die Sahne gut aufgenommen ist, das Lemoncurd hinzugeben und ebenfalls unterziehen. 

Die orangenen Macaronschalen dagegen haben eine Zartbitterganache mit Salzkaramell erhalten. Das Salzkaramell benötigt man auch für die Zubereitung der Cake Pops sowie der Eulen-Cupcakes, daher bekommt ihr von mir ein umfangreiches Rezept für diese Ganache. Wer weniger benötigt, nimmt nur die Hälfte oder ein Drittel des Rezeptes. Die Ganache gut abkühlen lassen - das dauert ca. 3 Stunden. Anschließend kurz mit einem Schneebesen aufschlagen und in eine Spritztülle geben. Mit dieser kann die Ganache auf eine Macaronschale gespritzt werden (runde Tülle oder Sterntülle - wie ihr mögt) und eine zweite Schale darauf gesetzt werden. Nun müsst ihr die Macarons nur noch ca. 2 Stunden durchziehen lassen, dann können Sie verspeist werden.

Salzkaramell

Zutaten (alle Zimmertemperatur):

130 g weißer Zucker
45 g Butter
200 g Créme fraiche
1 gehäufter TL "Fleur de sel"


Zubereitung:

Den Zucker in eine beschichtete Pfanne geben und ohne Fett karamellig braun schmelzen lassen. Passt auf, dass es nicht zu stark bräunt, sonst wird es bitter. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und die Butter in kleinen Stücken nach und nach unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Anschließend das Salz hinzugeben. Nun könnt ihr in drei Schritten das Créme fraiche hinzugeben und die Masse noch ca. 3 - 4 Minuten einkochen. Alles in Gläschen oder ein Gefäß füllen, damit es abkühlt. Die Masse kann man auch länger aufbewahren, dann aber in Gläser füllen und sofort verschließen. Alles hält sich im Kühlschrank dann ca. 3 Wochen.

Wenn das Salz-Karamell abgekühlt ist, kann es für die Macarons und die anderen Leckereien weiterverarbeitet werden. Dazu ist vorerst noch eine Zartbitterganache herzustellen. Das Rezept gibt es also noch obendrauf:

Zartbitterganache:

Zutaten:
400 g Zartbitterschokolade
400 ml Sahne

Zubereitung:
Die Sahne aufkochen und anschließend abkühlen lassen. Währenddessen die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und die etwas abgekühlte Sahne unter Rühren einfließen lassen, verrühren und die Ganache komplett auskühlen lassen. Das dauert ca. 3 Stunden.

So und für die Zartbitter-Salzkaramell-Ganache nehmt ihr die halbe Masse des Salzkaramell und erwärmt sie noch einmal kurz über dem Wasserbad(nicht kochen!). Dazu gebt ihr die volle Zartbitterganache und rührt solange, bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Solltet ihr einen noch intensiveren Geschmack wollen, dann gebt etwas mehr Salzkaramell dazu.

Etagere: untere Ebene, zweierlei Macarons
Macarons mit Zartbitter-Salzkaramell-Ganache

Zutaten:
orangene Macaronschalen (ein Rezept der Macarons)
1/3 der o. g. Zartbitter-Salzkaramell-Ganache

Zubereitung:

Die Ganache nach dem Abkühlen kurz mit einem Schneebesen aufschlagen und in eine Spritztülle geben. Mit dieser kann die Ganache auf eine Macaronschale gespritzt werden (runde Tülle oder Sterntülle - wie ihr mögt) und eine zweite Schale darauf gesetzt werden. Nun müsst ihr die Macarons nur noch ca. 2 Stunden durchziehen lassen, dann können Sie verspeist werden.


Cake Pops

Zutaten:
ca. ein halbes Rezept des schnellen Schokokuchen - bereits gebacken, ausgekühlt
1/3 Salzkaramell Ganache
2 EL SalzKaramell
ca. 100 g grüne CandyMelts (z. B. von Wilton)
etwas neutrales Öl
Papierstrohhalme, Holzspieße oder CakePopStiele
Zuckerdekor oder anderes zum Dekorieren

Zubereitung:
Den Schokokuchen mit den Händen in einer großen Schüssel zerkrümeln. Anschließend die Ganache und das Karamell hizugeben, bis eine weiche aber noch formbare Masse entsteht. Erinnert euch an Knete, es muss also noch formbar sein und nicht zerfallen. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nun aus der Masse Kugel formen (ca. 4 cm Durchmesser). Diese auf ein Brett geben und für 2 Stunden in den Kühlschrank zum Durchkühlen stellen. Kurz vor der Weiterverarbeitung die Candymelts in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben und im 30 Sekundentakt in der Mikrowelle verflüssigen. Nach je 30 Sekunden gut durchrühren und ggf. einen Schluck neutrales Öl zugeben (Da die Wilton Candymelts auf Fettbasis sind, macht sich das super!). Sind die CandyMelts geschmolzen, die Kuchenkugeln aus dem Kühlschrank nehmen. Die Stiele leicht mit dem oberen Ende in die Melts tauchen und in die Kugeln stecken. Alles muss nun noch einmal mindestens eine halbe Stunde kühlen. Danach könnt ihr die Kugeln komplett mit dem Zuckerguss überziehen, indem ihr sie komplett hineintaucht (tiefes Gefäß ist daher wichtig) und kurz abklopft. Dann sofort verzieren, da der Guss schnell anzieht. Und fertig sind die Leckereien.


