Montag, 16. Juli 2012

Fruchtig frische Erdbeer-Basilikum-Marmelade

Mit den ersten saftigen Erdbeeren startet auch in Coli`s Kitchen die Einkochsaison und so liegt es natürlich nahe, dass man die roten Früchtchen bestmöglich in Szene setzt. Erdbeeren sind ja marmeladentechnisch echte Allrounder und passen mit allerlei Früchten und Geschmäckern zusammen.


Ob ganz klassisch pur mit einem Spritzer Zitrone (damit der Geschmack schön hervorgehoben wird), zusammen mit den anderen Begleitern wie Rhabarber oder aber mit Vanille ... egal mit welchen weiteren Zutaten man die roten Früchtchen ins Glas bringt - Erdbeermarmelade zaubert einem bereits am frühen Morgen am Frühstückstisch ein Lächeln ins Gesicht.


Doch um all diese Marmeladen-Sorten soll es heute nicht gehen. Heute bekommt eine ganz andere  wunderbare Zutat Ihren Auftritt, nämlich der Basilikum. Wer jetzt denkt, dass dieser ausschließlich der italienischen Küche mit Tomate-Mozzarella oder Pesto vorbehalten ist, befindet sich auf dem Holzweg.

Ich liebe es, Kräuter mit Früchten und anderen süßen Leckereien zu kombinieren. Gerade der Kontrast zwischen süßen Früchten und dem würzigen Aroma frischer Kräuter sorgt für ein echtes Geschmackserlebnis. 


Diese Marmelade habe ich probiert und sie fortan zu meiner Lieblingsmarmelade erkoren. Das Rezept dafür möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Erdbeer-Basilikum-Marmelade

Zutaten:

1000 g Erdbeeren
500 g Gelierzucker 2:1 (ggf. für Erdbeeren)
Saft von 2 - 2 1/2 Zitronen
Blätter von 1/2 Bund Basilikum

Zubereitung:

Die Erdbeeren in kleine Stücke schneiden, in einem Topf mit dem Gelierzucker mischen und für 2 Stunden ziehen lassen (Wer es eilig hat, kann auch auf das Durchziehen verzichten.) Nun zur Erdbeer-Zucker-Masse den Zitronensaft hinzugeben und alles auf höchster Stufe aufkochen. Die Marmelade mind. 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Damit ihr feststellen könnt, ob die Marmelade geliert, solltet ihr ein kleines Löffelchen davon auf einen kalten Teller geben. Wenn die Marmelade schon geliert, ist sie abfüllbereit. Falls nicht, gebt ihr noch ein wenig Zitronensaft hinzu und lasst die Marmelade noch ein wenig weiterkochen. Vor dem Abfüllen schneidet ihr die Basilikumblätter klein (nicht zerdrücken, scharfes Messer nutzen, sonst verfliegt der Geschmack) und gebt sie in die nicht mehr kochende Marmelade. Anschließend die Marmelade in heiß ausgespülte Twist-Off-Gläser füllen, fest verschließen und mind. 5 Minuten auf dem Kopf lagern.


Nach dem Abkühlen ist diese Marmeladenleckerei bereit für den großen Auftritt auf dem Frühstückstisch oder als Geschenk für liebe Menschen.


In meinem Fall haben sich unsere Hochzeitsgäste in diesem Jahr über diese besondere Marmelade freuen dürfen. Alle Rückmeldungen, die ich diesbezüglich schon bekommen habe, waren immer positiv, obwohl einige vor dem Probieren doch recht skeptisch wegen dieser Kombination von Erdbeeren und Kräuter waren.


Vielleicht habt ja auch ihr tolle Kombi-Ideen für die Erdbeeren und euch bisher nicht getraut, diese zu probieren. Dieses Rezept zeigt, dass man ruhig einmal kreativ und mutig im Umgang mit Erdbeeren sein kann - meist lohnt es sich!

Eure Jessi!

Sonntag, 15. Juli 2012

Wow, mein erster Blog-Award und ich freu mich sooo!

In der vergangenen Woche überraschten mich zwei liebe Blogger-Kolleginnen und lösten gleichzeitig einen wunderbaren Freudentaumel bei mir aus, indem sie mir den zur Zeit kursierenden Lieblings-Blog-Award verliehen. Wow, der erste Award für meinen kleinen Blog - was für eine Ehre!

