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Mittwoch, 12. August 2015

Vintage Cupcake-Tower zur Hochzeit von Freunden

Es ist schon einige Zeit her, als wir im Mai dieses Jahres bei Freunden zur Hochzeit eingeladen waren. Wie jede Hochzeit war auch diese etwas ganz Besonderes. Gefeiert wurde im Scala - DAS Restaurant an der höchsten Stelle Jena´s - im Wahrzeichen der Stadt - dem Intershop-Tower (jetzt auch JenTower genannt). 

Ganz oben in dem über 150 m hohen Turm hat man natürlich einen wunderbaren Blick in das im Mai so wundervoll grüne Saaletal und die Universitätsstadt. Wer also mal die Möglichkeit bekommt, sich Jena von oben anzusehen, sollte das unbedingt dort tun. Das kann man nämlich auch, ohne dafür in das Luxusrestaurant einzukehren.

Wir waren zuvor noch nicht in diesem Restaurant und daher schon ganz gespannt auf Ambiente und Aussicht. Dahingegen war auch bei dieser Hochzeit klar, dass das Hochzeitstörtchen ein Geschenk wird - ganz nach "alter" Tradition bei uns im Freundeskreis. Man braucht ja schließlich immer auch bewährte Größen bei solch einer Veranstaltung ;)

Natürlich durfte das Brautpaar bei ihrem Geschenk wieder mitreden und so entschieden wir uns gemeinsam für eine Art Torte, die ich noch auf meiner ToDoListe stehen hatte: einen Cupcake-Tower mit kleinem Törtchen zum Anschneiden. Das ganze sollte im Vintage-Stil gehalten sein.

Cupcake-Tower mit Anschnitt-Törtchen
Gefeiert wurde mit ca. 55 Gästen, sodass ich beschloss, für jeden der Gäste auch einen Cupcake anzufertigen. Und obwohl man ja meinen könnte, dass so ein paar kleine Cupcakes schnell von der Hand gehen, ist das definitiv ein Trugschluss. Ich stellte 30 Miniaturrosen, 60 Hortensienblüten und ebenfalls 60 kleine filigrane Blätter für die Cupcakes mit Fondantaufleger her. Die übrigen Cupcakes - ca. 25 - 30 Stck. - wurden mit unterschiedlichen Frostingarten verziert. Dazu kam, dass jeder Cupcake eine Füllung hatte. Der Aufwand steht daher durchaus einer üblichen Hochzeitstorte gleich - wenn es nicht noch ein wenig aufwendiger ist, so viele unterschiedliche Füllungen, Frostings, Designs und dazu noch ein Törtchen anzufertigen. Die gesamte Woche vor der Hochzeit war ich also immer in der Nähe meines Backofens oder zumindest in der Küche zu finden. Die Wochen davor widmete ich mich schon den Zuckerblumen.

Unter folgenden Sorten Cupcakes konnten die Gäste und das Brautpaar dann wählen:

fruchtig frische Cupcake-Sorten
Das Törtchen war gefüllt mit einer Mascarpone-Erdbeercreme mit einem Hauch Mango - eine wirklich sehr leckere Füllung, die ich immer wieder gern nehme.




Besonders bei dem Törtchen ließ sich der Vintage-Stil durch cremefarbenen Fondantüberzug, die weiße Spitze (ja, die Farben sind auf den Bildern vom nächtlichen Anschnitt nicht wirklich gut zu sehen - dies ist sowohl der Uhrzeit, dem mehr als schlechten Licht der Location für Fotos als auch meinen mageren Fotografiekenntnissen geschuldet) und natürlich die Vintage-Zuckerrose gut umsetzen. Da ich schon erwartete, dass es abends keine atemberaubende Farbqualität auf meinen Bildern geben würde, fotografierte ich einiges schon einmal vorab. 

einige Cupcakes und das Törtchen vor dem großen Auftritt auf der Hochzeit
Besonders schön waren auch die Cupcake-Wrapper, die ich bei Amazon gefunden hatte. Sie wirkten durch die Herzen so schön romantisch. Was man hier auf den Bildern außerdem nicht sehen kann: Sie glänzten sogar mit einen goldenen Schimmer. Das machte sie sehr edel und wirklich passend zu dem schönen Ambiente des Restaurants. Hier könnt ihr euch die Wrapper auch noch einmal direkt anschauen. 