Und nun zu guter Letzt für euch mein liebstes Rezept des Summer Sweet Table, weil es so niedlich anzusehen war:

Eulen Cupcakes
12 Stück

Zutaten Teig:
80 weiche Butter
230 g Zucker
200 g Mehl
1 EL Backpulver
50 g Kakaopulver
1/2 TL Salz
2 mittelgroße Eier
240 ml Milch


Zubereitung Teig:
Euren Backofen könnt ihr bereits auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Das Muffinblech bereits mit Förmchen auslegen. Dann Butter, Zucker, Salz, Mehl mit Backpulver vermischt und Kakao kurz zu einer sandigen Masse verrühren. Die Milch mit den Eiern verquirlen und langsam in drei Schritten unter die Sandmasse rühren, bis alles gut verbunden ist. Auch hier gilt wieder, nur solange rühren, wie nötig. Den Teig in die Förmchen geben (zu 2/3 füllen) und die Cupcakes auf mittlerer Schiene für ca. 20 Minuten backen. Ggf. die Stäbchenprobe machen, das heißt, Holzstäbchen hineinstechen - wenn es ohne Teig herauskommt, sind die Cupcakes fertig. 

Zutaten und Zubereitung Frosting:
12 TL Lemoncurd
1/3 Rezept Zartbitter-Salzkaramell-Ganache
orange und braune M&M´s
18 Oreo-Kekse

So geht`s - Bildanleitung für die Eulen-Cupcakes

Die Cupcakes wie die Zitronencupcakes mit Baiserhaube mit Lemoncurd füllen (schaut hier). Anschließend einen EL Zartbitter-Salzkaramell-Ganache auf dem Cupcake verteilen. Dann die Oreo-Kekse sanft auseinander brechen, sodass ihr zwei Hälften mit weißer Füllung habt. Diese auf die obere Hälfte mit weißer Fläche nach oben legen. Für die "Augenbrauen" einen zweiten Keks zerbrechen und von dieser Hälfte wieder die Hälfte für die Brauen verwenden, dieses Mal mit der hellen Seite nach unten. Abschließend einen orangenen M&M für den Schnabel aufsetzen. Für die Augen taucht ihr zwei braune M&M in Ganache und "klebt sie auf die Oreo-Kekse.
Und schon sind die herzallerliebsten Eulen fertig.

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Rezepte nicht nur für Erwachsene toll sind. Auch für Kindergeburtstage bzw. -partys eignen sie sich prima, denn niedliche Eulen oder auch Cake Pops sind doch super für Kids - insbesondere, wenn sie so niedlich sind.


So ihr Lieben, für heute war das echt viel Input. Aber ich hoffe, ich kann euch damit noch ein bisschen im Sommer schweifen lassen und wünsche euch noch einen schönen Tag. Auf die letzten Rezepte müsst ihr nun nicht noch einmal so lange warten - versprochen! Ich freu mich, wenn wir uns ganz bald wieder lesen.

Eure Jessi!


Sonntag, 24. März 2013

Soooo schön bunt und doch keine Ostereier ...

... sondern meine allerersten Macarons zierten vor einiger Zeit zuerst meine Backbleche und dann den Küchentisch meiner lieben Kollegin zu unserer Kolleginnenkaffeerunde. Da die Gastgeberin und ich die einzigen waren, welche Macarons bereits kannten, war ich gespannt, wie die kleinen quietschbunten Nachmittagsverschönerer denn so bei meinen übrigen Kolleginnen ankommen würden. 


Zuerst kamen sogar bei einigen Bedenken in Bezug auf die kräftigen Farben auf, weil diese ja nun einmal durch üblich bekannte Lebensmittelfarben aus dem Supermarkt so nicht zustande kommen und daher bei meinen Kolleginnen für Verwunderung und etwas Misstrauen sorgten. Und dass, obwohl dieses zauberhafte Gebäck bei mir mit jedem Blick in diese Richtung immer wieder Verzückung auslöste - hach! Nun gut, die ersten Reaktionen auf meine Macarons fielen also verwundert, aber nicht  ablehnend aus - das ist doch schon mal was.


Und natürlich überwog bei allen die Neugierde auf die unbekannten kleinen Dinger. Tja, und was soll ich euch sagen. Jeder von euch lieben Lesern, welcher bereits in den Genuss von Macarons kam, weiß natürlich wie die Geschmacksprobe ausgegangen ist. Für alle anderen nun an dieser Stelle die beruhigende Nachricht: Alle waren entzückt und sehr angetan. 