Zum einen freute ich mich riesig darüber, dass die liebe Jenny von "Jennys Backwelt" den Award an mich weiterreichte. Jenny trat als erste Leserin meinem Blog bei und begeistert mich auf ihrem Blog immer mit so vielen tollen Backideen und zauberhaften Motivtorten. Zum anderen verlieh mir die liebe Sarah von "100 Minuten bei 160 Grad" diese tolle Anerkennung. Auch auf diesem Blog gibt es viele leckere Backideen und tolle Törtchen zu entdecken. Ein Abstecher zu den beiden wunderbaren Blogs lohnt sich also!

Wer von euch den Award noch nicht kennt, hier eine kleine Erklärung dazu:
"Sinn und Zweck dieses Awards ist es, Bloggerneulingen die Chance zu geben, sich bekannt zu machen. Es ist schwer, sich in der Unmenge von Weblogs hervorzutun und zu etablieren. Eine regelmäßige Leserschaft ist wichtig, um in den Tiefen des www wahrgenommen zu werden. Das wissen wir alle und deswegen soll der Award an Blogger verliehen werden, die einen selbst inspirieren und weniger als 200 regelmäßige Leser in ihrer Mitgliederliste eingetragen haben.

Jeder, der einen Award erhalten hat, kann seine Freude an fünf weitere Blogger weiter geben, die die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen. Wenn man den Award also erhalten hat, sollte man folgendes tun: 

  • Poste den Award auf deinem Blog.
  • Verlinke deinen Nominator – als kleines Dankeschön.
  • Gib den Award an fünf Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Mail."  


So und dann will ich mal meines "Amtes" walten und den tollen Award weiterreichen an folgende Blogger/innen:

- Silvia von "a TELLER of STORIES" für schöne Backideen und niedliche Motivtorten
- Melonpan von "my little japanese world" für leckere asiatische Koch- und Backideen
- Desiree von "Dekotante - Rockmyhome" für wunderbare Dekoideen und tolle Back- und Kochrezepte
- Ralf von "VisualBasix" für geniale Bloggerhilfe in allen Situationen
- Tortilla von "Getortet" für süße Motivtorten

Ein Blick auf diese Blogs lohnt sich also, denn sie sind wirklich sehenswert!

Tja und so geht auch für mich eine wunderbare Woche mit einem glücklichen Wochenende zu Ende. Euch wünsche ich auch noch einen zauberhaften Rest-Sonntag und freue mich schon, wenn wir uns in der kommenden Woche schon frisch und fruchtig wieder lesen.

Eure Jessi!

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Mittwoch, 11. Juli 2012

Eine kleine Torte für einen großen Fan

Zum Geburtstag ihres Freundes wollte eine meiner Freundinnen dieses Jahr eine kleine Torte verschenken und bat mich, ein kleines Törtchen zu kreieren.

Das Design war schnell gefunden, denn das Geburtstagskind ist ein riesiger Fan der Rolling Stones.  Da liegt es natürlich nah, DAS Markenzeichen der Rockmusiker zu verwenden - die Zunge!


Ein Bild dieser habe ich mir im Internet herausgesucht, ausgedruckt und dann erst mit rot eingefärbtem Modellierfondant die Zunge modelliert und anschließend mit schwarzer Pastenfarbe von Sugarflair bemalt. Am nächsten Tag war die Zunge und die Farbe soweit getrocknet, dass ich alle weißen Details aus Blütenpaste hinzufügen konnte, sodass sie nach 2 Tagen Trockenzeit bereit für die Torte war.

Da das Geburtstagskind nicht nur ein absoluter Stones-Fan ist, sondern auch Erdbeeren am liebsten isst, habe ich unter dem Fondant einen Eierlikörkuchen mit Schokoladen-Ganache, Erdbeer-Mascarpone-Füllung und leckeren frischen Erdbeeren versteckt.


Damit sich die Farben der Zunge auf der gesamten Torte wieder finden, entschied ich mich für rote Flammen auf weißem Untergrund und ein mit schwarzem Fondant bezogenes Cake-Board. Für die Herstellung der Flammen habe ich auch gleich wieder mein tolles Wachspapier genutzt. 



Ich hatte mir im Internet bereits ein Bild für Flammen ausgedruckt und mir zurecht geschnitten, sodass ich es als Schablone verwenden konnte. Durch die Arbeit mit dem Wachspapier ließen sich die Flammen super aus dem roten Fondant ausschneiden und einfach an die Torte bringen. Diese Methode hatte ich ja bereits bei der Sternchentorte für unsere Gartenparty (Beschreibung hier) angewendet und bin seitdem davon wirklich begeistert.