Den Cupcake-Tower baute ich zusammen mit Freunden auf, was uns recht schnell von der Hand ging. Ich hatte daheim schon einmal mit leeren Wrappern alles ausgelegt (das kann ich nur empfehlen), um zu sehen, wie und ob es auf die Etagere passt. Und als alles am Tag der Tage stand, war es wirklich sehr schön anzusehen. Ich hoffe daher, dass es nicht mein letzter Cupcake-Tower war. Gerade mit den Cupcakes ist diese Variante eine sehr schöne Alternative zu den üblichen Hochzeitstorten. Jeder kann sich gleich seinen Cupcake der Wahl nehmen. Es muss nicht gewartet werden, bis die letzte Schicht der Torte angeschnitten wird und ganz ehrlich: So ein Cupcake passt irgendwie nach einem üppigen Essen trotzdem noch irgendwie rein.

Wie schon im letzten Jahr bei der Hochzeit meiner ehemaligen Tanzkollegin gehörte auch diese Braut vor einiger Zeit in unsere Tanzriege. So haben wir uns mal wieder zusammen getan und auch hier eine kleine Darbietung zum Besten gegeben. Das schöne gemeinsame Gruppenbild möchte ich euch nicht vorenthalten, obwohl es grds. nichts mit der Hochzeitstorte zu tun hat. Aber es gehörte zu einer schönen Hochzeitsfeier und somit jetzt auch zu meinem Bericht.

Tanzgruppe Dani plus Sahne - im Hintergrund der schöne Ausblick auf Jena

Dem lieben Brautpaar sei an dieser Stelle noch einmal gesagt, dass ich eine wirklich schöne Feier hatte. 

Ich wünsche euch auf diesem Wege noch einmal alles Liebe und Gute für euren nunmehr gemeinsamen Weg als Ehepaar. Mögt ihr sowohl an sonnigen als auch an regnerischen Ehetagen stets zueinander stehen und euren gemeinsamen Weg auch an nebligen Tagen nicht aus den Augen verlieren!


In diesem Sinne: Eine wunderbare Zeit für euch, liebe Leser, und bis zum nächsten Mal. Ich freue mich, wenn wir uns bald wieder lesen.

Eure Jessi!

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Edel und lecker - Dunkle Giotto-Zimt-Cupcakes

Wie ist das eigentlich, wenn ihr zu Feste ladet? Gibt es da auch Gäste, die nicht alles an Süßkram mögen oder nur ganz spezielle Sachen? Also ich kenne das und stelle mich dann gern auf meine Gäste und Familie ein. 

Doch mal ehrlich - dunkle Schoki geht doch immer, oder? Gut, wahrscheinlich gibt es da die ein oder andere klitzekleine und grundsätzlich nicht zu erwähnende Ausnahme. Doch im Großen und Ganzen kann ich mit puren und einfachen Schoki-Rezepten eigentlich bei fast keinem etwas verkehrt machen.  Daher probiere ich immer herum, um trotzdem einen kleinen Pfiff in meine Lieblings-Schoki-Rezepte zu bekommen. 

Im Gegensatz zu Schoki ist Zimt ja nicht jedermanns Sache. Kombiniert man die Beiden und setzt Zimt ganz dezent ein, so kommt auch das gut an - das konnte ich jedenfalls vor kurzem fest stellen.


Als ich beim Einkaufen die Giotto Gebäckkugeln mit der Geschmacksrichtung Kakao entdeckte, war das neue Cupcake-Rezept in meinem Kopf schon präsent.


Auch dieses Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Also, los geht´s:

Dunkle Giotto-Zimt-Cupcakes
(ca. 12 Stück)

Zutaten Teig:
80 g weiche Butter
200 g Mehl 
40 g Kakao
1 Prise Salz
2 EL Backpulver
1 TL Ceylon Zimt
180 g Zucker
2 Eier
240 ml Milch

Zubereitung Teig:
Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Mehl, Backpulver, Zimt, Kakao und Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Währenddessen das Frosting zubereiten.


