Sonntag, 12. April 2015

Von Häufchen und Geburtstagscrashern

Vor kurzem gab es mal wieder einen runden Geburtstag und von mir dazu natürlich wieder ein kleines Törtchen als Geschenk.

Ein 60. Geburtstag stand an und dieser wurde auch gebührend in großer Runde gefeiert.

Da ich meine Torten immer dem Geburtstagskind anpasse, habe ich mir auch dieses Mal ein paar Gedanken gemacht. Neben einigen Hobbys beschäftigt den Haus- und Gartenbesitzer auch seit Jahren ein hartnäckiger Maulwurf. Jaaa, genau - ihr habt richtig gelesen. Tja und wer diese kleine possierlichen Tierchen selbst kennt oder zumindest ihre kleinen Hügel schon kennen lernen durfte (die Tierchen an sich sieht man ja eher weniger), der weiß natürlich, dass man Maulwürfe irgendwie nicht so gern auf seinem Grundstück hat. Warum? Na ja... da könnten so einige ihre Geschichten erzählen, insbesondere das Geburtstagskind. 


Nun ja und da der kleine Maulwurf im Garten des Geburtstagskindes dieses schon seit Jahren durch´s Leben bekleidet, so sollte er doch wenigstens auch bei der Geburtstagssause dabei sein dürfen (ich hatte nämlich gehört, dass er wohl eigentlich nicht eingeladen war * ;o) * ). Man könnte ihn also auch als sogenannten Geburtstagscrasher bezeichnen ...


Gefüllt war das Törtchen mit einem einfachen Schokoladenkuchen und einer Frischkäse-Rote-Grütze-Füllung, wie ich sie häufig verwende und wie sie auch immer gut ankommt.

Den kleinen Maulwurf habe ich direkt mit Modellierfondant auf die Torte modelliert. Da es nur das Köpfchen war, brauchte ich die Figur nicht großartig vorher austrocknen lassen - das hat so sehr gut gehalten.


Euch wünsche ich nun eine wunderbare Frühlingswoche und freue mich schon, wenn wir uns bald wieder lesen.


Eure Jessi!

Dienstag, 31. März 2015

Jede Menge Osterhennen

Vor gut zwei Wochen war es endlich soweit und es fanden sich vier tolle Seminarteilnehmerinnen in meinen Seminarräumen zum diesjährigen Ostermodellier-Seminar ein.

Zuckerfiguren modellieren war das Thema und kurz vor Ostern stand die Anfertigung einer Osterhenne auf der Tagesordnung. Die Teilnehmerinnen konnten sich bei Buchung aussuchen, ob sie gern einen Osterhasen oder lieber eine Osterhenne basteln möchten. Die Entscheidung fiel einstimmig auf die Henne und somit wurden wir allen Wünschen gerecht.


Zu Beginn starteten wir mit einer Einführung in die Materialien, Untergründe und Erläuterung zum statischen Aufbau einer Zuckerfigur.

Danach ging es endlich los mit dem Praxisteil, in welchem wir nach und nach gemeinsam eine tolle kleine Henne erarbeiteten.




Schon nachdem Rumpf, Kopf und Gesicht entstanden waren, konnte man langsam erahnen, was es mal werden soll.



Die Teilnehmerinnen waren wirklich sehr emsig und arbeiteten hoch konzentriert. Für ein kleines Scherzchen zwischendurch war aber auch immer Zeit und von mir gab es natürlich zu jedem Schritt eine Erklärung und Tipps und Tricks.

Und bevor wir uns versahen, war die Zeit nur so verflogen, die Hennen fertig gestellt und jede Menge Stolz machte sich breit - vor allem bei mir auf die vier Mädels, die wirklich tolle Ergebnisse produziert hatten. Schaut doch mal ... toll, nicht wahr!!!?!


Ich habe mich wirklich in jede der Hennen verliebt und bin immer noch ganz hin und weg, welch coole Figuren entstanden sind.

Lustige Oserhennen aus Zucker - wunderschöne Ergebnisse!
Dieses Seminar war eine tolle Erfahrung für mich und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Sicherlich lag das auch an sehr lieben und talentierten Teilnehmerinnen. Danke Mädels, es war toll mit euch.