Auf Grund der heißen Temperaturen war ich dann aber auch wirklich froh, dass ich den Fondant und die Flammen sicher auf das 11 cm hohe und 14 cm im Durchmesser kleine Törtchen bekommen habe. Das Glätten des Fondants ging fast gar nicht, da dieser durch das schwül warme Wetter so klebrig war, dass ich froh war, meine Glätter wieder davon abbekommen zu haben.


Aber es hat alles gut geklappt und das Rolling-Stones-Törtchen erfreute den Empfänger pünktlich und natürlich lecker als kleine Überraschung zu seinem Geburtstag! Und was für ein Zufall: Am 12. Juli 2012 feiern auch die Rolling Stones einen Geburtstag - ihren 50. nämlich und auch wenn das Törtchen mittlerweile längst verspeist ist, passt es doch super in diese Woche!

Als kleine Überraschung für mich erhielt ich übrigens einen lieben Anruf vom Geburtstagskind, welcher sich sehr über die Torte gefreut hatte und sich bei mir direkt bedankte. Hach ... was für ein tolles Lob, über welches ich mich noch den ganzen Vormittag freute!

Eure Jessi!


Freitag, 6. Juli 2012

Bunt, Bunter, Cupcakes ...

Ist es nicht wunderbar, sich mit Familie und Freunden im Sommer im Garten oder auf dem Balkon zu treffen, um miteinander zu klönen und natürlich auch zu schlemmen? Natürlich ist das wunderbar und was würde da besser dazu passen, als eine bunte Mischung leckerer Cupcakes.

Genau für eine solch nette Kaffeerunde sind diese bunten und vor allem fruchtigen Cupcakes entstanden.

Schon bei der Herstellung der kleinen Leckerbissen habe ich mich auf den Augenblick gefreut, in dem sie mit ihrer Farbe unsere Runde noch ein wenig bunter und freudiger gestalten werden.
Ganz gespannt war ich auch, welche Cupcakes denn wohl als erste vom Ständer genommen, vom Papier befreit und Stück für Stück genossen werden.

Die Entscheidung fiel natürlich nicht leicht. Welchen der kleinen Leckerbissen hättet ihr euch denn auf den ersten Blick gegönnt? Seid ihr euch schon sicher, welcher euer Herz auf den ersten Anblick erobert hat oder hättet ihr überlegen müssen?

Ich kann euch beruhigen: Ihr müsst euch gar nicht entscheiden, denn heute gibt es ja die Rezepte von mir und dann könnt ihr einfach jeden der Cupcakes testen - nacheinander oder gleich alle auf einmal.

Los geht es mit den dunklen Cupcakes ohne Häubchen, die auch ohne dieses einen echten Starauftritt hinlegen und jeden Bissen Wert sind. Entdeckt habe ich sie in meiner Zeitschrift Lecker Bakery, aus der ich euch schon die leckeren Chocolate Snickers Cookies vorgestellt hatte. Für 12 Stück der schokoladigen Black Bottom Cupcakes benötigt ihr folgende

Zutaten:

200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
60 g + 200 g Zucker
1 Eigelb 
1 Tl flüssiges Vanillearoma im Fläschchen
1/4 l kaltes Wasser
200 g Mehl
30 g Kakao 
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
80 ml neutrales Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
1 TL Weißweinessig

Zubereitung:

Frischkäse, 60 g Zucker, Eigelb und Vanillearoma gründlich verrühren. Dann das Mehl, 200 g Zucker, 30 g Kakao, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel mischen. In einer anderen Schüssel dann 1/4 l kaltes Wasser, das Öl und den Essig miteinander verrühren und anschließend zu den trockenen Zutaten geben. Die Massen nur so lange wie nötig zusammenrühren. 

Jetzt kann der dunkle Teig in ein Muffinblech mit Förmchen gegeben werden. In jede Mulde gebt ihr ca. 2/3 hinein. 


Anschließend in die Mitte des dunklen Teiges in jede Mulde mit einem Teelöffel die Frischkäsemasse darauf geben. Im auf 175 Grad Ober-/Unterhitze oder 150 Grad Umluft vorgeheizten Ofen für 25 - 30 Minuten backen. Die Cupcakes herausnehmen, auskühlen lassen und vor dem Servieren mit ein wenig Kakao bestäuben.