Zutaten Frosting (Ganache)  und Deko:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml Schlagsahne
24 Giotto-Kugeln Cacao

Nun mit einem kleinen runden Ausstecher oder einem Messer einen runden Kreis aus der Mitte des Cupcakes ausstechen. Den Teig zur Seite legen. Ein klein wenig Ganache in die Cupcakes sowie darauf eine Giotto-Kugel in die Cupcakes geben.

Wie ich Cupcakes fülle, könnt ihr hier noch einmal sehen.

Bis die Ganache abgekühlt ist, könnt ihr auch die Cupcakes beiseite stellen. Nach der Abkühlzeit die Ganache mit einem Spritzbeute (ich nutze Einweg-Spritzbeutel) und einer großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen. Dabei die Tülle direkt in die Mitte der Cupcakes setzen und die Ganache spritzen - ohne weitere Bewegung, nur ganz leicht nach oben. So erhaltet ihr die selbe Art Frosting wie auf den Fotos. Zum Abschluss auf jede Frostingspitze noch eine Giotto-Kugel setzen.



Diese Cupcakes sind sehr schokoladig und natürlich kein leichter Nachmittagssnack. Gerade aber zur Winterzeit sind sie toll und für die Weihnachtzeit durch die dezente Zimtnote nicht von der Adventstafel weg zu denken - zumindest bei uns nicht.


Euch nun erst einmal eine süße Restwoche und bis ganz bald.

Eure Jessi!


Sonntag, 14. Dezember 2014

Spekulatius-Weihnachtsbaum-Cupcakes

Wahnsinn, wie schon wieder die Zeit vergangen ist. Wir haben heute nun schon den dritten Advent und ich habe ehrlich gesagt das Gefühl, die gesamte Vorweihnachtszeit ist nur so an mir vorbeigeflogen. Geht es euch auch so oder gehört ihr zu denen, die die Weihnachtszeit ausgiebig mit Weihnachtsmarktbesuchen, Plätzchenbacken und Stollenessen verbracht haben? Klar ... ich habe auch Plätzchen gebacken, den Weihnachtsmarkt mal besucht und natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder meine jährliche Mädels-Advents-Runde (hier der Bericht aus dem letzten Jahr).

Genauso wie die Plätzchen und Stollen gehört für uns auch ein echter Weihnachtsbaum zum Fest. Diesen haben wir allerdings dieses Jahr noch nicht stehen (wird dann wohl ein Last-Minute-Baum), sodass zu meiner Mädels-Advents-Runde ein paar kleinere Bäumchen her halten mussten.


Die standen einem echten Weihnachtsbaum jedoch in nichts nach und konnten diesen natürlich noch durch einen leckeren Geschmack ausstechen.

Da ich nicht nur die Cupcakes für das kleine Nachmittags-Buffet hatte, fiel mir die Entscheidung leicht, Mini-Cupcakes zu backen. Die sind nicht zu groß und man schafft auch noch alles andere zu probieren.


Für euch habe ich natürlich auch das Rezept zur Hand, damit auch ihr noch vor dem Fest kleine Bäumchen auf die Kaffeetafel bringen könnt.

Spekulatius-Weihnachtsbaum-Cupcakes
(24 Mini-Cupcakes oder 12 normale Cupcakes)

Zutaten Teig:
40 g weiche Butter
100g Mehl 
20 g Kakao
1 Prise Salz
1 EL Backpulver
2 TL Spekulatiusgewürz gemahlen
90 g Zucker
1 Ei
120 ml Milch

Zubereitung Teig:
Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Mehl, Backpulver, Kakao, Spekulatiusgewürz und Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Währenddessen das Frosting zubereiten.