Für das Rezept habe ich so einige meiner Bücher gewälzt, einige Blogs quer gelesen und schlussendlich mich für das Rezept von Aurelie (zu ihrem zauberhaften Blog geht es hier entlang) entschieden. Aurelie ist eine echte Französin und hat nach so einigen Versuchen ein tolles Rezept für Macarons zusammengebraut. Auf ihrem Blog offenbart sie ihren Lesern nicht nur ihr gelingsicheres Macaronrezept sondern gibt auch unzählige Tipps an all diejenigen, bei denen die Rezeptumsetzung nicht auf Anhieb funktioniert bzw. was man bei der Herstellung ganz besonders beachten sollte. 


Für euch gibt es natürlich schon mal an dieser Stelle das Rezept von Aurelie. Solltet ihr euch die Zubereitung einfach mal direkt anschauen wollen, gibt es auch ein tolles Video zur Herstellung auf Aurelies Blog Französisch kochen.

Macarons

Zutaten Schalen:

45 g Mandelpuder (gemahlene Mandeln)
75 g Puderzucker
1 Eiweiß (36 g)
1 Prise Salz
1 kleiner Spritzer Zitronensaft
10 g Kristall-Zucker
ein wenig Pasten- oder Pulverfarbe nach Wahl

Zubereitung Schalen:

Die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker mit einem Mixer zu einem Puder mixen, anschließend mindestens einmal (besser zweimal) durch ein sehr feines Sieb streichen und vorerst beiseite stellen. Das Eiweiß mit Salz und Zitronensaft solange schlagen, bis sich ein erster weißer Schaum bildet. Nun den Kristall-Zucker während des Schlagens einrieseln lassen und die Masse schön weiß und steif schlagen. Sobald das Eiweiß steif geschlagen ist, die Farbe unterziehen und anschließend in drei Schritten das Mandel-Zucker-Puder unterziehen (nicht schlagen!). Die Masse sollte nicht zu flüssig und nicht zu fest sein. Nun kann die Masse im Spritzbeutel mit Lochtülle auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech in kleinen Kreisen (ich nehme immer die Größe eines 2EURO-Stückes an) gespritzt werden. Diese müssen ca. eine dreiviertel Stunde bei Zimmertemperatur ruhen. Ist diese Ruhezeit vorbei, können die Macaronschalen bei 150 Grad Umluft in den Ofen, wobei ihr die Temperatur nach 5 Minuten auf 130 Grad Umluft reduzieren solltet. Ich habe die Schalen für ca. 10 - 12 Minuten gebacken. Schon nach kurzer Zeit bekommen die kleinen Schalen die sogenannten "Füße" und wenn ihr alles richtig gemacht habt, könnt ihr die Schalen auch mit Füßen aus dem Ofen holen.


Sobald die Schalen vollständig ausgekühlt sind, erhalten Sie noch eine Füllung. Ich hatte mich für zwei verschiedene Ganache-Füllungen entschieden. 

Für die rosaroten Macarons stellte ich eine Pistazienganache her.

Zutaten:

200 g weiße Schokolade
60 g gehackte Pistazienkerne
100 ml Schlagsahne

Zubereitung:

Die Sahne kurz aufkochen und nach kurzem Abkühlen über die gehackte Schokolade geben. Solange rühren, bis sich eine homogene Masse ergibt. Die Pistazien hinzugeben und die Ganache auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Nun kann diese (z. B. mit einer kleinen Sterntülle) auf eine Macaronschale gespritzt und eine zweite Schale gleich darauf gesetzt werden. Nach dem vollständigen Auskühlen der Ganache hält diese die Schalen zusammen. 


Für die blaugrünen und gelbgrünen Macarons hatte ich mich für eine Erdbeerganache entschieden.

Zutaten:

200 g Erdbeercallets (z. B. von PatiVersand)
100 ml Sahne

Zubereitung:

Die Sahne kurz aufkochen und nach kurzem Abkühlen über die Erdbeercallets geben. Solange rühren, bis sich eine homogene Masse ergibt und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Nun kann diese (z. B. mit einer kleinen Stern- oder Lochtülle) auf eine Macaronschale gespritzt und eine zweite Schale gleich darauf gesetzt werden. Nach dem vollständigen Auskühlen der Ganache hält auch diese die Schalen zusammen. 


Gerade bei Macarons ist es wichtig, dass man sich genau an das Rezept hält. Und sollte es nicht beim ersten Mal klappen (obwohl ihr mit diesem Rezept relativ auf Nummer sicher geht), dann lohnt sich auf jeden Fall ein zweiter Versuch!

Gerade bei diesem Winterwetter zaubern die wunderhübschen und so farbenfrohen Macarons ein wenig Frühling auf den Tisch und auf jeden Fall ins Osternest. Und das beste daran: Man findet sie super im Schnee und selbst der pfiffigste Hase findet kein Versteck, aus dem sie nicht hervorglänzen.


Ich wünsche euch eine frühlingshafte Woche im Schnee und freue mich, wenn wir uns ganz bald wieder lesen.

Eure Jessi!
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