Und damit es auch ein wenig bunter wird auf eurer Kaffeetafel, gibt es nun auch das zweite Cupcake-Rezept. Für 12 Stück leckere Erdbeer-Cupcakes mit weißer Schokolade und Mascarpone-Frosting benötigt ihr folgende

Zutaten Cupcakes:

240 g Mehl
2 TL Backpulver
230 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
80 g weiche Butter
1 Prise Salz
2 Eier
240 ml Vollmilch
200 g Erdbeeren
150 g weiße Schokolade, in 12 Stückchen geteilt

Zubereitung:

Ein Muffinblech vorbereiten, indem ihr es mit Papierförmchen auslegt. Auch könnt ihr bereits den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen.
Die Erdbeeren waschen, in kleine Stücke schneiden und vorerst zur Seite stellen. Anschließend die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schön schaumig schlagen. Danach das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz zugeben und unterrühren. Die Eier mit der Milch verrühren, in drei Etappen zu der Masse geben und jeweils unterrühren. Nach der letzten Zugabe der Eiermilch alles zu einem glatten Teig verrühren, welcher ein wenig flüssig ist.

Anschließend den Teig auf die Mulden des Muffinblechs aufteilen, die Erdbeeren in die Mitte geben, hineindrücken und abschließend in jede Mulde ein Stück weiße Schokolade in die Mitte geben.

Die Cupcakes auf mittlerer Schiene für ca. 20 Minuten backen. Sobald an einem Holzstäbchen kein Teig mehr klebt, sind sie bereit, aus dem Ofen genommen zu werden (Stäbchenprobe). Die Cupcakes kurz abkühlen und auf einem Kuchengitter gründlich auskühlen lassen, bis sie weiter verarbeitet werden können.


Zutaten Frosting:

30 g Puderzucker
250 g Mascarpone
100 g Sahne
1 EL Milch
3 EL Erdbeermarmelade
1 Pck Vanillezucker
ein wenig rote und blaue Pastenfarbe 

außerdem 12 Erdbeeren zur Dekoration

Zubereitung:

Die Mascarpone mit Puderzucker, Vanillezucker und der Marmelade verrühren. Die Sahne schlagen und unter die Masse heben. Nun die Masse in zwei Hälften teilen und unter eine Hälfte die rote und unter die andere Hälfte die blaue Pastenfarbe mischen. 

Sobald ihr das Frosting zusammengerührt habt, könnt ihr euch kreativ mit dem Spritzbeutel austoben und das Werk dann mit einer wunderbaren Erdbeere garnieren.



Natürlich könnt ihr das Frosting auch in jeder anderen beliebigen Farbe einfärben - ganz nach euren Vorstellungen. Ich habe mich einmal für blau entschieden, da ich den Kontrast zu den rot leuchtenden Erdbeeren einfach wunderbar finde.


























Doch nicht nur, dass die Farbe diese saftigen Erdbeer-Cupcakes zu einem echten Hingucker macht, auch mit dem Kern aus weißer Schokolade in Kombination mit den wunderbaren Erdbeeren sorgen diese Cupcakes für ein zauberhaftes Geschmachserlebnis!


Also, ran an die Rührschüsseln und rein ins Cupcake-Vergnügen!

Eure Jessi! 



Sonntag, 1. Juli 2012

Very Berry - Frische Früchtchen machen sich auf den Postweg

Vor einiger Zeit bin ich bei einer meiner Internettouren auf einen supertollen Blog gestoßen, der mich sofort mit seiner Idee begeisterte. Post aus meiner Küche wird geführt von drei FoodBloggerinnen, welche die geniale Idee hatten, Koch- und Backbegeisterte zu Küchentauschrunden zusammenzurufen.


Man kann sich also per Mail mit seinen Daten anmelden und bekommt dann nach kurzer Zeit eine/n Tauschpartner/in zugelost. Mit diesem oder dieser soll dann ein kleiner Tausch in Form von gezauberten Küchenwerken in einer vom Blog Post aus meiner Küche vorgegeben Woche und einem vorgegebenen Thema erfolgen. Also verschickt man ein Päckchen leckerer Sachen und bekommt auch ein tolles Überraschungspaket vom Tauschpartner.

Für Pakete bin ich ja sowieso immer zu haben und war natürlich gleich Feuer und Flamme für diese Idee, sodass ich gar nicht lange überlegen musste und mich anmeldete. In dieser Tauschrunde ging es um fruchtige Beeren und alles, was man daraus machen kann. Entscheiden musste jeder selbst, was und auch wieviel er kocht, backt, keltert, einmacht oder zusammenmixt.