Zutaten Frosting/Deko:
200 g Mascarpone
50 g Frischkäse
130 g weiche Butter
250 g Puderzucker
6 Spekulatius
Lebensmittel-Pastenfarbe grün (z. B. Wilton Leaf Green)

Zuckerperlen grün und rosa
Spritztülle Wilton 1M
Einweg-Spritzbeutel

Zubereitung Frosting:
Wie immer sollten alle Zutaten vor Verarbeitung Zimmertemperatur haben. Die Spekulatius mit einem Messer oder einem Mixer sehr fein hacken. Dann Butter und Puderzucker schaumig aufschlagen. Anschließend Mascarpone und Frischkäse sowie den feinen Spekulatius unterheben bis sich alles gut verbunden hat. Zum Abschluss noch die Masse mit zwei Zahnstocherspitzen Pastenfarbe  grün einfärben. Damit sich das Frosting besser aufspritzen lässt, dieses abgedeckt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Zum Aufspritzen habe ich die Spritztülle 1 M von Wilton genutzt. Spritzt auf jeden Cupcake einen schönen hohen Kegel (unten breit, oben schmal), damit das Frosting die Form eines Tannenbaums erhält. Damit die Cupcakes auch wie Weihnachtsbäume aussehen, dekoriert ihr das Frosting abschließend mit Zuckerperlen.


Tja und wie es so üblich ist, liegen auch unter meinen Weihnachtsbäumchen tolle Geschenke. Am Nikolaustag startete ich ja für euch ein kleines Gewinnspiel. Zu gewinnen gab es drei tolle Salz-Päckchen der SalzMischer (www.salz-mischer.de). Das Gewinnspiel ist mittlerweile beendet und mein lieber Herr S. hat den Weihnachtsmann gespielt und folgende Gewinner gezogen:

1. Salzpaket: Stefanie Noé
2. Salzpaket: Eve´s Zucker-Himmel
3. Salzpaket: Sarah K.

Herzlichen Glückwunsch an euch drei und vielen Dank an alle Teilnehmerinnen!

Liebe Gewinnerinnen, sendet mir bitte bis zum 16.12.2014 eure deutschen Postadressen an coliskitchen@web.de, damit sich euer Päckchen schon bald auf den Weg machen kann. Beachtet bitte, dass ich keine von euch extra anschreiben kann.


Habt alle einen wunderschönen dritten Advent und genießt diese tolle Vorweihnachtszeit! Wir lesen uns in der kommenden Woche noch einmal wieder mit einem weiteren leckeren Rezept.

Eure Jessi!

Montag, 17. November 2014

Nasch-Buffet zur Gartenparty

Bereits vor einiger Zeit genossen wir mit Freunden das sommerliche Wetter ... ja, es ist wirklich schon wieder so einiges an Zeit seit Anfang August vergangen. Euch möchte ich nun heute gern noch einmal in den Sommer entführen (bis wir uns gemeinsam in die Vorweihnachtszeit werfen) und euch meinen Sweet Table dafür zeigen.


Da es abends erst einmal viel Herzhaftes gab und es wirklich warm und schwül war, gab es die süßen Kleinigkeiten erst spät am Abend. Daher sind die Bilder leider nicht so gut ausgeleuchtet.



Zur Auswahl standen:

Johannisbeer-Macarons
Cake Pops mit Schwips
Aprikosentarte mit Rosmarin
Zweierlei Süßes Sushi
Erdbeer-Kokos-Cupcakes

Natürlich habe ich euch auch die jeweiligen Rezepte mitgebracht. 


Johannisbeer-Macarons

Macaron-Schalen

Das Rezept für die Macaron-Schalen habe ich bereits hier für euch aufgeschrieben.

Für die weißen Macarons habe ich die Masse nicht eingefärbt. Für pinke und violette Macarons habe ich Pastenfarben der Firma Sugarflair genutzt und zur Masse gegeben.

Füllung Macarons:

100 g weiße Schokolade
50 ml Schlagsahne
2 EL schwarzes Johannisbeergelee

Die Schokolade klein hacken. Die Sahne aufkochen und kurz abkühlen lassen. Dann zu der Schokolade geben und diese damit verflüssigen. Sofern die Schokolade nicht komplett flüssig wird, noch über dem Wasserbad schmelzen. Abschließend das Gelee unterrühren. Die Masse für eine halbe Stunde abkühlen lassen und in festerem Zustand auf jeweils eine Macaronschale spritzen und eine zweite Schale darauf setzen. Die Macarons am besten noch einen Tag in einem geschlossenen Gefäß durchziehen lassen.