In diesem Jahr wird es noch einmal ein Seminar für das Modellieren von Zuckerfiguren geben. Das ist dann kurz vor Weihnachten und ich freue mich schon sehr darauf. Dann wird es natürlich eine weihnachtliche Figur sein. Mehr Infos könnt ihr hier lesen.

So und nun zeige ich euch natürlich auch noch meine Henne, die sich jetzt bei mir als Osterdeko rumtreibt.


In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderbares Osterfest und fröhliches Eiersuchen. Ich hoffe doch, diese derzeitige Unwetterfront ist bis dahin abgezogen und wir müssen nicht befürchten, dass es die Ostereier in den Nestern nicht wegen herunterfallender Äste nicht überleben.

Habt ein schönes Osterwochenende und bis bald!

Eure Jessi!

Mittwoch, 11. März 2015

Workshop-Wochenende mit Alan Dunn

Vergangenes Wochenende war es für mich endlich soweit ... das erste Zucker-Highlight dieses Jahres: Mein Workshop-Wochenende mit Alan Dunn.

Wer sich je mit Zuckerblumen und ihrer Herstellung beschäftigt hat, der kommt an diesem grandiosen Zuckerblumenkünstler in keinem Fall vorbei. Weltweit bekannt und Autor von zahlreichen Büchern über die Herstellung von Zuckerblumen gibt er nun schon seit Jahren sein Wissen an Begeisterte weltweit weiter. Man kann schon sagen, ein Seminar bei ihm stand bisher ganz oben auf meiner Wunschliste und so schlug ich natürlich zu, als ich Anfang Februar erfuhr, dass er in Deutschland unterrichten wird. Und ganz bescheiden belegte ich nicht nur einen seiner Workshops sondern gleich alle drei ... und ich sollte es nicht bereuen.


Am ersten Tag fabrizierten wir eine Dahlie. Alan erklärte jeden Schritt genau und auch wenn man sich zwischendurch nicht sicher war, half er jederzeit sehr freundlich weiter.


Und wisst ihr was: Ja, diese Dahlie hat gefühlte 1000 Blätter und ja, es war echt ne ganz schöne Fummelei. Vor allem diese ganzen kleinen runden Blätter in der Blütenmitte. Ich dachte zwischenzeitlich schon, das nimmt nie ein Ende.


Trotz dieser aufwendigen Arbeit hat es so viel Spaß gemacht, die Blume zu fertigen und zu sehen, wie sie langsam zu dem wird, was sie zur Dahlie macht. Tja und ich muss sagen, ich war schon ganz schön stolz, dass ein so tolles Blümchen entstanden war. Das wird demnach nicht die letzte Dahlie sein, die ich herstellen werde.


Am zweiten Workshoptag ging es dann weiter mit der Herstellung einer Passionsblume. Schon allein, wenn man diese Blume ansieht, weiß man: Das wird noch mehr filigrane Arbeit als die Dahlie.

An diesem Workshop-Tag waren sogar Teilnehmer aus Paris und Istanbul (teilweise mit eigener Übersetzerin - verrückt) extra angereist, um bei Alan Dunn zu lernen. Es war also ein richtiger Multi-Kulti-Tag und hat mir noch einmal mehr gezeigt, wie toll es ist, an einem solchen Workshop teilnehmen zu dürfen.



Jeder Workshop-Tag war mit sieben Stunden angesetzt - inklusive einer kleinen Mittagspause, welche meist superkurz ausfiel. Diese sieben Stunden nutzten wir emsig mit der Herstellung von Blütenpollen, Blütenblättern und Blattbeiwerk wie z. B. bei der Passionsblume Weinblätter. Trotz eines wirklich straffen Programms war die Zeit knapp und gerade die ersten beiden Tage überzogen wir etwas auf Grund ausführlicher Erklärungen von Alan und genügend Zeit zum Fertigstellen unserer Gestecke. Für die Teilnahme sollte man also in keinem Fall Anfänger sein - ein wenig Grundwissen ist auf jeden Fall notwendig, um in der Zeit mithalten zu können.