Bei so vielen Möglichkeiten, die einem in dieser Jahreszeit an Früchtchen zur Verfügung stehen, musste ich mich erst einmal festlegen, welche Früchte ich verarbeiten möchte. Danach musste natürlich auch noch entschieden werden, welche Rezepte Paketpotenzial haben.

Nach einigen Überlegungen stand dann schnell fest, dass ich mich ganz und gar einem Früchtchen widmen möchte. Die HIMBEERE sollte mein Very-Berry-Star werden und sich zu meiner Tauschpartnerin auf den Weg machen. Die Rezepte waren schnell gefunden und so stand auch fest, dass mein Paket mit dem Thema "Leckereien mit Himbeer-Zitronenmelisse" auf den Weg geschickt wird.

Die drei Rezepte möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Als erstes für euch daher das Rezept der

  Himbeer-Mandel-Cookies mit Zitronemelisse und weißer Schokolade


Zutaten:

225 g weiche Butter
80 g Zucker
200 g gezuckerte Kondensmilch (z. B. von Milchmädchen)
350 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Natron
7 - 8 Blätter Zitronenmelissen, ganz fein gehackt
100 g weiße Schokolade
100 g Mandeln, grob gehackt
ca. 100 g Himbeeren, ganze Frucht

Zubereitung:

Die Schokolade mit den Nüssen mischen und vorerst beiseite stellen. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen und auch schon zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Butter und Zucker mit der Küchenmaschine schaumig rühren. Danach die Kondensmilch einrühren und anschließend Mehl, Backpulver und Natron miteinander mischen und ebenfalls unterrühren. 3/4 der Zitronemelisse unter den Teig geben. Der Teig sollte schön weich sein. Mit ausreichend Abstand nun teelöffelgroße Teigportionen auf die Backbleche verteilen. Auf jedes Häufchen etwas Mandel-Schoko-Mischung und Zitronenmelisse streuen und dabei flach drücken. Anschließend noch 1 - 2 Himbeeren pro Cookie aufsetzen und leicht andrücken.

Die Cookies auf mittlerer Höhe im Ofen für 12 - 14 Minuten goldgelb backen. Länger als diese Zeit sollten sie nicht backen, da sie sonst zu trocken werden. Anschließend die Cookies aus dem Ofen nehmen, kurz auf dem Blech abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter zum Auskühlen umsetzen. Frisch aus dem Ofen schmecken die Cookies am besten und sollten auch schnell aufgebraucht werden, da die frischen Himbeeren schnell verderblich sind. 


Und weiter geht es gleich mit leckeren Himbeer-Kaubonbons mit Zitronemelisse

Zutaten:

1/8 l Sahne
25 g Himbeermus
1 TL Zitronenmelisse, sehr fein gehackt
150 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 TL flüssiger Honig


Zubereitung:

Die Sahne mit der Zitronenmelisse und dem Himbeermus kurz aufkochen und anschließend durch ein Sieb gießen. Nun mit allen übrigen Zutaten bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten kochen lassen - ständig gut rühren! Dann die Masse in Silikonförmchen gießen und erkalten lassen.

Ja und bei all diesen süßen Leckereien sollte auch die herzhaft fruchtige Seite der Himbeere ihren Auftritt bekommen. Was wäre dafür besser geeignet, als ein Himbeersalz verfeinert mit dem frischen Aroma der Zitronemelisse?! Auch dieses Rezept gibt es natürlich für euch und das solltet ihr unbedingt einmal ausprobieren, denn zu Salat, Hühnchen und Fisch ist dieses Salz einfach der Hit! Und dabei ist es noch einfach herzustellen ...


Himbeer-Zitronenmelisse-Salz

Zutaten:

200 g Himbeeren
400 g grobes Meersalz
10 Blätter Zitronenmelisse, fein gehackt


Zubereitung:

Die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Zitronenmelisse fein hacken. Alle Zutaten zusammen mischen und anschließend auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Bei 80 Grad Ober-/Unterhitze für 2 Stunden im Ofen auf mittlerer Schien trockenen lassen. Mit der Gabel währenddessen regelmäßig auflockern.