Cake Pops mit Schwips

Zutaten:

350 g Sckoladenkuchen (z. B. dieser), bereits gebacken und ausgekühlt
ca. 5 EL Aprikosenmarmelade
2 EL Grand Marnier
200 Zartbitterkuvertüre
rosa Perlen zum Verzieren
CakePopStiele oder Holzspieße

Zubereitung:

Den Schokokuchen mit den Händen in einer großen Schüssel zerkrümeln. Anschließend die Marmelade hinzugeben, bis eine weich aber noch formbare Masse entsteht. Erinnert euch an Knete, es muss also noch formbar sein und nicht zerfallen. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nun aus der Masse Kugeln formen (ca. 5 cm Durchmesser). Diese auf ein Brett legen und für 2 Stunden in den Kühlschrank zum Durchkühlen stellen. Kurz vor der Weiterverarbeitung der Kugeln die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln anschließend aus dem Kühlschrank nehmen. Die Stiele leicht mit dem oberen Ende in die Kuvertüre tauchen und in die Kugeln stecken. Alles muss noch einmal mindestens eine halbe Stunde kühlen. Danach könnt ihr die Kugeln komplett mit Kuvertüre überziehen, indem ihr sie komplett hinein taucht (tiefes Gefäß ist sinnvoll) und kurz sanft abklopft. Dann sofort mit Zuckerperlen verzieren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech zum Auskühlen stellen.



Für diese Tarte habe ich mich wieder auf den Blog von Aurelie Bestian begeben. Sie ist als echte Französin geradezu ein kleines Vorbild, was solche tollen Tarte-Rezepte angeht. Schon lang hatte ich dieses Rezept auf dem To-Do-Zettelchen.

Hier kommt für euch also das Rezept für die

Aprikosentarte mit Rosmarin

Zutaten:

Teig: 
250 g Mehl
110 g Butter 
2 Eigelb
100 g Zucker
2 EL Wasser (nach Konsistenz)
1 Prise Salz

Füllung:
8 große frische Aprikosen
2 EL Rosmarin (frisch, gewaschen und fein gehackt)
50 ml Schlagsahne
200 g griech. Joghurt
60 g Zucker
2 Eier

Zubereitung:

Die Form fetten. Die Teigzutaten zusammen kneten und mit ein wenig Mehl ausrollen. Dies dann in die Backform geben und mit einer Gabel mehrfach in den Teig stechen. Den Boden für ca. 20 Minuten bei 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze vorbacken.

Die Sahne mit dem Rosmarin aufkochen und 5 Minuten ohne weitere Hitzezufuhr ziehen lassen (intensiviert den Geschmack). Anschließend die Sahne durch ein Sieb passieren und mit dem Joghurt, Zucker und den Eiern mischen. Die Aprikosen in Streifen schneiden. Die Rosmarin-Creme auf den Tarteboden gießen, die Aprikosen darauf verteilen und die Garte bei 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene für 45 Minuten fertig backen. Bevor die Tarte verzehrt werden kann, sollte sie noch ca. 1 Stunde in der Form ruhen.



Zum ersten Mal habe ich auch Süßes Sushi hergestellt. Was das angeht, war es wirklich eine kleine Herausforderung, denn mein genutzter Milchreis wollte nicht recht kleben. Die Herstellung von Inside Out Rollen (innen Füllung, außen Reis) gestaltete sich daher etwas schwierig - der Reis wurde ja nicht von einem Noriblatt oder Ähnlichem gehalten.

Hergestellt habe ich zweierlei Sorten und zwar: 

Sushi mit Banane und Frischkäse gefüllt, getoppt mit Schoko-Vanille-Soße und Schokostreuseln 
sowie 
Mango-Kokos-Sushi mit Vanillesoße 

Schlussendlich waren die beiden trotz der widerspenstigen Herstellung sehr lecker!


Zweierlei Süßes Sushi

Zutaten:

ca. 200 g Milchreis
1/2 Banane 
1/2 Mango
100 g Frischkäse
Schokosoße
Vanillesoße
Schokostreusel
Kokosflocken

Zubereitung:

Milchreis in doppelter Menge Wasser kochen, bis er gar ist.

Für die Bananen-Sushis die Banane längs vierteln. Den Reis auf der Ausrollmatte breit machen, darauf einen Streifen Frischkäse streichen, mit Streuseln versehen und die Bananenstreifen längs darüber legen. Nun alles zu einer Suchirolle rollen. Schoko- und Vanillesoße über die geschnittenen Rollen gießen und Schokostreusel darüber streuen.

