Sonntag, 7. Juli 2013

Noch mal Frühling im Kopf ....

Heute möchte ich euch ein weiteres Törtchen zeigen. Dieses entstand noch zur reinsten Frühlingszeit - nämlich Anfang Mai dieses Jahres. Das Geburtstagskind feierte ihren 60. Geburtstag. Für einen solchen Geburtstag waren ein paar wenige Frühlingsblümchen und ein stilvolles, aber dezentes Törtchen wie gemacht.



Da ich mich schon seit einiger Zeit an Ranunkeln wagen wollte, war dieser Anlass also perfekt dafür. Die Ranunkel ist wieder aus Blütenpaste hergestellt. Als Basis habe ich jedoch einen Styropor-Blumenkegel benutzt und dann gefühlt 1000e Blätter angefügt. Natürlich waren es nicht ganz 1000, aber wirklich viele und ich muss zugeben, nach den ersten Innenblättern habe ich aufgehöhrt zu zählen. Vielleicht war das aber auch gut so, denn ich habe einfach geschaut, ob es gut aussieht. Meist hole ich mir das Original aus unserem schönen Blumengarten und nehme es als Anschauungsstück. Da wir aber nun mal nicht alle Blumen vorrätig haben (verwunderlich, ich weiß ;o) ), schaue ich mir die Blumen im Netz beim Modellieren an. 

Als Ausstecher für die Blätter habe ich meine Rosenblätterausstecher genutzt und auch den dazugehörigen Veiner, mit dem ich die Blattstruktur eingeprägt habe. Innen habe ich mit weißen Blättern begonnen. Die weiteren Blätter habe ich bereits eingefärbt. Abschließend habe ich die Mitte grün mit Puderfarbe abgepudert und nach dem Trocknen (ca. 2 Tage) über Wasserdampf die Farbe fixiert.


Für die Traubenhyazinten habe ich einen Kegel geformt, darauf viele kleine Kügelchen geklebt und alles mit Puderfarbe abgepudert. Beim nächsten Mal werde ich Sie aber etwas filigraner machen.

Das Blattwerk gehört eigentlich zum Set der Pfingstrose. Da aber die Blätter von Ranunkeln so ähnlich sind, passen Sie meiner Meinung auch dazu.


Bei dieser Torte habe ich auch das erste Mal mit "Magic Decor" gearbeitet. Mittlerweile fast schon wieder ein alter Hut in der Törtchenszene, fast aber nur. Ich finde es eine sehr schöne Sache! Man benötigt aber ein wenig Material - auf jeden Fall: Eine Matte mit dem Dekor und auch das Pulver zum Anrühren. Man rührt also die Masse an, streicht sie sorgfältig auf die Dekormatte. Anschließend wird es für kurze Zeit in den Ofen geschoben und kann danach ganz einfach abgezogen werden. Zur Erklärung schaut euch doch einfach mal diesen Clip auf Youtube an oder fragt Mr. Google nach "Magic Decor".


Gefüllt war das kleine mintgrüne Törtchen mit einer einwöchig gereiften und somit sauleckeren Sachertorte (zum Rezept gehts hier lang).


Eure Jessi!

Kommentare:

  1. Hallo Jessi,
    Dein Törtchen ist mal wieder echt toll geworden, besonders die Ranunkel!
    Ich hab auch schon so viel über Magic Decor gelesen, aber ehrlich gesagt war mir das Zubehör bisher zu teuer... Meinst Du, das ist eine Investition wert?
    Liebe Grüße,
    Sarah

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    1. Hallo liebe Sarah,

      vielen Dank.

      Für mich hat sich die Anschaffung von Magic Decor auf jeden Fall gelohnt. Du hast allerdings Recht, man muss erst mal investieren. Es kommt halt darauf an, ob man gern Spitze auf Torten, Cupcakes & Co. verarbeitet und das nicht nur einmal. Dann lohnt es sich schon. Die Masse ist sehr ergiebig und die Handhabung ist wirklich schnell gelernt. Die großen Matten haben ja auch unterschiedliche Dekore, sodass man eigentlich nur eine Matte für den Anfang benötigt. Der verlinkte Shop war zudem zu meiner Kaufzeit der Günstigste ;o) für das Gesamtmaterial.

      Liebste Grüßlis,
      Jessi

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Vielen Dank für deinen Kommentar!
LG, Jessi!

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