Am Dienstag der vergangenen Woche ging dann das kleine Päckchen auf die Reise zu meiner Tauschpartnerin Maren, welche mir zwei Tage später auch ihr Paket ankündigte.
So ging mein kleines Paket auf Reisen
Freitag war es dann soweit: Die Dame von der Post klingelte und überreichte ein Päckchen, dem ich seinen Very-Berry-Inhalt schon anhand der Absendeadresse ansehen konnte. Da hatte ich mich nun schon die ganzen Tage auf diese Post gefreut und nun war der Moment gekommen - mein Paket war endlich da und nach der Entgegennahme nicht mehr lange geschlossen. Ein netter kleiner Gruß erfreute mich, als ich das Paket öffnete. Und zwischen so einigem Verpackungsmaterial erblickte ich ein kleines, vor allem niedlich verschnürtes Päckchen leckerer Himbeer-Schoko-Cookies ... mmmh! Und daneben lag eine ganze Flasche wunderbarer Erdbeerlimes, der nur darauf wartete, bei diesem Sonnenschein im Garten nebst der Cookies genossen zu werden.

Ein wunderbares Päckchen und ein wunderbarer Start ins Wochenende! Ich hoffe doch, auch meine Tauschpartnerin konnte sich über mein Päckchen so freuen!


Schade bloß, dass diese Küchensause schon vorüber ist. Aber ganz sicher gibt es eine nächste Runde, bei der ich natürlich wieder - das habe ich mir jedenfalls vorgenommen - dabei sein werde.

Bis dahin werde ich euch mit anderen Leckereien auf dem Laufenden halten!

Eure Jessi!

Freitag, 29. Juni 2012

Die wunderbaren Muh-Muh-Cookies und mein Gastauftritt bei Anna

Neben meinen vielen süßen Törtchen, Leckereien und anderen diversen Köstlichkeiten gibt es in meinem Bloggerdasein auch die Faszination für tolle Blogs von Gleichgesinnten. Und wenn ich so im Internet hier klicke und dann mal wieder da klicke, finde ich immer mal wieder Internetseiten bzw. Blogs mit super Ideen, leckeren Rezepten und wahnsinnig tollen Fotografien von Törtchen & Co.. Tja und wenn dann irgendwie alles in einem Blog zusammenkommt und ich nur noch gebannt auf den Bildschirm sehe, am liebsten jeden Beitrag sofort mit den Augen verschlingen möchte und mir das Wasser allein vom Lesen und Schauen im Munde zusammen läuft, dann schaue ich regelmäßig nach Neuigkeiten auf diesem Blog und freue mich meist über jeden neuen Post.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als Anna von Anna im Backwahn - eine meiner Lieblingsbloggerinnen - Gastblogger für einen kleinen Beitrag auf ihrem Blog suchte. Anna hat einen so lockeren Schreibstil, macht tolle Fotos (und das "nur" mit dem IPhone) und hat einfach eine zauberhafte Seite geschaffen, sodass sich die Beiträge super leicht lesen lassen und man ohne es zu merken einfach "kleben" bleibt. Die Chance, auch einmal auf einem anderen und vor allem supertollen Blog etwas beitragen zu können, wollte ich mir daher natürlich nicht entgehen lassen. 


Die Entscheidung für einen Fremdauftritt war damit schnell getroffen und genauso schnell war mir klar, mit welchem Rezept ich Anna`s Leser beglücken wollte.  Meine gerade neu entdeckten und schon heißgeliebten Muh-Muh-Cookies (Anregung zum Rezpet mal wieder von USA-Kulinarisch) sollten es sein. 


Nicht dass diese Cookies durch das Zusammentreffen von weißer Schokolade, gesalzenen Macadamianüssen und Karamell nicht so schon ein echter Gaumenschmeichler wären ... NEIN! ... sie zergehen auch förmlich auf der Zunge und sind dadurch ein echter Cookies-Spitzenreiter!

Meinen Gast-Post könnt ihr also ab sofort hier lesen und danach gleich noch ein wenig auf Anna`s  Blog schnüffeln. Ganz sicher werdet ihr ebenso begeistert von ihr und dem tollen Blog sein, wie ich es bin.

Hier aber auch noch einmal an dieser Stelle das leckere Rezept für die

Muh-Muh-Cookies

Zutaten:

225 g weiche Butter
80 g Zucker
200 g gezuckerte Kondensmilch (z. B. von Milchmädchen)
350 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Natron
100 g weiße Schokolade, grob gehackt
100 g gesalzene Macadamia-Nüsse, grob gehackt
60 g Karamellbonbons (z. B. MuhMuhs), gehackt

Zubereitung:

Die Schokolade mit den Nüssen und den Karamellbonbons mischen und vorerst beiseite stellen. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen und auch schon zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Butter und Zucker mit der Küchenmaschine schaumig rühren. Danach die Kondensmilch einrühren und anschließend Mehl, Backpulver und Natron miteinander mischen und ebenfalls unterrühren. Der Teig sollte schön weich sein.