Für die Mango-Sushis ebenfalls den Reis auf der Ausrollmatte verteilen. Darauf Frischkäse verteilen und in Streifen geschnittene Mango längs darauf legen. Alles zu einer Rolle rollen und in Sushis schneiden. Vanillesoße darüber geben und mit Kokosflocken verzieren.

Für alle, die sich noch nicht mit der Herstellung von Sushi und insbesondere mit dieser speziellen Form beschäftigt haben, gibt es hier ein tolles Video dazu. Ihr solltet nur darauf achten, nehmt für süßes Sushi keine Nori(=Algen)bätter!



Zu guter Letzt möchte ich euch auch das Rezept für die Cupcakes des Abends nicht vorenthalten.


Erdbeer-Kokos-Cupcakes (12 Stück)

Zutaten:

80 g weiche Butter
200 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Mark einer Vanilleschote
240 g Mehl
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier 
240 ml Milch
Erdbeermarmelade

Zubereitung Teig:

Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Die Vanilleschote mittig aufschlitzen, das Mark herauskratzen und unter die Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit einem Messer oder Kreisausstecher in der Mitte der Cupcakes einen Kreis ausschneiden/ausstechen, ein wenig Marmelade einfüllen und den oberen Teigdeckel wieder aufsetzen. Anschließend das Frosting zubereiten.

Zutaten Frosting:
ca. 100 g weiche Butter
80 g Frischkäse
100 g Mascarpone
250 g Puderzucker
rote Pastenfarbe (z. B. Extra Red von Sugarflair)
24 Raffaelo

Zubereitung Frosting:
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Die Butter und den Puderzucker schaumig weiß schlagen. Anschließend Frischkäse, Mascarpone, 12 klein gehackte Raffael und Pastenfarbe unterheben. Das Frosting mit einer sehr großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen und die restlichen 12 Raffaelo darauf setzen.


Soooo... das war jetzt ganz schön viel und soll es für heute gewesen sein. Mir glühen jetzt echt die Finger und euch wahrscheinlich der Kopf :) Daher euch nun erst einmal eine richtig tolle Woche und bis ganz bald!

Eure Jessi!

Dienstag, 14. Oktober 2014

6. Tortenshow Hamburg und ein Crash Widerwillen

Huhu, da bin ich endlich wieder. Mitgebracht habe ich euch viele, viele Bilder von der diesjährigen Tortenshow in Hamburg.

Sicher seid ihr auch ein klitzekleines Bisschen auf mein diesjähriges Schaustück gespannt. Auch diese Bilder habe ich euch natürlich mitgebracht. Dieses Jahr hatte ich mich für die Kategorie Cupcakes angemeldet. Wahnsinn - diese kleinen Dinger haben mir wirklich jede Menge Arbeit beschert. Man glaubt es echt nicht. 

Leider verlief die Tortenshow jedoch nicht so für mich, wie ich es mir erhofft und es geplant hatte. Hier nun aber erst einmal die ersten Bilder meiner Steampunk-Eulen:



Ausgestellt werden mussten 12 Cupcakes mit je 3 verschiedenen Dekorationsvarianten in vier Geschmacksrichtungen der Cupcakes. Des Weiteren waren vier Kostproben mit Deko für die Jury anzufertigen - je eine Dekovariante und eine Geschmacksrichtung.

Die Eulen sind aus schwarzem Modellierfondant hergestellt. Jedes Zahnrad, jede Schraube etc. ist per Hand hergestellt, ohne spezifische Ausstecher. Genutzt habe ich lediglich Kreisausstecher, Skalpell und Spritztüllen.

Handbemalt habe ich mit glänzenden Puderfarben und Metallic-Farben von Rainbow-Dust.

Als innere Stütze dienten Spaghetti.


Die Ständer hat mir Herr S. extra zum Thema Steampunk angefertigt. Ein ganz lieber Dank geht auch an unseren Freund David, der mir extra einen alten LKW-Kolben für meinen Cupcake-Ständer besorgt hat. Danke Männers - der Look hat prima zu meinen Eulen gepasst. 