Doch nicht nur die eigentliche Arbeit ließ die Zeit nur so dahin rennen. Natürlich nahm sich Alan für jede Teilnehmerin immer Zeit für ein Foto, ein paar nette Worte und das Signieren von seinen Büchern.



Am dritten und leider viel zu schnell herangenahten letzten Tag widmeten wir uns den Orchideen. Und endlich: Ich erreichte am Ende ein für mich sehr zufriedenstellendes Ergebnis, mit welchem ich nun auch daheim zufrieden bin, wenn ich mich mal wieder an Orchideen aus Zucker setze.


Nicht nur die Orchideen sondern auch die Blätter an diesem Workshop-Tag wie Begonie und Ginko waren wirklich spannend herzustellen. Besonders bei der Farbgebung hatte Alan viele Tricks und Tipps für uns.


Zusätzlich fertigten wir noch einen kleinen Schmetterling für das außergewöhnliche Orchideen-Gesteck, den ich mittlerweile richtig ins Herz geschlossen habe. Bei Buchung des Workshops empfand ich ihn nicht so wichtig, aber er passt sehr schön in einige Arrangements und sicher werde ich auch "ihn" noch einmal anfertigen.


Als ich Sonntagabend dann im Auto auf dem Weg nach Hause saß, war ich immer noch ganz aufgedreht von dem gesamten Wochenende, den so vielen neuen Infos und den Eindrücken, die ich sammeln durfte. 

Auch habe ich viele nette Menschen kennengelernt oder wieder getroffen. 

Alan Dunn ist ein so freundlicher Mensch, wahnsinnig guter Lehrer und hat gleichzeitig einen tollen Humor, der ein langes Wochenende nur so dahinfliegen lassen hat.

Fazit: Ein geniales Wochenende mit wunderbaren Erinnerungen und viel Gelerntem liegt hinter mir!


Eure Jessi!

Montag, 2. März 2015

Schlicht und elegant

Schon vor längerer Zeit hatte ich entschlossen, mal wieder ein paar neue Schautörtchen herzustellen. Diese sollen zukünftig den Ausstellungstisch meiner Seminare schmücken und für einige meiner Seminare als Anschauungsobjekte dienen. 

Anfang Februar war ich außerdem in der Galeria Rudolstadt zu Gast, um dort einen Vortrag über Motivtorten und Cupcakes zu halten. Ein Bericht dazu folgt in den nächsten Wochen. Und auch dafür wollte ich ein paar schöne und aktuelle Ausstellungsstücke mitnehmen. 

Eine der Torten zeige ich euch heute. Bei dieser Torte wollte ich ganz schlicht arbeiten und mit nur ein paar Zuckerblumen und Beiwerk feine Akzente setzen. Ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen. 


Zur Zeit sieht man sehr häufig Torten im Internet, welche schlicht gehalten sind und nur mittig ihre entscheidenden Akzente setzen. Mir gefällt diese Art sehr gut. 

Besonders gern mag ich zur Zeit auch diesen kühlen schlichten Stil mit den natürlichen Akzenten wie Ästen und Beeren. Kurz bevor der Winter sich von uns verabschiedet also noch eine kleine Hommage an ihn.


Unter dem weißen Callebaut-Fondant verstecken sich drei Dummies - wie üblich für Schautorten. Die drei Blüten habe ich aus Blütenpaste hergestellt und Ihnen Leben mit Puderfarbe von Sugarflair eingehaucht.


Auch die Beeren bestehen aus Blütenpaste. Die Äste sind aus Blütendraht und Floristenband gefertigt.

Ein sehr schlichtes Törtchen also. Für mich hat es trotzdem Charme und ich könnte mir diese Art auch sehr gut als Hochzeitstorte vorstellen. 

Euch nun eine schöne Restwoche und die zweite Schautorte zeige ich euch bald.


Eure Jessi!

Sonntag, 18. Januar 2015

Vintage durch und durch

Vintage ... was ist das denn eigentlich? Wieso sagt man nicht, altes Zeug schön aufgehübscht und kitschig ohne Ende? Tja, das wäre dann doch zuviel des Guten und würde das Thema Vintage auch nicht gebührend ehren. Denn dieser romantische Stil, der Blumen und Spitze sowie feine pastellige Akzente setzt, kann durchaus bestechend wirken und einen mitreißen.