Mit ausreichend Abstand nun teelöffelgroße Teigportionen auf die Backbleche verteilen. Auf jedes Häufchen etwas Nuss-Schoko-MuhMuh-Mischung streuen und dabei flach drücken.


 Die Cookies auf mittlerer Höhe im Ofen für 12 - 14 Minuten goldgelb backen. Länger als diese Zeit sollten sie nicht backen, da sie sonst zu trocken werden.


Anschließend die Cookies aus dem Ofen nehmen, kurz auf dem Blech abkühlen lassen und auf dann auf ein Kuchengitter zum Auskühlen umsetzen. Da sich die Cookies in Bonbongläsern o. Ä. gute zwei Wochen lagern lassen, kann auch gleich die doppelte Menge gebacken werden.


Wer gern kreativ ist und einmal andere Cookie-Varianten ausprobieren möchte, kann sich mit dem Rezept von diesen Cookies so richtig austoben. Es müssen ja schließlich nicht immer Macadamianüsse, MuhMuhs und weiße Schokolade sein, welche die Cookies schmücken - obwohl diese drei Zutaten für mich auf jeden Fall die Nummer eins bleiben werden. Für schokoladige Cookies kann man z. B. den Teig mit 300 g Mehl und 50 g Kakao zubereiten und Walnüsse mit Vollmilchschokolade darauf geben. Über ein paar mehr Varianten habe ich mich in meinem Gast-Post auf Anna`s Seite ausgelassen. Ein Besuch bei Anna im Backwahn lohnt sich also! 


Eines solltet ihr allerdings beim Austausch der Karamellbonbons gegen eine andere Zutat bedenken: Der Name "Muh-Muh-Cookies" passt dann nicht mehr wirklich und ihr solltet nicht nur beim Zutatentausch kreativ werden, sondern möglichst auch einen neuen Namen finden ... Ansonsten könnte das etwas Verwirrung in eurem Umfeld bewirken.


In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Gastbeitrag bei Anna im Backwahn und natürlich mit diesen tollen Cookies, die sicherlich auch bald bei euch ganz oben auf der Lieblings-Cookies-Liste stehen.

Eure Jessi!

Montag, 25. Juni 2012

Sternchen für die Gartenparty

Vergangenen Freitag hatte ich euch ja schon berichtet, dass es leckeren Erdbeerlikör zu unserer Gartenparty gab. Doch das war natürlich nicht das Einzige, was unsere Gäste kredenzt bekamen. Neben Salaten und Spanferkel durfte die süße Seite natürlich nicht zu kurz kommen ... nicht, wenn ich zu den Gastgebern gehöre und erst recht nicht, wenn es um die eigene Geburtstagstorte geht!


Für die Farben hatte ich mich bereits seit einiger Zeit entschieden und so ging es dann daran, sich um das Design der Torte zu bemühen. Das größte Problem daran ist, dass man viel zu viele Ideen im Kopf hat und sich eigentlich gar nicht so recht entscheiden kann, was man alles haben will und wie man das dann am besten auch noch umsetzt.

Also hieß es zum ersten mal für mich, Zettel und Stift heraus kramen und drauflos kritzeln. Ein paar Grübeleien und Striche später stand er dann auch schon: der Entwurf unserer (Herr Coli`s Kitchen hatte nämlich auch Geburtstag - nicht am gleichen Tag, aber unwesentlich eher) Geburtstagstorte! 


Den Entwurf hatte ich also ca. 3 Wochen vor der Gartenparty fertig. Natürlich wurde dieser so positioniert, dass ich ihn mindestens einmal am Tag zu sehen bekam - Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

Was das Innenleben der Torte anging, brauchte ich keinen Notizzettel. Darüber muss man eigentlich auch nicht lange nachdenken, wenn es um die Torte einer Gartenparty geht. Frische Früchte sollten von lockerem Teig umgeben die Gaumen unserer Gäste schmeicheln. Daher war die untere Etage ein Eierlikörkuchen gefüllt mit Erdbeer-Mascarpone-Creme (wie schon bei dieser Torte). Unter der oberen Fondanthaube versteckte sich eine Milchmädchentorte (Rezept findet ihr hier) mit einer Rote-Grütze-Füllung.