Gebacken habe ich folgende Cupcakes:

- Vanille-Zitronen-Cupcakes (Rezept wurde mit einer Vanilleschote aufgehübscht) und Lemoncurd-Füllung

- Toffifee-Schoko-Cupcakes mit Schoko-Karamellkern

- Apfel-Zimt-Cupcakes mit einer Apfel-Zimt-Mascarpone-Füllung


Die Creme ist ein Schoko-Fluff-Frosting - leicht mit schwarzer Pastenfarbe eingefärbt.

Die Geschmacksrichtungen kamen prima bei der Jury an, wie ich im Feedbackgespräch erfahren habe. 

Aber gerade das Frosting machte mir erhebliche Probleme, denn der Ausstellungs-Raum war sehr warm und dies dankten mir meine Cupcakes mit einem wirklich fatalen Crash ....


Waaah ... und das auch noch, bevor die Jury ihre Bewertung abgegeben hatte. Ein echter Schock und dazu nicht mehr schön anzusehen. Dieser Crash bedingt durch zu weich gewordene Creme kostete mich sehr viele Bewertungs-Punkte und noch mehr Nerven. Tja, so schnell kann es gehen und wochenlange Arbeit liegt in Trümmern vor einem.

Schlussendlich hat es dann für eine Silbermedaille gereicht, über die ich mich einerseits freue und andererseits ein wenig traurig bin, dass mir so eine banale Sache einen Strich durch eine höhere Bewertung gemacht hat.

Aber okay, das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich habe eine Medaille und freu mich natürlich darüber!


Natürlich habe nicht nur ich ausgestellt, sondern auch an die 100 andere Werke waren zu bestaunen. Einen kleinen Überblick erhaltet ihr jetzt. Los geht´s:

Dieses tolle französische Haus oben rechts ist von der lieben Sarah von 100 Minuten bei 160 Grad. Es war so voller toller Details - die Rollos, Fenster und Gitter an den Fenstern sind zum Beispiel aus Oblatenpapier. Eine wunderbare Arbeit - wie gewohnt super umgesetzt und mal wieder eine meiner Favoritentorten!




Neben Schaustücken gab es natürlich auch wieder einige Händler - dieses Jahr jedoch bedeutend weniger als letztes Jahr. Auch Zuschauer waren dieses Jahr nicht ganz so viele anwesend.

Außerdem konnten wieder Vorträge und Demonstrationen besucht werden.

unten: Silvia Zenz von SugarheArt in Lübeck bei einem Workshop
Für mich war es wirklich ein nervenaufreibendes Wochenende und schlussendlich musste ich neben dem Totalschaden meiner Ausstellungsstücke auch noch einen weiteren Verlust hinnehmen. Mir wurde eine kleine blauäugige Eule gestohlen. Ja genau, ihr habt richtig gelesen - GEKLAUT, GEMOPST - einfach so. Das ist echt keine Art und ärgert mich dermaßen! Ich hoffe, derjenige hat keine Freude daran, denn so etwas macht man einfach nicht!

Ein paar Eulen habe ich an Interessierte abgegeben, die mich gefragt hatten. Das hätte auch dieser Dieb tun können, denn ich hätte sicher nicht nein gesagt. Aber so ... ich bin echt enttäuscht und auch wirklich sauer darüber!!!

Die übrig gebliebenen Eulen werden nun aber repariert und dürfen meinen Seminarteilnehmern den Tag mit ihrer Anwesenheit versüßen.


Getroffen habe ich wieder viele bekannte und neue Gesichter, hatte wirklich nette Gespräche und habe den Sonntag vor allem mit der lieben Sarah von 100 Minuten bei 160 Grad verbracht - Törtchen gucken, fachsimpeln, lachen ... ein echt toller Törtchentag mit einer sehr lieben und vor allem völlig authentischen lieben Bloggerkollegin und "Backschwester"! Liebe Sarah, es war mal wieder sehr toll mit dir!


Wie ihr seht, blicke ich zurück auf ein aufregendes und spannendes Wochenende - bin aber auch mit einigen schönen Einkäufen und einigen Erfahrungen mehr nach Hause gefahren.


Euch wünsche ich nun aber erst einmal eine schöne Woche und freue mich schon, wenn wir uns ganz bald wieder lesen.