Trotzdem ist dieser Stil auf jeden Fall Geschmackssache und auch ich bin nicht für alles zu haben, was unter der großen Überschrift Vintage steht.


Für die Geburtstagsfeier meiner Oma jedoch passte keine Torte besser als die im Vintage-Stil. Pastellfarben, Blumen aus Oblatenpapier - wie ganz feines Porzellan - und natürlich Spitze über Spitze.

Dazu müsst ihr wissen, dass zum Kaffee immer die schönen alten Sammeltassen aufgefahren werden. Ich würde so keine Kaffeetafel schmücken, aber bei meiner Oma liebe ich das. Obwohl kein Gedeck dem anderen gleicht, so wirkt alles doch harmonisch und einladend. 


Für diese essbare goldfarbene Spitze habe ich übrigens das erste Mal mit CakeLace gearbeitet und mich in dieses Zeug verliebt. Es ist so leicht zu handhaben. Die Metallicfarben sind sogar schon angemischt. Man muss also nur das Eimerchen aufmachen, Paste auf die entsprechende Silikon-Matte (ich hatte diese hier) und nach Packungsanleitung ab in den Ofen. Sogar zum Schreiben könnte man die Masse nutzen. Sehr toll! Und was ich am besten daran finde: Die Zuckerspitze ist superbeweglich. Natürlich - es ist Spitze, also ist sie auch sehr fein und empfindlich. Doch spröde und brüchig wie andere Masse zählen nicht zu ihren Eigenschaften und das ist für mich ein echter Gewinn. Nach einigen Tests hatte ich auch die Verfahrensweise für optimale Ergebnisse raus.

Gut, in der Anschaffung ist CakeLace nicht ganz so günstig - insbesondere haben einige Silikon-Matten wirklich stolze Preise. Man sollte sich also gut überlegen, wie oft man diese Produkte benötigt und ob es sich rechnet. Ich nutze die Spitze öfter, z. B. auch in meinen Seminaren, daher lohnt sich für mich auch eine solche Investition.

Meine Oma hat sich natürlich wieder sehr gefreut. Hatte sie im letzten Jahr doch eine ganz andere Torte zu Ihrem Geburtstag bekommen (hier könnt ihr die Torte aus dem letzten Jahr sehen).

Auch die Blumen auf der Torte haben ihr gut gefallen. Diese sind aus Oblatenpapier (Waferpaper) gefertigt. Diese Art der Blumen macht mir riesig Spaß - es ist etwas ganz anderes, als mit Blütenpaste zu arbeiten. Zwar sind hier der Blumenart ein paar Grenzen gesetzt, aber das macht nichts. Insbesondere für etwas andere Torten werde ich sie weiterhin verwenden - auch wenn ich für mehr Vielfalt erst einmal ein wenig üben muss :)


Euch nun noch einen schönen Sonntag und bis ganz bald mal wieder.

Eure Jessi!

Sonntag, 21. Dezember 2014

" Vom Himmel hoch, da komm ich her ...

... 

Ich bring’ euch gute neue Mär,
Der guten Mär bring ich so viel,
Davon ich singn und sagen will.

Euch ist ein Kindlein heut’ geborn
Von einer Jungfrau auserkorn,
Ein Kindelein, so zart und fein,
Das soll eu’r Freud und Wonne sein."

(Auszug aus dem Weihnachtslied von Martin Luther)


Ein kleines Engelchen sollte es sein, welches die Kaffeetafel meiner kleinen Nichte zu ihrer Taufe vor einigen Wochen schmücken sollte. Passend zu ihrem Taufspruch begleitete das Thema Schutzengel die gesamte Taufe, was auch mir als Patentante sehr gefiel. 

Ein Schutzengel für ein kleines Kind ... das wünscht man doch jedem neuen Erdenbürger. Der meiner Nichte bekam nun ein Gesicht aus Zucker - eine schöne Ehre für mich.


Die Figur habe ich bewusst im Comic-Stil gehalten, um den kindlichen Charakter beizubehalten. Modelliert habe ich mit SweetArt-Fondant, welchen ich für Modellierfondant mit CMC verknetete. Als Gegensatz zum Comic-Stil der Figur steht das filigrane Stoffmuster der Torte darunter, welches ich auch mit Bedacht ausgewählt habe. Fein und zart - wie ein kleines Baby eben.