Zartbitterschokolade unter der Erdbeer-Mascarpone-Creme


Das Rezept des Eierlikörkuchens habe ich mal wieder von einem meiner Lieblingsblogs - der Tortentante. Das kann ich euch natürlich nicht vorenthalten, da ich noch immer ganz begeistert von dem saftigen Kuchen bin. Hier also das Rezept auch für euch:

Eierlikörkuchen 
(für 24er Springform)

Zutaten:

6 Eier
2 Pck Vanillezucker
250 g Puderzucker, gesiebt
1/8 l neutrales Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
1/4 l Eierlikör
250 g Mehl
1 Pck Backpulver

Zubereitung:

Die Eier mit dem Puderzucker schaumig weiß rühren. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver mischen und dies abwechselnd mit Öl und Eierlikör in die Ei-Zuckermasse rühren. Den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben und bei 165 Grad Ober-/Unterhitze oder 150 Grad Umluft ca. 70 - 80 Minuten backen.


Beide Torten habe ich dann wieder mit Zartbitterganache eingestrichen, geglättet und mit weißem Fondant der Firma Callebaut (z. B. bei Tortenkram online erhältlich) eingedeckt. Da die untere Etage durch die Mascarpone-Creme nicht so stabil war, um die obere Torte zu tragen, habe ich kleine Stützen eingebaut.

Dicke Strohhalme dienten als Stütze für die obere Etage
Als diese in der Torte verstaut waren, konnte die obere Etage aufgesetzt werden (unter diese hatte ich wieder eine 5 mm dicke Kapa-Platte eingearbeitet, wie schon bei meiner Hochzeitstorte im Mai).

Danach ging es nun an die Dekoration - meiner Meinung nach das Schönste an der Törtchenbackerei. Viele kleine pink-türkise Streifen sollten die untere Etage schmücken und mit einem gelben Band abgeschlossen werden. Das schwül-warme Wetter am Törtchen-Deko-Tag war allerdings überhaupt nicht geeignet, Fondant zu verarbeiten, denn er wird weich, klebt und schmilzt einem förmlich in den Händen. Jeden Streifen einzeln an die Torte zu kleben, wäre also nicht wirklich schön und effektiv gewesen. Auf meinen Schnüffeltouren im Internet hatte ich jedoch schon die ein oder andere Idee gefunden, wie man dies umgehen konnte.


In weiser Voraussicht hatte ich mir also schon Wachspapier besorgt (z. B. bei Amazon oder auch beim Fleischer eures Vertrauens), auf welches ich meine Vorlage zeichnete. Dann konnte ich die Fondantstreifen mit meinem Kräuterschneider lang zuschneiden, auf das leicht angefeuchtete Wachspapier legen und der Vorlage entsprechend zurechtschneiden.


Als ich meine Vorlage mit den Streifen belegt hatte, habe ich den Fondant mit Zuckerkleber bestrichen und das Wachspapier damit um die Torte gelegt. Dabei ist darauf zu achten, dass man das Wachspapier bündig zum Tortenboden abschließt.


Dann muss nur noch alles gut angedrückt werden und schon ist das Muster toll und einfach auf die Torte übertragen.


Das gelbe Band habe ich mit meinem ClayExtruder hergestellt, welcher bei solchen Sachen eine echt tolle Hilfe ist. Natürlich kann man dieses Band auch mit der Hand rollen, muss allerdings sehr gleichmäßig arbeiten und auch mehr Zeit einplanen.

Untere Etage: 20 cm Durchmesser, 11 cm hoch
Obere Etage: 14 cm Durchmesser, 12 cm hoch


Als die Torte am Abend dann ihren Platz auf dem kleinen Buffet fand und ich alles sagend das Messer schwang, bildete sich doch recht schnell eine kleine Schlange abnahmefreudiger Gäste, die ihren Nachtisch einforderten.


Und was soll ich sagen: Unsere rund 30 Gäste waren wirklich fleißige Törtchenesser, denn nur noch wenige Stückchen waren übrig geblieben. Als Törtchenbäcker ist das natürlich das größte Lob und so konnte ich die kleine Gartenfete zufrieden zu später Stunde im Bett ausklingen lassen.


Nach so gelungenem Start in die Gartensaison bin ich schon wieder voller Tatendrang für weitere fruchtig süße Kreationen mit all den tollen Sommerfrüchten und freue mich, wenn ihr daran teilhabt!

Eure Jessi!
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