Eure Jessi!

Montag, 9. Juni 2014

Cupcake-Seminar zum Junggesellinnenabschied

Vor einiger Zeit war es endlich soweit: Ich durfte mein erstes Cupcake-Seminar für einen Junggesellinnenabschied ausrichten. Sowohl die zukünftige Braut als auch einige Teilnehmerinnen sind gute Freundinnen von mir, sodass ich ein kleines Heimspiel verzeichnen durfte.


Die Schwester der Braut und gleichzeitig Trauzeugin hatte sich um Schürzen und Kochlöffel gekümmert und außerdem auch die Versorgung für die Pause organisiert. Von mir gab es natürlich wieder ein Handout und ein paar Infos für die Teilnehmerinnen als kleine Starthilfe und Willkommensgruß - eine Flasche Sekt bekam die Braut von mir obendrauf.


Ganz anders als bei meinen üblichen Gruppenseminaren, kennen sich bei einer solchen Veranstaltung schon alle und Zurückhaltung ist nicht an der Tagesordnung. Es wurde gleich von Beginn an geschnattert und sich ausgetauscht - ein richtig toller Start.


Los ging es mit dem Backen von zwei Sorten Cupcakes. Die anderen beiden Sorten, welche später dekoriert werden wollten, hatte ich bereits vorbereitet. Nach dem Startschuss wuselten 14 Mädels in der Küche umher und jede hatte so ihre Aufgabe

Die Braut in Aktion

Es wurde fleißig gewogen, gefragt und gerührt - heraus kamen erste tolle Ergebnisse.


Nach dem Backen und dem ein oder anderen Gläschen Sekt ging es an das Frosting und Aufspritzen. Jede Teilnehmerin durfte ihre eigenen Cupcakes spritzen und selbst den Schwung mit der Spritztülle üben.

Für die Krümelmonster-Cupcakes bekamen diese noch eine Haube eingefärbter Kokosflocken

Folgende Cupcakes wurden gezaubert:

Krümelmonster-Cupcakes
Cocktail-Cupcakes
Cupcakes mit einer gelben Frostinghaube und Fondant-Deko
sowie Cupcakes mit Fondantaufleger

Kurz noch mal ins Handout schauen .... und dann kann´s los gehen



Bei all dem Süßkram um die Nase bekam die eine oder andere dann aber doch mal ein Lüstchen auf etwas Herzhaftes. Dafür hatte die Trauzeugin natürlich vorgesorgt .... 


Gut gestärkt ging es dann in die Endphase und tolle Werke wurden fertig gestellt:




Ich war mal wieder hin und weg, was die Mädels so alles gezaubert hatten und wie kreativ gewerkelt wurde. Natürlich war die Zeit mal wieder verflogen und wir hätten noch Tage beisammen sitzen können. 

Ein klitzekleiner Einblick in die Ergebnisse
Es war wieder ein wunderschöner Abend mit dieser Mädelsrunde. Ich hatte so viel Spaß und auch die Mädels haben toll mitgearbeitet. Wir haben viel gelacht und hatten immer mal wieder Zeit für die ein oder andere Plauderei miteinander. 

Die Braut war soooo fleißig und zauberte - wie alle Teilnehmerinnen - ganz wunderhübsche Cupcakes. Sie wurde mit der Abendgestaltung von ihrer Trauzeugin überrascht und freute sich sehr, als sie in unsere Runde stieß und erfuhr, dass wir zusammen den Abend mit Cupcakes verbringen.


Liebe Jana, ich freue mich, dass wir alle einen soooo wunderhübschen Abend verbrachten und du hoffentlich einen schönen Junggesellinnenabschied verlebt hast. Für deine Zukunft wünsche ich dir alles Liebe und Gute!

Allen anderen Mädels danke ich ebenfalls für ihre kreative Arbeit und einen tollen Abend mit wirklich super Stimmung und sehr schönen Ergebnissen!

Ein weiterer Dank geht noch an die liebe Julia und Sandra, welche mir noch ein paar Fotos zur Verfügung stellten.


Wie ihr seht, hatten alle viel Spaß - inklusive mir. Nun freue ich mich umso mehr auf die nächsten Seminare.

Eure Jessi!
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