Gewünscht war übrigens eine Füllung mit Erdbeeren und Oreo-Keksen. Hierfür habe ich meine Raffaelo-Mango-Füllung etwas abgeändert. Ich habe anstatt der Raffaelos nämlich Oreo-Kekse eingesetzt und auch frische Erdbeeren verwendet.


Für die bevorstehenden Feiertage wünsche ich euch besinnliche Tage und hoffe, euer Schutzengel kann sich in dieser Zeit zurücklehnen.

 Genießt die Zeit mit Familie, Freunden und lieben Menschen mit besinnlichen und wunderbaren Momenten.

Rutscht gut und vor allem gesund in das neue Jahr, sodass wir uns frisch und munter bald wieder lesen!

*** Eure Jessi! ***

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Edel und lecker - Dunkle Giotto-Zimt-Cupcakes

Wie ist das eigentlich, wenn ihr zu Feste ladet? Gibt es da auch Gäste, die nicht alles an Süßkram mögen oder nur ganz spezielle Sachen? Also ich kenne das und stelle mich dann gern auf meine Gäste und Familie ein. 

Doch mal ehrlich - dunkle Schoki geht doch immer, oder? Gut, wahrscheinlich gibt es da die ein oder andere klitzekleine und grundsätzlich nicht zu erwähnende Ausnahme. Doch im Großen und Ganzen kann ich mit puren und einfachen Schoki-Rezepten eigentlich bei fast keinem etwas verkehrt machen.  Daher probiere ich immer herum, um trotzdem einen kleinen Pfiff in meine Lieblings-Schoki-Rezepte zu bekommen. 

Im Gegensatz zu Schoki ist Zimt ja nicht jedermanns Sache. Kombiniert man die Beiden und setzt Zimt ganz dezent ein, so kommt auch das gut an - das konnte ich jedenfalls vor kurzem fest stellen.


Als ich beim Einkaufen die Giotto Gebäckkugeln mit der Geschmacksrichtung Kakao entdeckte, war das neue Cupcake-Rezept in meinem Kopf schon präsent.


Auch dieses Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Also, los geht´s:

Dunkle Giotto-Zimt-Cupcakes
(ca. 12 Stück)

Zutaten Teig:
80 g weiche Butter
200 g Mehl 
40 g Kakao
1 Prise Salz
2 EL Backpulver
1 TL Ceylon Zimt
180 g Zucker
2 Eier
240 ml Milch

Zubereitung Teig:
Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Mehl, Backpulver, Zimt, Kakao und Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Währenddessen das Frosting zubereiten.


Zutaten Frosting (Ganache)  und Deko:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml Schlagsahne
24 Giotto-Kugeln Cacao

Nun mit einem kleinen runden Ausstecher oder einem Messer einen runden Kreis aus der Mitte des Cupcakes ausstechen. Den Teig zur Seite legen. Ein klein wenig Ganache in die Cupcakes sowie darauf eine Giotto-Kugel in die Cupcakes geben.

Wie ich Cupcakes fülle, könnt ihr hier noch einmal sehen.

Bis die Ganache abgekühlt ist, könnt ihr auch die Cupcakes beiseite stellen. Nach der Abkühlzeit die Ganache mit einem Spritzbeute (ich nutze Einweg-Spritzbeutel) und einer großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen. Dabei die Tülle direkt in die Mitte der Cupcakes setzen und die Ganache spritzen - ohne weitere Bewegung, nur ganz leicht nach oben. So erhaltet ihr die selbe Art Frosting wie auf den Fotos. Zum Abschluss auf jede Frostingspitze noch eine Giotto-Kugel setzen.



Diese Cupcakes sind sehr schokoladig und natürlich kein leichter Nachmittagssnack. Gerade aber zur Winterzeit sind sie toll und für die Weihnachtzeit durch die dezente Zimtnote nicht von der Adventstafel weg zu denken - zumindest bei uns nicht.


Euch nun erst einmal eine süße Restwoche und bis ganz bald.

Eure Jessi!


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